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Siegfried Schlegel und Reiner Engelmann

Pro demokratische und gewaltfreie Stadtgesellschaft

LVZ 29.03.2019 S.15 „Pro Leipzig sieht Arbeit diffamiert“

Die Stadträte Siegfried Schlegel und Reiner Engelmann der Fraktion DIE LINKE teilen die Empörung von Pro Leipzig e. V. über die Gleichsetzung mit rechtsextremen und gewaltbereiten Gruppen und deren faschistischen Parolen. Jene haben sich seit vergangenem Jahr in einzelnen Städten Bezeichnungen gegeben, die vorgeben, sie stünden für eine Stadt und widerspiegelten die breite Meinung der Stadtgesellschaft. Tatsächlich versuchen sie jedoch auf diese Art, ihre Fremdenfeindlichkeit zu bemänteln und nehmen die Bewohner einer Stadt in Sippenhaft.

Offenbar aus Unkenntnis nehmen nunmehr einzelne die Namensähnlichkeiten zum Anlass, bereits seit 25 Jahren bestehende Initiativen und Vereine mit ähnlichen Bezeichnungen rechte Gesinnungen zu unterstellen.  Pro Leipzig ist als Initiative und seit 1993 als Verein ein streitbarer stadtbekannter Partner auch für Kommunalpolitiker, der mit Publikationen und Statements nach sorgfältigen Recherchen viel zur Aufklärung über die  Geschichte der Stadt geleistet hat. So hat z. B. Reiner Engelmann in enger Zusammenarbeit mit Thomas Nabert von Pro Leipzig an einem Buch über den Leipziger Elsterstausee mitgewirkt. Dass es sich  bei den Provokateuren mit ihren Schmierereien um „LINKE oder Linksautonome“ handelt, ist eine unbewiesene Stigmatisierung. Die Linksfraktion im Leipziger Stadtrat hat wiederholt erklärt, dass sie Gewalt gegen Menschen und Sachbeschädigung ablehnt. Wenn man aber von „politischen Rändern“ spricht und Linkspolitiker in besondere Pflicht nimmt, verkennt man, dass dies eine Aufgabe der gesamten Stadtgesellschaft und aller demokratischen Kräfte im Stadtrat ist. Dazu gehört, dass sich Pro Leipzig dabei auch selbst in die Pflicht nimmt.


         Die Fraktion im Amtsblatt