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Margitta Hollick

Integration verläuft nicht ohne Widersprüche und Probleme

Im September 2017 hatten wir unsere 7. Bildungspolitische Stunde zum Thema Migration- Bildung- Integration. Schwerpunkt waren die Jugendlichen von 16 bis 27. Wir haben über einige offene Fragen gesprochen. Leider konnten wir seitdem bisher nichts in dieser Richtung verändern.

Wir wissen, dass seit 2017 auf Weisung des Freistaates keine Migrant/Innen ab 18 Jahre mehr die Berufsschulzentren zum Erreichen eines Schulabschlusses besuchen dürfen, d. h. ihnen bleiben die Schulen des 2. Bildungsweges - die Abendoberschule, das Abendgymnasium und das Kolleg. Das ist eine schwierige Situation, an der sich bis zum heutigen Tage leider nichts geändert hat. In den Schulen des 2. Bildungsweges lernen ca. 150 deutsche und 100 geflüchtete Jugendliche.


Die Lehrer/Innen arbeiten mit sehr viel sozialem und pädagogischem Engagement, um die Jugendlichen zum Erfolg zu führen. Der Prozess der Integration verläuft nicht ohne Widersprüche und Probleme, dafür brauchen die Lehrer/Innen und auch die Schulleitungen unbedingt Unterstützung durch fachkundige Sozialarbeit.

Die Bedeutung der Schulsozialarbeit hat auch der Freistaat erkannt und Richtlinien zur Steuerung dazu erlassen. Finanziell übernimmt der Freistaat auch die Personalkosten für Schulsozialarbeiter/Innen an den Berufsschulzentren mit Berufsvorbereitungsjahr und jetzt auch an Oberschulen, aber nicht an der Abendoberschule. Unverständlich. Natürlich möchte ich, dass der Freistaat dafür finanziell aufkommt, aber er hat es mehrfach abgelehnt.

Wir wollen die Integration erleichtern, auf viele Fragen Antworten geben, die für die Jugendlichen häufig schwer verständlich sind und auch deshalb brauchen wir Schulsozialarbeit.

Ich bitte Sie, unserem Antrag zuzustimmen, um damit sicherzustellen, dass ab dem Schuljahr 2018/19 auch an den Schulen des 2. Bildungsweges ein Schulsozialarbeiter seine Tätigkeit aufnehmen kann.

Den Verwaltungsstandpunkt können wir wegen der Einschränkung im Rahmen der Fördermöglichkeiten nicht übernehmen

Rede zum Antrag der der Fraktion DIE LINKE A 05037 "(Schul)sozialarbeit - Schulen des 2. Bildungs­weges ".


Presse


Siegfried Schlegel

Werner Heiduczek hat sich vielfältige Verdienste um Leipzig erworben

Bereits 1969 lernte Stadtrat Siegfried Schlegel den Schriftsteller Werner Heiduczek  persönlich kennen. Schlegels Eltern arbeiteten damals wie auch zeitweilig Werner Heiduczek als Dozent für Deutsch als Fremdsprache am Herder-Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig. 1969 fand im Spätsommer ein Internationaler Deutschlehrerkongress in Leipzig... Weiterlesen