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Juliane Nagel

Rad- und Fußverkehr werden entzerrt

Jede und jeder von ihnen, der oder die zu Fuß oder per Rad im Bereich des Einkaufsmarktes am Connewitzer Kreuz unterwegs war, Vertreter*innen von Parteien, die dort Infostände machen, Menschen, die sich dort vor dem Bäcker auf einen Kaffee hinsetzen wollen, kennen das Problem: Hier ist eine Gefahrenstelle.  Fußgänger*innen und Radfahrende teilen sich einen äußerst engen Fußweg. Nur 2,60 Meter breit ist der Weg, inklusive Radspur, die auf den Gehweg gelegt ist. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen sowohl für die, die zu Fuß als auch die, die per Rad unterwegs sind.

Währenddessen findet sich daneben für den Autoverkehr Stück zweispuriger Karl-Liebknecht-Straße, die sich aufgrund der Gehwegnase und Litfassäule Ecke Scheffelstraße schlagartig auf eine Spur verengt.

Zwar ist die Benutzungspflicht des Radweges auf dem Gehweg vor dem Rewe-Markt schon vor einigen Jahren aufgehoben worden, doch die Wegeführung, die Abmarkierung sowie die Engstelle an der Scheffelstraße führen dazu, dass die meisten Radfahrenden ihn weiter nutzen.

Es liegt auf der Hand: Der Radweg muss auf die Straße und die Fahrbahn für die Autos auf eine Spur reduziert werden. Dafür muss der Straßenraum im Bereich der Scheffelstraße hergerichtet und in diesem Zuge die Litfasssäule versetzt werden. Dann wäre allen Verkehrsarten in diesem Bereich genüge getan und vor allem die notwendige Sicherheit für Radfahrende und Fußgänger*innen hergestellt.

Ich freue mich, dass der Verwaltungsstandpunkt dem doch so alten Anliegen Rechnung trägt. Trotz einer Initiative von Ökolöwe und SPD-Fraktion noch im Zuge der Erweiterung des Einkaufsmarktes 2012 ist über Jahre nichts passiert.

Nach Vorschlag der Verwaltung sollen nun Rad- und Fußverkehr am Rewe-Supermarkt durch Rückbau der Radverkehrsanlage auf dem Fußweg und der Gehwegnase samt Litfassäule an der Scheffelstraße entzerrt werden. Im nächsten Schritt ist der Weg für die Einordnung eines Radfahrstreifens frei. Für eine zweispurige Straßenführung für Autos ist dann auf diesem Stück kein Platz, was gut verschmerzbar ist. Der diesbezüglichen Argumentation im Vwst kann ich zumindest nicht folgen. Perspektivisch wäre der Vorschlag des Ökolöwen die Straßenführung vor der Ampelanlage an der Arno-Nitzsche-Straße einspurig geradeaus zu führen und die zweite Spur zur reinen Rechtsabbiegerspur umzubauen, sicher eine sinnvolle Maßnahme.

Insofern hoffe ich auf ihre Zustimmung zum Verwaltungsstandpunkt und hoffe, dass es bald losgehen kann. Die ersten Schritte sind ja mit einer provisorischen Radspur auf der Straße bereits getan, die so provisorisch wie sie ist aber auch schnell zum Risiko werden kann.

Rede zum Antrag von Stadträtin Nagel A 00640 "Gleichberechtigte Nutzung des Straßenraums durch Fuß-, Rad- und Autoverkehr am Connewitzer Kreuz".

 

 


Presse


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