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Fraktion DIE LINKE

Eine Vielzahl neuer Bauten wäre architekturpreiswürdig gewesen

Als Vertreter der Fraktion DIE LINKE nahm Siegfried Schlegel an der gestrigen Verleihung des Architekturpreises teil und erklärt dazu:  Mehr Bauten in Leipzig architekturpreiswürdig

 

Auch in diesem Jahr gibt es eine Vielzahl fertig gestellter architekturpreiswürdiger Bauten in Leipzig. Diese können ebenso durch Gestaltung, Funktionalität, Nachhaltigkeit und Bezahlbarkeit überzeugen wie die begrenzte Anzahl derer, die den Preis bzw. lobenden Erwähnungen erhielten. Dazu gehören z. B. auch das Stadtarchiv im ehemaligen Sowjetischen Pavillon und Mehrfamilienwohnhäuser wie in der Nonnenstraße 13 oder am Lindenauer Hafen. Überzeugen können auch die Kombination von Förderschule und Kindertagesstätte in der Curiestraße,  das bildungswissenschaftliche Zentrum der Universität und die Sportoberschule. Leider hat es keine weiteren Bewerbungen gegeben.

Während Öffentlichkeit und Nutzer abwarten können, ob sich ein Gebäude oder eine bauliche Anlage bewähren, stehen Auftraggeber und Juroren bei Wettbewerben vor der Herausforderung, dies an Hand von umsetzbaren Entwürfen vorauszubestimmen. Voraussetzung dafür sind überzeugende Entwürfe und Planungen der Architekten und Ingenieure.

Lässt man die zurückliegenden Jahrzehnte in Leipzig Revue passieren, braucht einem darum nicht bange zu sein.    

Nicht unerwähnt soll es bleiben, dass vor 20 Jahren dem Architekturpreis im Fachausschuss Stadtentwicklung/Bau Diskussionen um einen negativen „Häßlichkeitspreis“ vorausgingen, denen die Verwaltung den Vorschlage eines anspornenden Architekturpreises entgegensetzte.  


         Die Fraktion im Amtsblatt