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Siegfried Schlegel

Null Chance auf einen Mietvertrag?

Wie jedes Jahr gestalten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Recht auf Wohnen in Leipzig auch am Dienstag, den 13. November, um 17:00 Uhr mit der Kirchgemeinde der Nikolaikirche ein Friedensgebet. Dazu sind Leipziger sowie Gäste herzlich willkommen. Musikalisch umrahmt wird das Friedensgebet vom Leipziger Gospelchor sowie vom Kantor der Nikolaikirche an der Orgel. Die Begrüßung erfolgt durch Pfarrer Stief. Für die AG Recht auf Wohnen führt Stadtrat Schlegel in das Thema ein. Pfarrer Dohrn  gibt einen geistlichen Impuls.  

Wegen des anhaltenden Bevölkerungszuwachses haben die Anstrengungen in der Stadt bislang nicht ausgereicht, den in den vergangenen Jahren gewachsenen Bedarf an bezahlbaren Wohnungen für alle Haushalte und Personen in unserer Stadt zu decken. Insbesondere Beziehern von Transferleistungen fällt es zunehmend schwerer, eine für sie bezahlbare und ausreichend große Wohnung mit zeitgemäßem Standard zu finden. Wohnungssuchende sind Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten und Altersgruppen: Von Wohnungs- und Obdachlosigkeit betroffene psychisch kranke Menschen, Singles mit kleinen Renten infolge langjähriger Arbeitslosigkeit, anerkannte Asylbewerber, Alleinerziehende, junge Frauen in Ausbildung, Menschen mit mittleren Einkommen. Dies soll im diesjährigen Friedengebet thematisiert werden.

Auch von Wohnungslosigkeit Betroffene, diesmal vom Projekt G3, die derzeit nach Absprache mit dem Besitzer ein leer stehendes Gebäude auf dem Hauptbahnhof Westseite nutzen und auch weiterhin befristet nutzen wollen, werden daran teilnehmen. Sie werden ihr Projekt zusammen mit dem Verein Punkwerkskammer selbst vorstellen.

Die Arbeitsgemeinschaft Recht auf Wohnen ist ein Zusammenschluss freier Träger der Wohnungsnotfall- und Wohnungslosenhilfe sowie sozialer Arbeit, wie von Diakonie und Caritas in Leipzig sowie von Vertreterinnen und Vertretern der Leipziger Stadtratsfraktionen Bündnis 90/ Grüne und DIE LINKE und seit diesem Jahr der Fraktion Die Freibeuter. Durch aktive Hilfe wird mit den Betroffenen gemeinsam nach Wegen gesucht, um  nachhaltig Wohnungslosigkeit zu verhindern oder entstandene  zu beseitigen. Es soll auch daran erinnert werden, dass vor 25 Jahren der langjährige Pfarrer der  Nikolaigemeinde, Christian Führer,  das Netzwerk der Arbeitsgemeinschaft Recht auf Wohnen initiierte, in dem seither die Fraktionen Bündnis 90/Grüne und DIE LINKE aktiv mitarbeiten. Für Bündnis 90/Grüne ist Frau Cordula Rosch und für DIE LINKE ist Stadtrat Siegfried Schlegel von Anbeginn dabei. Sie haben wiederholt im Stadtrat die Verhinderung Wohnungs- und Obdachlosigkeit als kommunale Pflichtaufgabe thematisiert und verschiedene beschlossene Anträge initiiert. 


         Die Fraktion im Amtsblatt