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Sören Pellmann und Marianne Küng-Vildebrand

Leipzig muss sich zu Galeria Karstadt Kaufhof bekennen und um Standort kämpfen

Den drohenden Kahlschlag bei der angeschlagenen Warenhauskette sehen wir mit großer Sorge, denn neben vielen anderen Städten könnte auch Leipzig von der Schließung betroffen sein. Wir stehen fest an der Seite der ca. 150 Beschäftigten von Galeria Karstadt Kaufhof in unserer Stadt und unterstützen den Kampf um Erhalt der Arbeitsplätze.

Leipzig darf nicht zum Spielball der verfehlten Geschäftspolitik des Galeria-Karstadt-Kaufhof-Konzerns werden. Zwischen der Ankündigung der Vorgänger, das umgebaute Karstadt-Kaufhaus auf ein Niveau mit dem KdW in Berlin zu heben und der Totalschließung lagen nur wenig mehr als zehn Jahre.

Wir stehen vor allem an der Seite der verbliebenen Beschäftigten, aber wir fordern ebenso nachdrücklich, keine zweite Immobilienbrache auf kürzeste Entfernung zuzulassen und damit dem gewachsenen Stadtbild der Handelsstadt Leipzig einen kaum zu behebenden Schaden zuzufügen.

Galeria Kaufhof Karstadt Leipzig ist nach Schließung der Karstadt-Filiale darüber hinaus das einzige Kaufhaus in der Innenstadt und damit ein unverzichtbarer Anker für den Handel im Herzen der Stadt. Das Kaufhaus zieht Menschen ins Zentrum und nutzt damit auch den Einzelhandel in seinem Umfeld.

Wir fordern den Oberbürgermeister und den zuständigen Wirtschaftsbürgermeister auf, unverzüglich alle zur Verfügung stehenden Einflussmöglichkeiten zu nutzen und um den Erhalt von Galeria Karstadt Kaufhof in Leipzig zu kämpfen. Das sollte nach unserer Auffassung bereits am Mittwoch mit einem öffentlichen Bekenntnis in der Sitzung des Stadtrats beginnen.

 

Sören Pellmann                                             Marianne Küng-Vildebrand

Fraktionsvorsitzender                                    Sprecherin für Wirtschaft und Beschäftigung 

 


         Die Fraktion im Amtsblatt