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Siegfried Schlegel

Kita und Förderschule Curiestraße brauchen Adresse und mehr Freiflächen für Förderschüler

Wie bei der Grundsteinlegung am 22. Juni vergangenen Jahres versprochen, sollen ab nächsten Monat schrittweise - beginnend in der Kita und nachfolgend in der Förderschule - die Abnahmen erfolgen. Stück für Stück können dann Kindergartenkinder und Förderschüler ihr neues Haus in Besitz nehmen. 

Allein es fehlt noch die amtliche Adresse. Darum hatte es Streit gegeben. Die Stadtverwaltung wollte wegen der Einfahrt zum Parkplatz von der Philipp-Rosenthal-Straße Kita und Förderschule nach dieser Straße und nicht nach der Baubezeichnung „Curiestraße“ benennen, obwohl die Fußweg- und Radweganbindungen von der Curiestraße her gebaut werden, die den Standort an drei Seiten umgibt. Sie wurde wegen ihrer Nähe zu universitären und Forschungseinrichtungen nach dem Forscherehepaar Marie und Juliot Curie benannt. Deshalb wurde auch der Baustandort „Kita und Förderschule Curiestraße“ benannt. An der Philipp-Rosenthal-Straße gab es nur die Zufahrt zu dem teilweise öffentlich genutzten Parkplatz. Mit der Feinplanung der Außenanlagen mit Fußwegen und Fahrbahn sowie Fahrradabstellplätzen, einschließlich der notwendigen Stellplätze für Kita und Förderschule sowie Flächen für Anlieferfahrzeuge und Aufstellflächen für Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge, kristallisierte sich die Zufahrtsanbindung an der Curiestraße in Nachbarschaft der Nationalbibliothek heraus. In einer bisher in Leipzig    einmalige Kombination von Kita und Förderschule als Funktionsüberlagerung  entstehen 185 neue Kita-Plätze. Die Förderschule Thonberg erhält ein modernes, barrierefreies Gebäude unweit ihres jetzigen Standortes. Und die Fritz-Baumgarten-Schule als dritter Gewinner hat nach dem Umzug der Förderschule ein Haus für sich und Platz für einen weiteren Klassenzug.  Im Vorfeld und während des Richtfestes am 19. Juni diesen Jahres hatten Vertreter der Förderschule, die als Tagesschule Förderschülerinnen und -schüler zwischen 8 und 18 Jahre beschult,  bei den anwesenden Stadträtinnen und Stadträten dafür geworben, ergänzend zur ausreichend dimensionierten Schulhoffläche  eine öffentliche Zusatzfreifläche für die älteren Jahrgänge, angrenzend auf dem nordöstlichen Vorplatzbereich zu gestalten. Die Realisierung dieser Zusatzfläche wird ohne gesonderte Beauftragung erstellt und abgerechnet. Bauseitig bereitzustellende Ausstattungsgegenstände sollte auch über Sponsoring finanziert werden. Die Notwendigkeit der Herstellung der dadurch zu schaffenden Ersatzparkflächen wurden in den zurückliegenden Monaten direkt gegenüber dem Gebäude an der als öffentlich zu entwidmenden Zufahrtstraße analog zur Scharnhorststraße am Kantgymnasium geschaffen. Mit diesen Lösungen können alle notwendigen Rahmenbedingungen und wünschenswerten zusätzlichen Bedingungen geschaffen werden.

Stimmen Sie deshalb bitte dem Antrag 5866 der Linksfraktion zur Adresse Kita und Förderschule in der Curiestraße und dem Antrag 6066 von SPD, B 90 und LINKE sowie Stadtrat  Karsten Albrecht von der CDU zur ergänzenden Zusatzfläche für die Förderschule Curiestraße zu.

Rede zu den Anträgen A-05866 (LINKE)  „Adresse der Kita und Förderschule Curiestraße“ und A-06066 (LINKE, SPD, B 90/Die Grünen und SR Albrecht) „Ergänzende Zusatzfläche für die Förderschule Curiestraße“


Presse


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Mit Unverständnis und Empörung reagieren Stadträtin Franziska Riekewald und Stadtrat Siegfried Schlegel von der Fraktion DIE LINKE als verkehrs- bzw. baupolitische Sprecher auf die Weigerung des Freistaates, einen „förderunschädlichen Baubeginn“ für die komplexe Sanierung der Rosa-Luxemburg-Straße zu genehmigen. Für sie sollen rund 1,8 Millionen... Weiterlesen