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Volker Külow

Corona in Leipzig: Welche Maßnahmen plant die Stadt?

Das Coronavirus ist auch in Sachsen angekommen. In den letzten Tagen wurden bereits Vorkehrungen der Stadt Leipzig getroffen, um die Verbreitung des Erregers einzudämmen. So verkündeten die Verwaltung und die Leipziger Messe am 3. März die Absage der Leipziger Buchmesse sowie der Comic-Con. Inzwischen weitet sich das Verbot von Großveranstaltungen in Sachsen auch auf Events mit Teilnehmerzahlen über 1000 Personen aus.

Darüber hinaus betrifft das Virus weitere Ebenen des gesellschaftlichen Lebens. Deshalb richten wir eine Anfrage an den Oberbürgermeister: Welche konkreten Maßnahmen plant die Stadt Leipzig über die Absage von Großveranstaltungen hinaus, um den Erreger und seine vielfältigen Folgen einzudämmen? Im Leipziger Klinikum St. Georg können sich Bürger*innen inzwischen in einer eigens eingerichteten Ambulanz auf das Coronavirus testen lassen. Wie ist das gesamte Gesundheitssystem der Stadt auf die Situation vorbereitet? Wo arbeiten regionale und bundesweite Strukturen Hand in Hand und wo besteht noch Verbesserungsbedarf? Die Beantwortung all unserer Fragen (https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1015738) erwarten wir in der Ratsversammlung am 25. März.

Volker Külow, Sprecher für Gesundheit, Soziales und Senior*innen der Fraktion DIE LINKE. im Stadtrat zu Leipzig, erklärt: „Die aktuelle Situation erfordert schnelles und konsequentes Handeln. Durch unabgestimmte Maßnahmen verschiedener Entscheidungsträger*innen kommt es zur Verzögerung ihrer Umsetzung und zu Irritationen bei den Bürger*innen. Um zukünftige Epidemien und die „Panikmache“ in der Bevölkerung zu vermeiden, sollten Gremien und Behörden an einem Strang ziehen und Handlungsabläufe optimieren.“

Für den überwiegenden Teil der Betroffenen erwarte man einen milden Krankheitsverlauf, teilte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer am 11. März mit. Mehr als 25 Menschen haben sich bisher im Freistaat mit dem Coronavirus infiziert.


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