Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Mandy Gehrt

Frauenbibliothek MONAliesA vor dem Aus bewahren

Wir sind froh, zusammen mit Bündnis 90/Die Grünen und der SPD diesen Antrag zum Erhalt der Frauenbibliothek MONAliesA stellen zu können und danken den beiden Fraktionen ausdrücklich für das gemeinsame Handeln in dieser Frage.
In der Begründung des Antrags finden Sie bereits die Geschichte der Rettung dieser lange gewachsenen Institution, der Frauenbibliothek MonaLiesa. Lassen Sie mich jedoch nochmals betonen, dass wir es einem außerordentlichen Engagement von ehrenamtlichen Aktivistinnen und Aktivisten,or allem des Lotta e.V., zu verdanken haben, dass die Frauenbibliothek MONAliesA unter großer Beteiligung dieses Jahr ihr 25jähriges Bestehen feiern konnte.
Wir sollten uns froh und glücklich schätzen, mit welchem Einsatz der Bestand vom insolvent gegangenen Trägerverein nicht nur bewahrt wurde, sondern als funktionstüchtige Bibliothek erhalten werden konnte. Wichtig zu erwähnen ist, dass die Bibliothek unter ihrem ganz speziellen Aspekt Werke in einer einzigartigen Zusammenstellung sammelte.
Sie ist darüber hinaus ein Rahmen für Lesungen, Diskussionen und Veranstaltungen zu Fragen der Gleichstellung und der Geschichte der Frauenbewegung.
Noch einmal: Unsere Stadt sollte froh sein, eine solche Spezialbibliothek zu besitzen. MONAliesA entstand aus der Bewegung der Jahre 1989/1990, der sich unsere Stadt verpflichtet fühlt.
Nun wurde ausgerechnet dieser Bibliothek, die sich mit Gleichstellungsfragen befasst, vorgeworfen, sie sei nicht mehr auf der Höhe der Zeit, und eine Förderung wird abgelehnt. Die Bibliothek zu modernisieren, den Anforderungen unserer Zeit anzupassen, ist wünschenswert, kann aber nur dann angegangen werden, wenn die Existenz der Bibliothek nicht gefährdet ist. Eine Nullförderung bedeutet aber das faktische Ende der Frauenbibliothek. Dies ist aus keinem inhaltlichen Grunde nachvollziehbar, gleichstellungspolitisch gesehen - gegenüber den Anstrengungen unserer Stadt in diesem Bereich - vollkommen widersinnig und im Jahr einer 1000-Jahrfeier in einer Stadt großer Persönlichkeiten der historischen  Frauenbewegung peinlich.
Wir sollten gemeinsam Leipzigs Frauenbibliothek erhalten und langfristig sichern.

Rede zum Haushaltsantrag A 22 (NF) der Fraktionen DIE LINKE, SPD und Bündnis 90/Die Grünen zum Entwurf des Doppelhaushaltes 2015/2016,  Drucksache DS-00621 


Presse


Siegfried Schlegel

Werner Heiduczek hat sich vielfältige Verdienste um Leipzig erworben

Bereits 1969 lernte Stadtrat Siegfried Schlegel den Schriftsteller Werner Heiduczek  persönlich kennen. Schlegels Eltern arbeiteten damals wie auch zeitweilig Werner Heiduczek als Dozent für Deutsch als Fremdsprache am Herder-Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig. 1969 fand im Spätsommer ein Internationaler Deutschlehrerkongress in Leipzig... Weiterlesen