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Franziska Riekewald, Sören Pellmann

Nein zum Militärflughafen Leipzig/Halle – Schkeuditz darf kein Rüstungsstandort werden!

„Während die Lage im Nahen und Mittleren Osten weiterhin angespannt ist und sich mit der Erhöhung der Rüstungsetats die Spirale der Aufrüstung weltweit beschleunigt, fordern wir eine langfristige Friedenspolitik, die gegen jede weitere Aufrüstung und neue Kriege gerichtet ist. Der angekündigte Aufbau eines Zentrums von Rheinmetall und Sikorsky für Logistik, Wartung und Flottenmanagement für sogenannte „Superhelikopter“ am Flughafen Leipzig/Halle (LVZ berichtete am 25.10.2019) dreht diese Spirale nur weiter und sendet ein völlig falsches Signal“, erklärt der Leipziger Bundestagsabgeordnete Sören Pellmann (DIE LINKE.) und Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Leipziger Stadtrat.

„Es scheint, dass zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen in der Region mittlerweile alle moralischen Skrupel über Bord geworfen werden. Während man an anderer Stelle nahezu täglich die Folgen von Krieg und Zerstörung lauthals beklagt, wird hier die Mitverantwortung für ein weltweit friedliches Zusammenleben bewusst vergessen und der Militärflughafen Leipzig weiter aufgerüstet. Ich bin keinesfalls gewillt, dass von unserer weltoffenen und friedlichen Stadt erneut ein Signal des Krieges ausgeht und werde diese Doppelmoral nicht mittragen.“

Franziska Riekewald, die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Leipziger Stadtrat, ergänzt hierzu: „Alle Akteure, insbesondere der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer sowie der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung sind dazu aufgefordert, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und dem Vorstoß der Rüstungsindustrie entschieden entgegenzutreten. Weder Leipzig noch die gesamte Region brauchen derartige Rüstungsprojekte, sondern ein gesamtdeutsches Signal des Friedens.“

 


         Die Fraktion im Amtsblatt