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Volker Külow

Dank und Anerkennung für Beschäftigte im Leipziger Gesundheitswesen, Zugang zu Masken solidarisch und schnell umsetzen

Zum Internationalen Tag der allgemeinen Gesundheitsversorgung am 12. Dezember erklärt Dr. Volker Külow, Sprecher für Gesundheit, Soziales und Senior*innen der Leipziger Stadtratsfraktion DIE LINKE:

„Gerade in Pandemiezeiten wird deutlich, wie wichtig eine funktionierende Gesundheitsversorgung für die Gesellschaft ist. Wir möchten den morgigen Tag zum Anlass nehmen, uns bei allen Beschäftigten insbesondere im Leipziger Gesundheitswesen für die unglaublich tolle Arbeit seit dem Frühjahr ganz herzlich zu bedanken. Hier wird überall Großartiges geleistet. Leider erhalten zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vielen medizinischen und pflegerischen Bereichen noch immer nicht die verdiente materielle Anerkennung. Jetzt rächen sich die neoliberalen Privatisierungen und die damit verbundene Profitorientierung in Gesundheitswesen und Pflege. Wir unterstützen deshalb solidarisch die derzeitigen Kämpfe der Beschäftigten für mehr gesellschaftliche Anerkennung und höhere Gehälter.     

Die Krise trifft die am härtesten, die wenig haben. Das wird jetzt auch bei der Versorgung mit hochwertigen Masken deutlich, wo mit Blick auf den Verordnungsentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit zur Versorgung besonders vulnerabler Gruppen mit FFP2-Schutzmasken das nächste Versagen droht. Seit Wochen laufen in den Apotheken die Telefone heiß, die Menschen fragen nach den versprochenen FFP2-Masken. Sie brauchen die Masken schnell – nicht zuletzt für sichere Feiertage. Höchste Eile ist besonders geboten für obdachlose Menschen und Menschen ohne sicheren Aufenthaltsstatus. Menschen mit Pflegebedarf, pflegende Angehörige und wenig mobile, ältere Menschen müssen in ihrer Stammapotheke Masken telefonisch bestellen können und beliefert werden. Die Leipziger Linksfraktion wird sich dafür in den nächsten Tagen ebenso stark machen wie für die Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes bei den Verhandlungen zum Entwurf des Doppelhaushalts 2021/2022.“ 

 


         Die Fraktion im Amtsblatt