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Siegfried Schlegel

Entwicklung multifunktionales Quartier Matthäikirchhof

Die städtebauliche Entwicklung eines multifunktionalen Stadtquartiers auf dem Areal des Matthäikirchhof im Stadtzentrum unter breiter Bürgerbeteiligung ist seit Jahren ein Anliegen auch der Linksfraktion. Erinnert sei nur an den Vorschlag für eine Schule. Diesem folgte die Fraktion Bündnis 90/Grüne mit dem Vorschlag für eine Kita. Im Oktober 2017 beschloss der Stadtrat auf Antrag der Linksfraktion die Entwicklung des Bereiches Matthäikirchhof mit einer breiten Bürgerbeteiligung. Dadurch sollte eine geordnete Entwicklung des letzten freien Stadtquartiers innerhalb des Zentrumsringes gestartet werden. Das Areal soll in den kommenden Jahren, einschließlich der Erinnerungsstätten an die friedliche Revolution in der Runden Ecke und unmittelbar angrenzend auch durch kooperative Bauleitverfahren, schrittweise entwickelt  werden. Wie die anderen Stadtquartiere im Leipziger Stadtzentrum soll auch der Matthäikirchhof vielfältige Funktionen und Nutzungen unter Verzicht auf Kulissenarchitektur aufweisen. Auch dieser Beschlussfassung war bereits eine öffentliche Debatte vorausgegangen. Bekanntermaßen war dieses Areal einst die Wiege unserer heutigen Großstadt und ist deshalb der Stadt lieb und teuer auch finanziell im wahrsten Sinne des Wortes. Wie das übrige Stadtzentrum soll es für seine Bürgerinnen, Bürger und Gäste vielfältig erlebbar sein. Auch an dieser Stelle soll der Wohnflächenanteil mindestens 30 % betragen soll, einschließlich einem Drittel förderfähiger und geförderter Sozialwohnungen, die dringend benötigt werden. In einem städtebaulichen Wettbewerb soll unter anderem die Gestaltung des Übergangs zum Richard-Wagner-Hain als Teil des Ringgrüns mit dem Richard-Wagner-Denkmal gelöst werden. Im vergangenen Jahr unterstützte auch die  den Projektantrag für den Matthäikirchhof und den Südfriedhof diese in die Liste als Nationale Projekte des Städtebaus aufzunehmen. Auch zu diesem Zeitpunkt gab es keine Informationen zum Stand des Verfahrens. Deshalb haben wir den Antrag für einen Sachstandsbericht in Verfahren gebracht. Wir übernehmen den zustimmenden Verwaltungsstandpunkt mit der Bitte um zeitliche Verschiebung bis zum 30. Juni. Wir verknüpfen dies mit der Erwartung, dass bis zu diesem Zeitpunkt die im Verwaltungsstandpunkt aufgeführte Projektstruktur steht, die Geschäftsstelle ihre Arbeit aufnimmt und die Aussagen zu Inhalten des städtebaulichen Verfahrens und zu künftigen Nutzungen vorliegen. Deshalb bitten wir um Abstimmung im Sinne des Verwaltungsstandpunktes.

Rede zum zum Antrag DS VI-A0 6562 der Fraktion DIE LINKE „Sachstandsbericht zur Entwicklung des Quartiers Matthäikirchhof".
 


Presse


Franziska Riekewald und Siegfried Schlegel

Privat muss sich bei der Wohnstandortentwicklung beweisen

Private Investoren, die nach Meinung mancher Politiker per sè alles schneller und billiger machen, müssen sich bei der städtebaulichen Entwicklung von Stadtquartieren, wie  am Bayerischen Bahnhof oder auf dem Eutritzscher Freiladebahnhof, noch beweisen. So hat bisher der Investorenwettbewerb zum Bau einer 4-zügigen Oberschule auf dem Baufeld... Weiterlesen