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Reiner Engelmann

25 Jahre Zweckverband Abfallwirtschaft – es gibt allen Grund zum Feiern

Am heutigen Tag begeht der Zweckverband Abfallwirtschaft sein 25-jähriges Jubiläum. Diese Jahre waren vom Kampf um die Hoheit der öffentlichen Hand gezeichnet. Diente die Gründung des ZAW zunächst der Sicherung der Existenzberechtigung der damals privaten Deponie Cröbern, musste der Zweckverband diese dann völlig überschuldet übernehmen.

In Folge dessen schlug die Staatsregierung die Schließung der Deponie vor. Dem widersetzten sich die Landkreise und Leipzig als Eigner des Zweckverbandes, denn die Bürger hätten die Zeche zahlen müssen.

So musste man sich zwangsweise einen neuen privaten Partner suchen. Hier gingen die Auseinandersetzungen weiter, sei es um den Bau bzw. den Betrieb der neu errichteten mechanisch biologischen Anlage oder um die Einhaltung von Lieferverpflichtungen bzw. die Ausschüttung von nicht vorhandenen Gewinnen. Die Verpflichtung zur Rücklagenbildung führte zu stetigen Streitigkeiten. Der Landkreis und Leipzig zogen die Notbremse, sie kauften sich frei. Der Zweckverband übernahm das Zepter.

Daseinsvorsorge gehört in die öffentliche Hand. Eine Forderung der Linken wurde umgesetzt.

Seither werden ausreichend Rücklagen für die Nachsorge gebildet, die Deponiepreise sind stabil, sowohl Zweckverband als auch die WEV (Deponie-Gesellschaft) arbeiten Hand in Hand. Die WEV selbst hat eine positive Energiebilanz. Alles in allem – das Handeln ist nachhaltig.

Unser Dank geht heute an alle Mitarbeitenden und Leitenden, die in dieser Zeit Tag für Tag, auch unter Erbringung von persönlichen Opfern, die Entsorgungssicherheit garantierten.


         Die Fraktion im Amtsblatt