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Franziska Riekewald

Anstrengungen zur Vermeidung von Unfällen mit Radfahrenden müssen erhöht werden

Zum tödlichen Unfall einer Radfahrerin erklärt Franziska Riekewald, Sprecherin für Mobilität der Fraktion DIE LINKE im Stadtrat zu Leipzig: „Mit Trauer und Entsetzen habe ich die Nachricht vom tödlichen Unfall einer Fahrradfahrerin, die durch einen rechtsabbiegenden LKW erfasst wurde, zur Kenntnis nehmen müssen.

Da dies in der Vergangenheit leider wiederholt passierte, hatte die Fraktion DIE LINKE 2019 das Thema in den Stadtrat getragen und auf die Problematik der LKW ohne Abbiegeassistenten im Stadtgebiet Leipzigs aufmerksam gemacht.

Unser Antrag (VI-A-06929), ein Verbot der LKW ohne Abbiegeassistenten in Leipzig zumindest zu prüfen, wurde jedoch im September 2019 von allen anderen Fraktionen abgelehnt. Stattdessen wurde der SPD-Antrag angenommen, nach dem städtische Nutzfahrzeuge nur noch mit Abbiegeassistent beschafft werden. Dies ist natürlich ein Schritt in die richtige Richtung. Wie der aktuelle Unfall jedoch zeigt, ist es allerdings viel zu kurz gedacht. Denn im Stadtgebiet gibt es wesentlich mehr nichtstädtische LKWs als städtische LKWs.

Wollen wir in Leipzig wirklich zu einer sicheren Fahrradstadt werden, muss hier noch viel getan werden. Ein Beispiel wie es nicht geht, zeigt die Baustelleneinrichtung in der Wolfgang-Heinze-Straße. Die Sicherheit der Fahrradfahrenden rangiert hier noch hinter der Bereitstellung von Parkplätzen.

In Zukunft müssen alle ihren Beitrag leisten, dass es nicht zu noch mehr tödlichen Unfällen kommt - die Stadtverwaltung mit den richtigen Anordnungen, die Verkehrsteilnehmenden mit der gebotenen Sicherheit und wir als gewählte VertreterInnen der Politik mit dem Mut zu den richtigen Weichenstellungen.

Wir werden unseren Prüfauftrag erneut einreichen.


         Die Fraktion im Amtsblatt