Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

William Grosser, Siegfried Schlegel

PDS-Stadtratsfraktion begrüßt Standortentscheidung von BMW für Leipzig

Die PDS-Stadtratsfraktion begrüßt die Standortentscheidung von BMW für Leipzig. Sie wird auch zukünftig daran mitwirken, dass die bauplanerischen Genehmigungen zügig erteilt werden können. Voraussetzung dafür, dass die Baugenehmigungserteilung und ein vorzeitiger Baubeginn nach Baugesetzbuch möglich wird, ist die ständige Einbeziehung der betroffenen Bürger.

Die PDS-Stadtratsfraktion begrüßt die Standortentscheidung von BMW für Leipzig. Sie wird auch zukünftig daran mitwirken, dass die bauplanerischen Genehmigungen zügig erteilt werden können. Voraussetzung dafür, dass die Baugenehmigungserteilung und ein vorzeitiger Baubeginn nach Baugesetzbuch möglich wird, ist die ständige Einbeziehung der betroffenen Bürger. Die Standortentscheidung ist neben dem Bau des Porschewerkes die bedeutsamste wirtschaftspolitische Ansiedlung auf Leipziger Stadtgebiet, da sie mehrere tausend Langzeitarbeitsplätze direkt und bei Zulieferern und Dienstleistungsunternehmen weitere Arbeitsplätze schafft.Die PDS-Fraktion fühlt sich in ihrer Forderung bestätigt, auch zukünftig im Flächennutzungsplan Standorte und Flächen für produzierendes Gewerbe auszuweisen und diese Standorte so zu entwickeln, dass diese ohne vorherigen großen Erschließungsaufwand Investoren angeboten werden können. Da BMW als bedeutsam für die Entscheidung neben den Grundstückspreisen auch die vorhandene und im Entstehen befindliche Infrastruktur hervorhob, kommt damit die langjährige vorausschauende Stadtentwicklungspolitik Leipzigs zum tragen. Nicht zu unterschätzen ist das Potential an Wohnraum und die noch vorhandene städtische Infrastruktur.Als ebenso bedeutsam für die Entscheidung von BMW wurde das in der Region vorhandene Fachpersonal hervorgehoben. Aber durch das Wegbrechen großer Teile der Industrie zu Beginn der 90-er Jahre haben viele Fachkräfte und vor allem junge Menschen die Region verlassen. Außerdem wurden dadurch in den letzten Jahren nur wenige neu ausgebildet. Um so zwingender ist es in den nächsten Jahren notwendig, dass es, auch mit öffentlicher Förderung, in allen ostdeutschen Regionen zur Ansiedlung solcher bedeutsamer Unternehmen kommt. Nur der Mix aus Groß- und Mittelstandsunternehmen in einer Region garantiert eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung und ermöglicht, dass qualifizierter Nachwuchs ausgebildet wird.


         Die Fraktion im Amtsblatt