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Margitta Hollick

Eine Insolvenz der Spielbetriebsgemeinschaft hätte gravierende Folgen

Zunächst möchte ich mich für den umfangreichen und gut recherchierten Verwaltungsstandpunkt bedanken, auch wir tragen diesen mit.. Er würdigt die Verdienste der 1. Frauenbundesligamannschaft seit 27 Jahren und darüber hinaus. Als mehrfacher Deutscher Meister; Pokalsieger (zuletzt 2016), Champions League Teilnehmer und mehrfache „Mannschaft des Jahres“ in Leipzig und Sachsen. und als einzige Mannschaft, die im Goldenen Buch unserer Stadt verewigt ist. Der Verein steht für eine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit und hat über Jahre hinweg regelmäßig Nationalspielerinnen hervorgebracht; auch deshalb ist Leipzig Bundesstützpunkt im Frauenhandball. Das Sportgymnasium und die Sportoberschule ist auch ein Zentrum für die Nachwuchsarbeit.
Eine Insolvenz der Spielbetriebsgemeinschaft hätte für diese Einrichtungen gravierende Folgen und auch wir als Fraktion Die Linke möchten das mit allen Kräften verhindern.
In der heutigen LVZ konnten sie lesen, dass es nicht leicht ist für die Leipziger Frauenmannschaften, die obersten Spielklassen zu halten. 
In Leipzig wird viel über Traditionsmannschaften gesprochen.  Der HCL ist eine sehr gute Frauentradition.  Natürlich verkennen wir nicht, dass sowohl der Verein HCL e.V., seine Kontrolle der GmbH als Tochter unzureichend wahrgenommen  und erst recht die Geschäftsführung der HCL-GmbH Fehler im Management und bei der Kontrolle interner Prozesse gemacht haben. Daher ist die Zustimmung zur Unterstützung mit Bedingungen verbunden, wie sie im Verwaltungsstandpunkt konkret formuliert wurden. Ein Weiterso wie bisher geht auf keinen Fall.

Zum  Änderungsantrag der CDU:
Zunächst ein Wort: Zynisch,  wenn sie den Frauenhandball aus Leipzigs Sportkalender streichen wollen, dann sagen sie doch einfach „ nein“. Dann ist das so, aber die Frauen, die über Jahrzehnte  nicht ein, sondern das sportliche Aushängeschild unserer Stadt  waren gegen „kleine“  Vereine auszuspielen, halte ich für bösartig und zynisch.
Ich habe eine optimistische Lebenshaltung und deshalb hoffe ich, dass die Frauenmann-schaft gerettet wird und die Stadt daran einen Anteil hat.
Die Bedingungen, die die Stadt für ihren Anteil stellt, sind gerecht, notwendig und hart. 
Wir unterstützen den Antrag und auch den Änderungsantrag.
Am Sonnabend 18 Uhr ist das letzte Spiel der Saison  gegen Frischauf Göppingen. Es wäre toll, wenn viele Menschen kommen, um dem  HCL den Rücken zu stärken und Verbundenheit zu zeigen.

Rede zum Antrag A 04058 der Stadträte Hollick, Lehmann, Schmidt und Walther "Finanzieller Zuschuss an die HCL GmbH".


Presse


Siegfried Schlegel

Werner Heiduczek hat sich vielfältige Verdienste um Leipzig erworben

Bereits 1969 lernte Stadtrat Siegfried Schlegel den Schriftsteller Werner Heiduczek  persönlich kennen. Schlegels Eltern arbeiteten damals wie auch zeitweilig Werner Heiduczek als Dozent für Deutsch als Fremdsprache am Herder-Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig. 1969 fand im Spätsommer ein Internationaler Deutschlehrerkongress in Leipzig... Weiterlesen