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Für einen konsequenten Klimaschutz - Klimanotstand konkretisieren

Gemeinsame Pressemitteilung Fraktionen BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Leipzig, DIE LINKE, Jugendparlament

Die Fraktionen von BÜNDNIS90/ DIE GRÜNEN und DIE LINKE im Stadtrat Leipzig haben in gemeinsamer Abstimmung mit dem Jugendparlament Leipzig und der Unterstützung von Fridays for Future eine Neufassung des Änderungsantrages zum Klimanotstand eingereicht.

Damit soll der bislang vor allen Dingen appellative Antrag geschärft und konkrete Handlungsfelder festgelegt werden. Gefordert wird unter anderem ein konkreter Maßnahmenkatalog, zusätzliche Stellen und der Aufbau eines Referates für Themen der Nachhaltigkeit sowie eine Gesamtbetrachtung des Themas.

„Das gemeinsame Anliegen des Jugendparlamentes zusammen mit Fridays for Future und Extinction Rebellion ist es, dem Thema auch strukturell mehr Relevanz beizumessen. Durch den Klimanotstand wird nicht nur die breite gesellschaftliche Forderung nach mehr Klimaschutz festgesetzt, sondern auch eine Selbstermahnung ausgesprochen, alles in der Macht Stehende zu tun."; so Maximilian Protzner, Jugendparlament.

„Uns Grünen ist wichtig, deutlich zu machen, dass wir als Politik handeln können und dass es unsere Verantwortung als Stadt ist, alles uns Mögliche zu tun, um die Gesundheit der Menschen zu schützen. Es ist nicht ausreichend nur einen Klimanotstand auszurufen. Es müssen ernsthaft konkrete Maßnahmen folgen. Für die gesunde Stadt müssen wir die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten, denn Klimaschutz ist Gesundheitsschutz!", so Katharina Krefft, Fraktionsvorsitzende BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN.

Michael Neuhaus, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE ergänzt:

„Die Klimakrise ist eine der eklatantesten Gerechtigkeitskrisen unserer Zeit. Der Klimanotstand ist deswegen auch ein sozialer Notstand. Der Kampf gegen den Klimawandel und seine Folgen ist ein zentrales Anliegen linker Politik."

Lisa Marleen Allisat von FFF Leipzig bekräftigt:

"Wenn der Stadtrat den Antrag annimmt, ist dies ein deutliches Zeichen, dass wir als Schüler*innen endlich ernst genommen werden. Mindestens genauso wichtig ist aber, dass die Politik damit dem Klimawandel und seinen katastrophalen Folgen nach Jahren des Aussitzens den richtigen Stellenwert beimisst."


         Die Fraktion im Amtsblatt