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Margitta Hollick

Mir verschlägt es noch heute den Atem

Die Grundschule Connewitz ist fünfzügig mit knapp 500 Schüler/innen. Seit 2015 / 2016 trägt die Schule nach intensiver Projektarbeit den Titel „Schule der Toleranz“ und das in einer Zeit, wo die Schüler/Innen und Lehrer/Innen eine erhebliche Belastungen durch den Neubau der damals 3. Grundschule getragen haben. Die Schule wurde und wird schrittweise bei laufendem Schulbetrieb  saniert;  so die Toiletten der Jungen 2016 und 2018 sind die Mädchentoiletten dran. Das ist in Ordnung.

Die Schulleiterin hatte mich im Juli 2017 zu einem Besuch eingeladen hat, weil sie bei bestimmten Problemen allein nicht weiter kam. Mir verschlägt es noch heute den Atem, wenn ich daran denke, was ich dort gesehen habe.

Einen solch starken Schimmelbefall, wenn auch im Keller, in dem sich drei Werkräume, die Werkstatt des Hausmeisters u.a. befanden, gibt es in unserer Stadt in keinem weiteren Schulgebäude. Wie hat die Verwaltung darauf reagiert? Das Gesundheitsamt hat den Keller gesperrt. Die Verwaltung hat den Keller „abgedichtet“, damit der Schimmel nicht weiter geht. Weil es aber gar nicht anders ging, wurde der Werkraum Holz im Keller gelassen, abgetrennt, mit Schwellen versehen und nach Malern gehofft, dass  dieser eine Werkraum nicht vom Schimmel und Starkregen  weiter betroffen ist. Irrtum. Seit Jahren ist die Schule im gesamten Keller und auf dem Schulhof vom Starkregen durch Nässe und Schlamm betroffen. Der Vorschlag der Verwaltung die Holzwerkstatt jetzt nach oben zu verlegen, ist übrigens praktisch nicht möglich (neuer Fußboden), kostet ein weiteres Klassenzimmer und ein Haufen Geld, dass gleich anders eingesetzt werden kann.

Der Keller und der Schulhof müssen trockengelegt werden.  

Das ist der dringende  Handlungsbedarf.

Der Verwaltungsstandpunkt ist zum Antrag der beiden Fraktionen in allen Punkten zustimmend. Nach Verwaltungsstandpunkt Beschlusspunkt 2 wurde als Sofortmaßnahme die Regenwasserentwässerung in den anliegenden Straßen geprüft und sollte instandgesetzt werden. Ich hoffe, dass ist erfolgt, damit im Frühjahr / Sommer 2018 die Planung und Instandsetzung der Grundleitung erfolgen kann und es dann mit Volldampf in die Trockenlegung des Schulhofes und  an die Schimmelbeseitigung geht. Übrigens ist in der Sporthalle der Grundschule Liebertwolkwitz gegenwärtig die Schimmelbeseitigung in vollem Gange. Hier ging es relativ schnell. Das muss auch in der Grundschule Connewitz möglich sein. Unzufrieden bin ich, dass die Sanierung des Kellers erst ab 2019ff. erfolgen soll. Eine Planung liegt schon jetzt vor, da habe ich mich erkundigt. Es kann also 2018 losgehen, dass der Hauptteil 2019 erfolgt, können wir hinnehmen, aber nicht ff – fortfolgende. Das ist so schwammig und wir bleiben bei der Aussage sofort, also 2018 (noch mal präzisiert für das Protokoll). Ich wiederhole es nochmal: Es besteht dringender Handlungsbedarf.

Punkt 3 ist eine Schande, 30 Jahre alter Bauschutt und keiner hat ihn beseitigt. Übrigens ist dieser Raum hofseitig auch begehbar und kann damit eine Unfallquelle für Kinder sein.

Der Elternrat der Grundschule Connewitz hat gestern einen Maßnahmenplan zur Umsetzung dieses Antrages an alle Fraktionen geschickt. Diesen Maßnahmenplan gebe ich Ihnen, Herr Oberbürgermeister, schriftlich zu Protokoll und in diesem Sinne wollen wir Antragsteller unseren Antrag verstanden wissen

Werden die Maßnahmen umgesetzt, gewinnen wir vier Klassenräume, eine ordentliche Werkstatt für den Hausmeister, Platz für Garderoben u.a. Nebengelass.

Das ist auf jeden Fall billiger als ein Anbau, den diese Schule bei steigendem Bedarf bräuchte. Ich bitte Sie den Antrag zu unterstützen.

Rede zum Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen. DIE LINKE und SPD A 04822 "Trockenlegung Schulhof und Sanierung des Kellers  in der Grundschule Connewitz".


Presse


Siegfried Schlegel

Werner Heiduczek hat sich vielfältige Verdienste um Leipzig erworben

Bereits 1969 lernte Stadtrat Siegfried Schlegel den Schriftsteller Werner Heiduczek  persönlich kennen. Schlegels Eltern arbeiteten damals wie auch zeitweilig Werner Heiduczek als Dozent für Deutsch als Fremdsprache am Herder-Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig. 1969 fand im Spätsommer ein Internationaler Deutschlehrerkongress in Leipzig... Weiterlesen