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Siegfried Schlegel

Neues Wohnquartier Kolmstraße wird ergänzt durch Schule, Kita und Entwicklung „Zaubergarten“ sowie Schwimmhalle

Das künftige Stadtquartier des zu entwidmenden ehemaligen Gewerbestandorts des Leipziger Betriebes der Geräte- und Regler-Werke Teltow zwischen der namengebenden Kolmstraße und der Holzhäuser Straße soll als künftiges Wohnquartier entwickelt werden mit ergänzenden Gemeinbedarfeinrichtungen. Neu gebaut werden soll eine Oberschule und einer Kindertagesstätte – letztere optional integriert in die Wohnstruktur bzw. neben dem Schulneubau. Angrenzend an die Schwimmhalle soll eine Fläche für einen Erweiterungsbau ausgewiesen werden. Außerdem sind die vorhandenen Grünbereiche im Südosten zu beachten.

In den Jahren um 1970 wurden in Leipzig mehrere Volksschwimmhallen des in Leipzig entwickelten Schwimmhallentyps Anklam mit jeweils einem Schwimmbecken mit fünf 25-m-Bahnen und einer durchgängigen Wassertiefe von 1,8 m gebaut. Einzelne wurden in den 1990-er Jahren entwidmet oder wie in der Antonienstraße durch einen Neubau mit acht 50-m-Bahnen ersetzt. Die übrigen wurden in den 1990-er Jahren schrittweise grundhaft saniert, darunter der Standort in der Kolmstraße zwischen Juli 1998 und Juni 1999. Wie bei den anderen Schwimmhallen das Typs Anklam gibt es bis heute auch  in der Kolmstraße keine Nichtschwimmerbereiche, Kinder- oder Bewegungsbecken.  Deshalb schlagen wir mit dem Änderungsantrag 3 eine Flächenausweisung vor,  damit in den kommenden Jahren die Schwimmhalle Südost Kolmstraße um Angebote wie ein  Nichtschwimmerbecken mit Rutsche und ein behindertengerechtes Bewegungsbecken sowie langfristig um einen Whirlpool und Saunabereich  erweitert werden kann. Es soll aber kein Doppel- oder Konkurrenzstandort zum Leipziger Süden werden. Eine weitere Schwimmhalle in Süd ist bereits mit dem Beschluss zum Sportprogramm 2017-24 beschlossen worden.  Damit kann das Defizit an Lehrschwimmbecken und Flachwasserbereichen in den Hallenbädern in Leipzig weiter abgebaut werden. Es sollte auch geprüft werden, ob das realisierte Projekt für die kürzlich eröffnete Schwimmhalle Mitte in der Kirschbergstraße wiederverwendet werden kann.

Auch durch den Änderungsantrag 4 der Stadträtin Margitta Hollick und Stadtrat Siegfried Schlegel soll durch Einfügung in den Punkt 3 „Allgemeine Ziele und Zwecke der Planung“ wird ein weiterer Unterpunkt klar gestellt werden, dass der stark durchgrünte südöstliche geschützte Bereich des B-Plangebiets einschließlich des Kinder- und Jugendzentrums „Zaubergarten“ an der Holzhäuser Str. mit einem alten Starkbaumbestand und dem als geschütztes Biotop ausgewiesenen „Schulgartenweiher Stötteritz“  mit dem Ziel einer öffentlichen und halböffentlichen Nutzung gesichert werden soll. Die Nutzungsfähigkeit des  Geländebereiches „Zaubergarten“ für Schulklassen,  Kinder und Jugendliche soll auch aus Sicht der Linksfraktion dauerhaft gesichert werden.

In der verbindlichen Bauleitplanung geht es nicht nur darum, das Maß und die Arten einer baulichen Nutzung darzustellen, sondern auch vorrangig Grünareale dauerhaft zu sichern.

In den zurückliegenden Jahren waren die Herstellung von Grünzügen wie für dem Lene-Voigt-Park, de Güterbahnhof Plagwitz oder die Eisenbahnachse am Bayerischen Bahnhof Anlass für verbindliche Bebauungsplanverfahren.  Der Flächennutzungsplan und der ergänzende Landschaftsplan dienen als  Gesamtdokument der vorbereitenden Bauleitplanung und begründen die verbindliche Bauleitplanung wie auch beim Standort Kolmstraße.  

Rede zur Drucksache VI-A05847 „Bebauungsplan Nr. 444 "Stadtquartier an der Kolmstraße“.
 


Presse


Juliane Nagel

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