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Fraktion DIE LINKE

A 08159 Stellenerweiterung im Offenen Treff "Crazy"

  1. Für die offene Kinder- und Jugendarbeit wird im Offenen Freizeittreff „Crazy“ eine weitere Stelle mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 36 Stunden eingerichtet.
  2. Um den wachsenden Anforderungen an Räumen im Sozialraum gerecht zu werden, ist eine bauliche Erweiterung des Gebäudes zu planen.

Begründung:

Der Offene Freizeittreff „Crazy“ liegt im Ortsteil Neu-Paunsdorf, einem „fachübergreifenden Schwerpunktgebiet mit verschiedenen Handlungsfeldern“. Etwa 25 % der EinwohnerInnen sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Fast die Hälfte der Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren sind regelleistungsberechtigt. Ein Drittel der jungen Menschen haben einen Migrationshintergrund. Aufgrund der zunehmenden multiplen Lebens- und Problemlage im Sozialraum und der hohen Auslastung (durchschnittlich 48 BesucherInnen täglich) ergeben sich für den Offenen Treff entsprechende Angebotsbedarfe. Die Entwicklung und Umsetzung von bedarfsorientierten und zielgruppenspezifischen Angeboten, Beratung von Kindern, Jugendlichen und Eltern in speziellen Problemlagen, Kooperation und Vernetzung mit Partnern im Sozialraum, Beförderung der Integration von MigrantInnen, präventive Angebote in Bezug auf Jugenddeliquenz und Armutsprävention sind einige der Aufgabenfelder, die zu bewältigen sind. Mit gegenwärtig 2,0 VzÄ sind diese nicht zu realisieren. Die Fachstandards für den Leistungsbereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit, die der Jugendhilfeausschuss beschlossen hat, und die gültige Arbeitsgrundlage sowohl für die freien Träger als auch für den kommunalen Träger sind, können damit nicht eingehalten werden. Schließtage, die bei dem vorhandenen Bedarf unverantwortlich sind, sind die Folge. Natürlich leidet auch die Qualität aufgrund dieser Situation.

Mit der hohen Zahl von Aktivitäten ist der Offene Freizeittreff zu einem zentralen Anlaufpunkt für verschiedene Nutzer im Sozialraum geworden. Die räumlichen Gegebenheiten halten diesem Andrang nicht stand. Alternative Räume gibt es im Ortsteil nicht. Ein Anbau ist deshalb dringend erforderlich.

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