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William Rambow

Kinder- und Jugendhilfeplanung beschließen und direkt weiterentwickeln!

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen der demokratischen Fraktionen, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Beigeordnete, liebe Gäste,

Beim Nachdenken über die heutige Rede ging mir ein Wort nicht aus dem Sinn: endlich. Endlich beschließen wir heute die integrierte Kinder- und Jugendhilfeplanung der Stadt Leipzig. Eigentlich steht es mir nicht so recht zu, über die Länge des Prozesses zu seufzen, schließlich begann er lange vor dem Beginn meiner Mitgliedschaft im Jugendhilfeausschuss Ende 2019.

Insofern scheint mir an der Stelle zunächst ein Dank angemessen. Danke an das Amt für Jugend und Familie (und Bildung) für die Erarbeitung. Danke an die freien Träger für ihre Mitarbeit und ihre vielen Vorschläge. Es war sicherlich kein ganz einfacher Prozess. Wie wichtig es ist, dass wir nun zu einem Ergebnis kommen, haben in den letzten Monaten die vielen Anträge gezeigt, bei denen im Verwaltungsstandpunkt mehr oder weniger stand: Das wird in der integrierten Kinder- und Jugendhilfeplanung behandelt. Es gibt auf dem Gebiet der Jugendhilfe viel zu tun und man merkte allen im Stadtrat eine gewisse Ungeduld an.

Umso wichtiger ist es, dass wir uns nicht auf diesem Beschluss heute nicht ausruhen. Ich habe Frau Felthaus aber auch nicht so verstanden. Wir sind als Fraktion gespannt, wie diese knapp 300 Seiten jetzt in der Realität untersetzt werden. Wie immer, wenn wir als Stadt ein großes Papier verabschieden, stellt sich die Frage der finanziellen Untersetzung. Es gilt hier aufzupassen, dass wir hier nicht viel Arbeit in ein Papier gesteckt haben, was am Ende auf Grund des Finanzierungsvorbehalts nicht umgesetzt werden kann.

Als Fraktion wünschen wir uns, dass der nun anstehende Umsetzungsprozess auch bereits jetzt durch eine Diskussion über die Fortschreibung begleitet wird. Denn um mit den stetigen Veränderungen der Situation im Bereich der Jugendhilfe Schritt zu halten, kann und darf eine Planung niemals als Abschluss betrachtet werden. Und für diese Fortschreibungsdiskussion habe ich noch einen Wunsch: Wir müssen uns über die Beteiligung der Betroffenen unterhalten. Denn so gut und wichtig das Jugendparlament ist, gerade bei einem Thema wie der Jugendhilfeplanung muss Jugendbeteiligung über die Mitarbeit des Jugendparlaments hinausgehen. Wir müssen die Zielgruppe in den Prozess mit einbeziehen, mit den Jugendlichen in Wohngruppen, Careleaver:innen, mit den jungen Menschen in den Jugendclubs usw. ins Gespräch kommen. Da würde ich mir neue Formate der Beteiligung wünschen und da würde ich mir insbesondere auch wünschen, dass wir als Jugendhilfeausschuss da stärker ins Gespräch kommen.

Als Fraktion freuen wir uns auf den gemeinsamen Umsetzungsprozess, darauf die vielen verschiedenen Baustellen in der Jugendhilfe anzupacken. So leid es mir für diejenigen tut, die viel Arbeit in die heute zu beschließende Planung gesteckt haben: Es wird sicher nicht weniger arbeitsreich.

Vielen Dank.


Presse


Sören Pellmann

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