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Franziska Riekewald

Eigentümerwechsel bedeutet auch für die Stadt neue Herausforderungen

Zum LVZ Interview mit Herrn Christoph Gröner erklärt Franziska Riekewald, stellv. Fraktionsvorsitzende:

Mit Verwunderung habe ich zur Kenntnis genommen, dass Herr Gröner der Stadt mal wieder droht, diesmal mit Millionbeträgen für Schadensersatz. Dass dies laut städtebaulichem Vertrag quasi ausgeschlossen ist, weiß Herr Gröner. Dennoch macht er anderslautende Aussagen.

Es ist schade, dass Herr Gröner noch immer nicht verstanden hat, dass Drohungen nicht zu einem guten Miteinander führen. Ob es der Stadt bzw. dem Stadtrat zumutbar ist, mit dem neuen Eigentümer den vorliegenden städtebaulichen Vertrag weiterzuführen, entscheidet die Stadt bzw. der Stadtrat. Ich finde es richtig, dass die Stadtverwaltung diese Prüfung gewissenhaft durchführt. Laut Vertrag stehen der Stadt sechs Wochen zu. Diese Zeit sollte sich die Verwaltung auch nehmen.

Die Stadt Leipzig benötigt vor allem bezahlbaren Wohnraum. Luxuswohnungen kann sich ein Durchschnittsverdiener nicht leisten. Denn noch immer ist das Lohnniveau in Leipzig niedriger als in vergleichbaren Städten. Es ist hinlänglich bekannt, dass Grundstücke mit jedem Verkauf teurer werden. Diese hohen Grundstückspreise fließen jedoch direkt in die Mieten ein, welche der Bauherr nach Fertigstellung verlangt.

Ich hoffe, dass mit dem Verkauf des Geländes an Imfarr noch immer bezahlbare Mieten möglich sind.  Alles andere würde den Zielen des Wohnungspolitischen Konzeptes entgegenwirken.


         Die Fraktion im Amtsblatt