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Franziska Riekewald

LVB machen sich die Erklärung schwächerer Fahrgastzahlen zu einfach

Der geringere Fahrgastzuwachs bei den LVB hat sicher mehrere und unterschiedliche Ursachen, mag zu einem Teil auch dem Wetter und der Konstellation von Feiertagen geschuldet sein. Aber keinesfalls in erster Linie und allein. Von einem städtischen Unternehmen in der Größenordnung der LVB sollte man schon eine etwas tiefere Ursachensuche erwarten dürfen. Jahrelang konnten Personalmangel, unzureichender Fuhrpark, hohe Fahrpreise u. a. m. irgendwie kompensiert werden. Offensichtlich ist nunmehr ein Punkt erreicht, wo dies nicht mehr möglich ist. Wenn z. B. dauerhaft die Linien 2,8, und 10 im Ferienmodus unterwegs sind und darüber hinaus auch auf weiteren Linien Busse und Bahnen ausfallen, kann  naturgemäß nicht die gleiche Anzahl von Fahrgästen unterwegs sein. Und dies hat natürlich ein verändertes Mobilitätsverhalten zur Folge. Viele steigen dann doch (wieder) aufs Auto um, oder mit viel Glück vielleicht aufs Fahrrad. Wenn es nicht gelingt, bessere Bedingungen für das Fahrpersonal zu schaffen, werden neue Kollegen auch trotz massiver Werbeaktionen nicht kommen, es werden eher weitere abwandern.

Und wer meint, es gäbe kein Akzeptenzproblem der Preise, sollte doch öfter mal mit Bus und Bahn unterwegs sein.

Es ist höchste Zeit, dass sich die LVB ihren Problemen stellen.


         Die Fraktion im Amtsblatt