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            <title>DIE LINKE. Fraktion im Stadtrat zu Leipzig: RSS-Feed</title>
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            <copyright>DIE LINKE. Fraktion im Stadtrat zu Leipzig</copyright>
            
            <pubDate>Fri, 09 Oct 2026 14:11:13 +0200</pubDate>
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                <pubDate>Wed, 04 Sep 2019 21:31:00 +0200</pubDate>
                <title>Zur Baukultur gehört auch Außenwerbung </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/zur-baukultur-gehoert-auch-aussenwerbung/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Baukultur darf sich nicht nur auf Architektur an Gebäuden und in städtischen Räumen beschränken – auch die Außenwerbung gehört dazu. Das veranlasste uns, &nbsp;den Ursprungsantrag&nbsp; 04756 „Bildung eines Werbebeirates“ zu stellen. Erst in den letzten Wochen wurde noch einmal herausgestellt, dass die Sächsische Gemeindeordnung an Beiräte hohe Anforderungen stellt. So sollen als Vertreter der Politik nur gewählte Stadträtinnen und Stadträte entsandt werden. Außerdem soll das uns vorschwebende Gremium einen beratenden Charakter - ähnlich dem Gestaltungsforum – haben. Außenwerbung mit hoher gestalterischer und inhaltlicher Qualität hat in Leipzig seit Jahrzehnten Tradition. Deshalb wurden Werbeanlagen einzeln oder im Ensemble mit Gebäuden unter Denkmalschutz gestellt oder gelangten als Kunstwerk in Museen. Aktuellen Trends &nbsp;- weg von vorwiegend statischer zur zunehmend dynamischen Werbung - sind neue Herausforderungen. In einer kompakten Stadt darf Werbung außerdem nicht zur Überfrachtung und Lichtverschmutzung führen. Letztendlich geht es auch um städtische Lebensqualität für die Menschen in Leipzig.</p>
<p>Der Verwaltungsstandpunkt benennt Möglichkeiten für eine Mitwirkung der Öffentlichkeit, deren Einbeziehung uns ein wichtiges Anliegen ist. Da wir auch an der Verfassung der Ausschreibungen und der Vergabe von Werbekonzessionen im öffentlichen Raum und für Haltestellen des ÖPNV beteiligt waren, haben wir unterstellt, dass nicht in diese bestehenden Verträge eingegriffen werden darf. Deshalb haben wir den Antrag grundlegend neu und als Prüfauftrag verfasst.</p>
<p>Wie beim Gestaltungsforum sind ebenso beim Werbeforum das Prinzip der Freiwilligkeit sowie die Beratung auf Augenhöhe strikt zu berücksichtigen. Dies sind Grundlagen für die zunehmende hohe Akzeptanz von Bauherren und Architekten, was auch auf Gebäudeeigentümer und Werbegestalter zu übertragen wäre. Wichtig wäre auch, dass neben Vertretern der Stadt auch Fachleute der Kultur, der Wirtschaft bzw. Architekten sowie vertreter der Bürgerschaft mitwirken können.</p>
<p><em>Rede zur Neufassung Antrag VI-A-04756 „Bildung eines Werbeforums“.</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Wed, 04 Sep 2019 19:31:00 +0200</pubDate>
                <title>Beim Sporthallenbau Grundschule Bernhard-Görings-Straße schließt sich ein Kreis </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/beim-sporthallenbau-grundschule-bernhard-goerings-strasse-schliesst-sich-ein-kreis/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. September vor genau 50 Jahren begann ich meine berufliche&nbsp; Karriere auf dem Bau. Da gehörte Mauern, Betonbau und Putzen an Kitas ebenso dazu wie ein Montagepraktikum auf der Wohnungsbaustelle der Straße des 18. Oktober im kalten Winter 1969-1970. Aber auch der Schulstandort der ehemaligen 3. Arthur-Hoffmann-Oberschule ließ mich in meiner beruflichen und politischen Karriere seit seiner Errichtung nicht los. Da eine Fernwärmeanbindung des Standortes im Zuge der Erschließung des heutigen Amtsgerichtes erst 1972 erfolgte, mussten wir kurzfristig ein provisorisches Heizhaus an und innerhalb &nbsp;eines leergezogenen Mehrfamilienhauses auf dem Schulareal einrichten, wo sich bis 1960 eine Betonelementewerk für die umgebenden Wohnungsbaustellen befand. 1972 als Jungfacharbeiter baute ich mit an der Fertigstellung eines inzwischen abgerissenen&nbsp; Mehrzweckgebäudes mit Speise- und Versammlungsraum, einer Ausgabeküche sowie der Einfeld-Typensporthalle KT 60 aus dem Mertallleichtbaukombinat. Diese Sporthalle erreichte in der Baufachwelt schon wenige Jahre später ungewollte Bekanntheit, weil sie schon drei Jahre später innerhalb einer halben Stunde fast vollständig abbrannte. Ausgelöst wurde der Brand durch einen Kabelbrand in der doppelt hinterlüfteten Leichtbauaußenfassade aus Polystyrolkerndämmung und beidseitigem Well-Alu-Blech. Diese Zwischenräume erzeugten eine Kaminwirkung, weshalb sich ein hochbrennbares Gasgemisch aus dem zerschmelzenden Polystyrol schlagartig ausbreiten konnte. Nicht auszudenken, wenn dies während des Unterrichts erfolgt wäre. Fortan wurden Stützkernelemente fast ausschließlich aus einer Polyurethandämmplatte mit Alu- oder Stahlblechbeplankung ohne Hinterlüftung hergestellt. Außerdem wurden die Prüfvorschriften geändert, wonach das Brennverhalten nicht mehr der einzelne Baustoffen sondern an Bauteilsegmenten geprüft wurde. Dies ist noch heute an der rasch wieder aufgebauten Sporthalle sichtbar. Es war ein Gebot der Vernunft, nicht nur den Schulneubau der Kurt-Masur-Grundschule bei Verzicht einer großzügigen&nbsp; Sportanlage zu errichten, sondern auch das vorhandene in industrieller Stützen-Riegelbauweise errichtete Schulgebäude&nbsp; zu sanieren, obwohl diese ursprünglich abgerissen werden sollte. Bei der in&nbsp; Metallstabnetzkonstruktion errichteten Einfeld-Sporthalle ist eine Erweiterung zur Deckung des größeren Sporthallenflächenbedarf nicht wirtschaftlich darstellbar, da eine Erweiterung der Gebäudegrundfläche, wegen der ausgereizten Schulfreifläche nicht möglich ist. Beginnend mit den beiden gestapelten Sporthallen am Heisenberggymnasium &nbsp;hat die Stadt bereits seit Jahren gute Erfahrungen mit solchen Bauten gemacht. Diese Zusammenhänge wissend, macht die Entscheidung für jemanden leicht, der &nbsp;am ursprünglichen Bau beteiligt war und um die Mühen der Bauleute weiß,&nbsp; einem Ersatzbau zuzustimmen.<strong> </strong></p>
<p><em>Rede zur Vorlage VI-8245 „Baubeschluss Schule an der Bernhard-Göring-Straße, Grundschule Bernhard-Göring-Str. 107, Neubau Zweifeldsporthalle“ </em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Wed, 04 Sep 2019 18:31:00 +0200</pubDate>
                <title>Alte Messe soll kein beliebiges Gewerbegebiet, sondern ein vitales und die Stadtmitte ergänzendes Zentrum sein</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/alte-messe-soll-kein-beliebiges-gewerbegebiet-sondern-ein-vitales-und-die-stadtmitte-ergaenzendes-ze/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach eingehender Prüfung stellen wir den Veraltungsstandpunkt&nbsp; zu unserem Antrag zur Abstimmung, um das Ziel der Errichtung wenigstens eines Schulstandortes auf dem Areal der Alten Messe östlich der Allee Alte Messe nicht zu gefährden.</p>
<p>Trotzdem verhehlen wir nicht, dass wir das nördlich gelegene Baufeld 6a wegen der nur 50 m Entfernung zur Straßenbahnhaltestelle Prager Straße und der in nur rund 100 m Entfernung befindlichen Treppenanbindung an die S-Bahnhaltestelle Prager Straße für günstiger erachten. Wegen des kurzen S-Bahn-Bahnsteigs ist eine Treppenanbindung auf die im Bau befindliche Fußgängerbrücke im Zuge der Straße des 18. Oktober nicht vorgesehen. Wir sind gespannt, wann welcher Investor für Life Science aus der Deckung kommt, besteht doch schon seit 25 Jahren die Möglichkeit, nicht nur aber auch auf dem Baufeld 6a neben dem Doppel-MM an der Prager Straße ein solches Investitionsvorhaben umzusetzen.</p>
<p>Wir möchten an dieser Stelle auch darauf hinweisen, dass das Areal der Alten Messe kein beliebiges Gewerbegebiet werden soll, sondern es soll sich vielmehr als &nbsp;multifunktionaler vitaler Stadtteil mit Zentrumsfunktionen entwickeln, für die in der Innenstadt nicht ausreichend Flächen zur Verfügung stehen. Somit sind neben der vorrangigen Entwicklung von universitären und Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen von Life Science auch Einrichtungen des Gemeinbedarfs, wie Ämter der Stadtverwaltung, Schulen und Schulsporthallen vorgesehen. Dem trägt auch der Stadtratsbeschluss, die frei zu haltenden Achse Straße des 18. Oktober als Erlebnisachse mit temporärer Nutzung zu entwickeln, Rechnung.</p>
<p><em>Rede zum Antrag A-7940 „Festschreibung eines Schulstandortes auf der Alten Messe östlich der Allee Alte Messe“.</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Wed, 04 Sep 2019 16:31:00 +0200</pubDate>
                <title>Durch gezielte Einzelmaßnahmen sollen Schulgebäude  mit reduzierter Schülerzahl zeitnah ertüchtigt werden</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/durch-gezielte-einzelmassnahmen-sollen-schulgebaeude-mit-reduzierter-schuelerzahl-zeitnah-ertuechtigt-w/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Leipzig braucht mehr Unterrichtsräume. Diese Defizite werden in der Regel durch den Bau neuer Schulgebäude wie beim Schulcampus Ihmelsstraße oder auf dem Barnet-Licht-Platz oder durch ergänzende An- bzw. Aufbauten an vorhandenen Schulgebäuden wie an der Oberschule in Wiederitzsch bzw. komplexe Sanierung und Modernisierung vollständig leer stehender Schulgebäude wie in der Mannheimer Straße oder An der Kotsche in Grünau behoben. &nbsp;</p>
<p>Im&nbsp; Rahmen der Diskussion zur Fortschreibung der Schulnetzplanung wurden die Stadträtinnen und Stadträte im gleichnamigen Unterausschuss informiert, dass einzelne Schulgebäude nicht voll ausgelastet werden können, weil durch Verschärfung von Bauvorschriften bestimmte bauliche Voraussetzungen nicht mehr gegeben sind. Das betrifft beispielsweise&nbsp; auf eine Anzahl Schulen in industrieller Montagebauweise zu, bei denen zulässigerweise zum Zeitpunkt der Errichtung aus Rationalisierungsgründen statt 3 nur 2 Treppenhäuser errichtet wurden. Auch wurden in den zurückliegenden Jahren die zulässigen Längen für Brandabschnitte in Altbauschulen mit Holzdeckenkonstruktionen reduziert, weshalb zusätzliche Brandschutztürkonstruktionen eingebaut werden müssen.</p>
<p>Bei Neubauten und bei der komplexen Rekonstruktion von Schulen wird für Planung, Genehmigung und Umsetzung ein Zeitraum von 5 – 7 Jahren benötigt, die Baukosten liegen im ein- bzw. zweistelligen Millionenbereich.</p>
<p>Diese Einzelmaßnahmen zur Erhöhung der Schülerzahlen können auch bei Verwendung von Wiederverwendungsprojekten im Zeitraum von 1-2 Jahren erfolgen und mit einem begrenzten finanziellen Bedarf realisiert werden. Deshalb hatten wir im April den Antrag gestellt, dass im&nbsp; Rahmen der Umsetzung des Sonderschulbauprogramms zeitnah solche Baumaßnahmen zum Einbau von Brandschutztüren und die Errichtung zusätzliche Fluchttreppenhäuser durchgeführt werden sollen. Im Antrag wurden die ergänzenden Maßnahmen nur beispielhaft aufgeführt und schließen auch Maßnahmen wie Erweiterung der Schulspeiseräume oder Sanitärbereiche, Lehrer- oder Vorbereitungsräume oder Freiflächen bzw. Abstellanlagen ein. Wir haben nicht unterstellt, dass sich an jeder Schule die Schülerzahlen unbegrenzt erweitern lassen. Der Verwaltungsstandpunkt lässt bisher leider nur sporadische Prüfungen erahnen.&nbsp; Dem Antrag kann Genüge getan werden, wenn die Verwaltung per Protokollnotiz zusagt, dass mindestens zwei mal jährlich im neuen Schulausschuss schulkonkret über die Untersuchungen sowie über die Planung, finanzielle Unterlegung und Umsetzung solcher Maßnahmen berichtet wird.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p><em>Rede zum Antrag -A-07944 „Ergänzendes Programm zur Ertüchtigung Schulen mit Schülerbegrenzung</em>“&nbsp;.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-332346</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Jun 2019 19:31:00 +0200</pubDate>
                <title>Vorgezogener Sporthallenbau an der Semmelweisstraße für Verbesserung des Sportunterrichts in Mitte und Süd</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/die-reduzierung-b-plangebiet-und-unser-vorschlag-machen-den-weg-frei-fuer-einen-schnelleren-bau-der-24/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussionen zur Vorlage „Schulentwicklungsplan der Stadt Leipzig - Fortschreibung 2019“ offenbarte erhebliche Probleme bei der Absicherung des Sportunterrichtes für den Stadtbezirk Mitte und die Südvorstadt, was sowohl auf Hallenknappheit, aber nicht zuletzt auf Unstimmigkeiten in der Abstimmung zwischen den Schulen zurückzuführen ist. So wird die Sporthalle auf dem Schulcampus Taroschule Gymnasium von mehreren Schulen genutzt. Auch ist die MLK-Einfeld-Sporthalle vom Typ KT 60 auf dem Areal der sanierten 3. Grundschule Bernhard-Göring-Straße durch einen Neubau von zwei gestapelten Einfeldhallen zu ersetzen, wofür während der Bauzeit ein Interim benötigt wird.　</p>
<p>Im Mai fand ein städtebauliches Gutachterverfahren für einen Schulcampus mit Gymnasium und Oberschule mit Sporthallen und gemeinsam genutztem Mehrzweckbau im Bereich Straße des 18. Oktober/Semmelweisstraße auf städtischem Grund und Boden statt. Dabei wurde gewünscht, dass optional die Schulgebäude in Bauabschnitten gebaut werden können. Der favorisierte Entwurf ermöglicht sogar durch den Solitärbau von zwei gestapelten 3-Feldsporthallen entlang der Semmelweisstraße, dass dieser auch unabhängig von den Schulgebäuden vorgezogen nach § 34 BauGB errichtet werden kann. Damit könnte zeitnah eine Entspannung erreicht und Kosten für kostenaufwändige Provisorien vermieden werden.　</p>
<p>Stadtratskollegin Krefft forderte pragmatische Lösungen. Morgen werden wir eine Schuleröffnungsfeier in der ehemaligen 3. Grundschule Bernhard-Görings-Straße, die nach Stadtratsbeschluss eigentlich abgerissen sein sollte, wogegen damals nur vier Stadträtinnen und Stadträte votiert hatte. Ich hatte nicht nur dagegen gestimmt, weil ich an deren Bau vor über 47 Jahren selbst beteiligt war und deshalb um die Mühen der Bauleute weiß. Glücklicherweise entscheiden manchmal auch das Leben oder die Not. Der Schul- und Kita-Bau ist Beispiel für gelebte integrierte Stadtentwicklung in der Verwaltung trotz der bestehenden Herausforderungen.</p>
<p><em>Rede zur Drucksache 06070-NF-01&nbsp;&nbsp;„Schulentwicklungsplan der Stadt Leipzig - Fortschreibung 2019“&nbsp;&nbsp;</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Wed, 26 Jun 2019 15:45:00 +0200</pubDate>
                <title>Haus der Marketenderin im Ortskern unverzichtbar für das Kulturleben in Liebertwolkwitz</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/die-reduzierung-b-plangebiet-und-unser-vorschlag-machen-den-weg-frei-fuer-einen-schnelleren-bau-der-23/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Unser Änderungsantrag enthält einen Vorschlag, wie kurzfristig für das Haus der Marketenderin&nbsp; im Nebengebäude des Grundstücks Tauchaer Straße 1 die Dach- und Fassadensanierung zur Gebäudesicherung auf den Weg gebracht werden kann, ohne das Budget des Dezernates Kultur für Instandhalten und Instandsetzungen an wichtigen Kulturgebäuden zu belasten.<br> Der Einsatz von Finanzmitteln aus dem städtischen Gebäudesicherungs- programm für das Haus der Marketenderin in Liebertwolkwitz ist gerechtfertigt, weil&nbsp; das Gebäude unverzichtbarer Bestandteil&nbsp; für die Ortsteilfeste mit Erinnerung an die Geschichte des Ortsteiles und die Region ist. Gleichzeitig ist es an der wichtigen Tauchaer Straße auch ortsbildprägend für den historischen Ortskern. Über dieses Programm wurden in mehreren Stadtteilen von Leipzig wichtige stadtbildprägende und stadtstrukturell unverzichtbare Gebäude wie das Capa-Haus am Ortseingang von Lindenau, aber auch Wohngebäude in Eutritzsch oder der Eisenbahnstraße vor dem Verfall gerettet. Anders als bei den Einnahmen aus Ausgleichszahlungen in den Sanierungsgebieten können auch Sicherungsarbeiten an privaten Gebäuden mit oder ohne Rückzahlung finanziert werden. Zur Klarstellung: Es handelt sich um eine zusätzliche Finanzierungsmöglichkeit für begleitende oder spätere Sanierung und Sicherung von Dach und Fassade. Wie bei den erwähnten Gebäuden bleiben innere oder ganzheitliche Sanierungsmaßnahmen unberührt.</p>
<p><em>Rede zum Antrag VI-<strong> </strong>DS-6691 in der Neufassung 4 des OR Liebertwolkwitz „Sanierung des Nebengebäudes zum Betrieb der Marketenderin“&nbsp;&nbsp;</em>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Wed, 26 Jun 2019 13:45:00 +0200</pubDate>
                <title>Primat beim Matthäikirchhof hat die Entwicklung eines multifunktionalen Quartiers mit vielfältiger Erinnerung</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/primat-beim-matthaeikirchhof-hat-die-entwicklung-eines-multifunktionalen-quartiers-mit-vielfaeltiger-e/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Die städtebauliche Entwicklung eines multifunktionalen Stadtquartiers auf dem Areal des Matthäikirchhofs im Stadtzentrum unter breiter Bürgerbeteiligung ist seit Jahren ein Anliegen aller Fraktionen im Stadtrat. Nutzungsvorschläge für eine Schule oder eine Kita kamen frühzeitig von den Fraktionen DIE LINKE und&nbsp; Bündnis 90/Die Grünen schon vor 2017. Bei der Grundsatzbeschlussfassung im Oktober 2017 hatten zahlreiche Stadträte auf die vielfältige historische Bedeutung des Matthäikirchhofs beginnend vor 1.000 Jahren als Wiege von Leipzig, als Stadtquartier des 18. und 19. Jahrhunderts mit der im 2. Weltkrieg zerstörten Matthäikirche und einer repräsentativen Treppe in das Ringgrün im Bereich der ehemaligen Stadtbefestigung, mit einem Richard-Wagner-Denkmal. Das existierte Jahrzehnte nur fragmentarisch und wurde erst in den zurückliegenden Jahren komplettiert und an dem geplanten Standort aufgestellt. Am Ende des 2. Weltkrieges befanden sich dort kurzzeitig die US-Militärkommandantur und später die Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei sowie die Bezirksstelle des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. Breites Unverständnis in der Stadt gab es bezüglich des Büroneubaus des MfS, der jegliche Stadtstruktur missachtend&nbsp; auch in der Architektur als reiner Zweckbau dem Ort nicht angemessen war.&nbsp;&nbsp;</p>
<p><br> Dieser Bau wurde nach 1990 vielfältig genutzt. In den Historischen Altbau&nbsp; zogen bekanntlich die&nbsp; Außenstelle der Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) für den Bezirk Leipzig, das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V., das Bürgerkomitee Leipzig e.V. – als Träger der Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke" mit dem Museum im Stasi-Bunker, sowie Schulmuseum Leipzig als Werkstatt für Schulgeschichte ein.&nbsp; Das Areal soll in den kommenden Jahren, einschließlich der Erinnerungsstätten an die Friedliche Revolution in der Runden Ecke im Rahmen von Bauleitplanungen schrittweise entwickelt&nbsp; werden. Es soll wie die anderen Stadtquartiere im Leipziger Stadtzentrum aber gleichzeitig vielfältige Funktionen und Nutzungen aufweisen und für seine Bürgerinnen, Bürger und Gäste vielfältig erlebbar sein. Darüber gab es bisher Einigkeit im Stadtrat.<br> Für uns ist Leipzig aber kein Selbstbedienungsladen, der fremdbestimmt genutzt wird. Deshalb wollte Leipzig nach 1990&nbsp; keine, auch nicht sächsische Hauptstadt werden, in der bekanntermaßen nur zwei das Sagen haben, der Herr&nbsp; Hinz und der Herr Kunz. Auch ist keine Überladung des relativ kleinen Stadtquartiers mit zusätzlichen Behörden und keine flächenmäßig extremen Vergrößerung für vorhandener Institutionen anzustreben.&nbsp; Dafür sollten alternative innerstädtische Standorte und bzw. mit ÖPNV gut erreichbare untersucht werden.&nbsp; Deshalb haben wir den Änderungsantraggestellt, dass die zweite Projektphase wird zeitgleich mit der Projektphase 1 gestartet, um der Beschlusslage Rechnung zu tragen, dass wie in den anderen Stadtquartieren im Leipziger Stadtzentrum auch der Matthäikirchhof vielfältige Funktionen und Nutzungen aufweist. Dabei sollen einschließlich der Grundstücke der vorhandenen Gebäude für das „Forum für Freiheit und Bürgerrechte“, der Grundflächenanteil ein Drittel des Gesamtareals nicht übersteigen, damit der Standort inhaltlich nicht überfrachtet wird. Auch auf diesem Areal soll der Wohnflächenanteil mindestens 30 % betragen, einschließlich einem Drittel förderfähiger und geförderter Sozialwohnungen, die dringend benötigt werden.<br> Der Beschlussfassung 2017 war eine breite öffentliche Debatte vorausgegangen. Dies soll und muss auch so bleiben. Die Öffentlichkeitsbeteiligung im weiteren Verfahren darf keine Alibiveranstaltung werden. Wenn klarstellend der Antrag der Fraktion Bündnis 90/Grüne darauf zielt, dass bei der Erarbeitung des Beteiligungskonzeptes das neu eingerichtete Sachverständigenforum "Bürgerbeteiligung und bürgerschaftliches Engagement“ neben anderen, wie den Stadtbezirksbeirat und die Fachausschüsse Stadtentwicklung und Bau sowie Kultur wirkungsvoll einzubeziehen sind, werden wir das unterstützen.&nbsp;&nbsp;</p>
<p><em>Rede zur Drucksache DS-06745 „Nationale Projekte des Städtebaus – Fördermittel für die Entwicklung des Matthäikirchhofs und Projektstruktur“.</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Wed, 26 Jun 2019 06:45:00 +0200</pubDate>
                <title>Fortschreibung des Stadtteilzentrenkonzeptes für das Stadtzentrum und Paunsdorf-Lehdenweg </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/fortschreibung-des-stadtteilzentrenkonzeptes-fuer-das-stadtzentrum-und-paunsdorf-lehdenweg/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir können den Verwaltungsstandpunkt insofern nachvollziehen, als dass es nicht notwendig ist, das komplette Stadtteilzentrenkonzept fortzuschreiben.&nbsp; Aber wir sehen angesichts des Einwohner- und Besucherzuwachses, der stadträumlichen Entwicklung sowie grundsätzlich veränderter Rahmenbedingungen im Einzelhandel durch Online-Handel, angesichts veränderter Ansprüche an Dienstleistungen, Kultur- und Freizeitangebote und Kirchen unmittelbaren Handlungsbedarf zur Fortschreibung des Stadtteilzentrenkonzeptes für die Stadtteile Zentrum und Paunsdorf. Die erfolgreiche Entwicklung unserer Stadt in den zurückliegenden fast 30 Jahren war kein Selbstläufer. Neben dem Engagement privater Investoren, kommunaler Gesellschaften, Wohnungsbau- Genossenschaften, städtischer sowie&nbsp; Bundes- und Landesbehörden bedurfte es ebenso einer klugen, kreativen sowie engagierten&nbsp; Stadt- und Raumplanung, weshalb allen städtischen Ämtern im Geiste des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes sowie dem Oberbürgermeister, Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern in besonderer Weise zu danken ist. Dies ist mir auch persönlich ein wichtiges Anliegen. Aber auch zahlreiche Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung und des Stadtrates mit Fachhintergrund haben dies mit eigenen kreativen Ideen, Anträgen und Beschlüssen begleitet. Ab1991 musste dem Wildwuchs auf der sogenannten „Grünen Wiese“ Einhalt geboten werden.&nbsp;<br> Während die Revitalisierung der Innenstädte in der Bundesrepublik erst 1998 ein wichtiges Thema wurde, initiierte deshalb die damalige PDS-Fraktion bereits 1991 die Erarbeitung eines „Stadtteilzentrenkonzeptes“, was es so in der Bundesrepublik noch nicht gab. Zunächst war die Stadtverwaltung bereit, ein Handelsnetzkonzept zu erarbeiten, das 1993 beschlossen wurde, obwohl wir von Anbeginn den breiteren Ansatz wie Berücksichtigung von Dienstleistung- Kultur- Bildungseinrichtungen oder bürgernahe Behördenaußenstellen im Fokus hatten. Bereits 1997 wurde mit der Fortschreibung ein solches Stadtteilzentren Konzept beschlossen. Anstatt einzelner Einkaufsprachtstraßen stand für die Verwaltung und den Stadtrat immer eine ganzheitliche Entwicklung des Stadtzentrums und des Rings im Fokus. Ging es doch ebenso in den Gebäuden um vertikale Nutzungsmischungen mit Einzelhandel, Gastronomie Dienstleistungen oder Büros und Hotels sowie ganz wichtig die Sicherung von Anteilen für Wohnen in den oberen Geschossen. Manchmal - auch gegen den Widerstand der Architekten - waren auch der Erhalt und die Entwicklung attraktiver grüner Freiräume für alle Generationen aber auch mit Spielangeboten für Kinder. Nicht zu Unrecht wird Leipzig im In- und Ausland immer wieder gelobt. Besondere Bedeutung für die Entwicklung des Stadtzentrums hatten die nicht auf einen Platz konzentrierten Einzelhandelsanker, sondern die im Norden, im Osten und Süden des Zentrums verteilten heutigen Höfe am Brühl und Hauptbahnhof, Karstadt-Kaufhaus und der neue Kaufhof&nbsp; für die flächendeckende ganzheitliche Entwicklung des Stadtzentrums. Deshalb ist die Schließung des Karstadt-Kaufhauses in der Petersstraße ein gewichtiger Einschnitt mit Auswirkungen auf die unmittelbare Umgebung und das gesamte Stadtgebiet. Dafür braucht es dringend eine adäquate Ankernutzung, um nach der Schließung der Baulücke und des Burgplatzloches die Entwicklung nicht nur zu erhalten, sondern zu befördern.&nbsp; In den letzten Wochen wurde über die Absicht eines Investors informiert, im B-Zentrum Paunsdorf-Center ein Kinozentrum und weitere Freizeit- und Erlebnisangebote zu schaffen. Bei den beiden B-Zentren in Grünau und Paunsdorf, aber auch den C- und D-Zentren und ohne die Nahversorger zu vernachlässigen, hat Leipzig immer Augenmaß bewiesen. Dabei geht es weniger um das „Ob“, sondern um das „Wie“ und das Maß. Es kann nicht das Ziel für Leipzig sein, gleichartige Angebote in anderen Stadtteilen oder in Orten des Umlandes mit zentralörtlichen Funktionen zu gefährden.<br> Leipzig steht für feste Stadt-Umland-Kooperationen mit den Landkreisen Nordsachsen und Leipziger Land. In Bezug auf die Stadt Halle, den Saalkreis oder Merseburg gibt es dies trotz anderslautender Beteuerungen nur partiell, wie beim Elster Saale-Kanal. Aber auch die stadträumlich unterschiedliche Bevölkerungsentwicklung oder&nbsp; sich ändernde Rahmenbedingungen wie Internethandel, Ansprüche an Dienstleistungen, Kultur- und Freizeitangebote müssen betrachtet werden. Das geht nur mit der Bevölkerung und den unterschiedlichen Akteuren in der Region, weshalb auch der in der Endphase der Fortschreibung befindliche Regionalplan Leipzig – Westsachsen von besonderer Bedeutung ist.<br> &nbsp;</p>
<p><em>Rede zum Antrag A 07943 der Fraktion DIE LINKE „Fortschreibung des Stadtteilzentrenkonzeptes (Neufassung)“ </em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-328317</guid>
                <pubDate>Wed, 22 May 2019 18:14:00 +0200</pubDate>
                <title>Umlegungsverfahren ermöglicht geordnete Entwicklung im B-Plangebiet &quot;Lützner Straße/Karl-Heine-Kanal“ </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/die-reduzierung-b-plangebiet-und-unser-vorschlag-machen-den-weg-frei-fuer-einen-schnelleren-bau-der-22/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion DIE LINKE unterstützt die Beschlussvorlage für den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 410 "Lützner Straße/Karl-Heine-Kanal". Uns ist auch an einer zügigen Entwicklung des Areals gelegen, besteht doch damit die Möglichkeit, &nbsp;südlich des Areals &nbsp;Lindenauer Hafen eine Lücke zwischen den Wohngebieten in Neulindenau sowie dem Gewerbegebiet beidseits Saarländer Straße und dem Grünauaer Wohnkomplex 2 zu schließen. Der Investor begehrt für die im Privateigentum befindlichen Grundstücke eine Nutzungsänderung von Gewerbe- in&nbsp;Wohngebiets- bzw. Mischgebietsnutzung zu erreichen und zeitnah mit dem Bau zu beginnen. Da sich auf dem B-Plan-Areal neben dem in Eigentum des Investors befindlichen Grundstücken auch der Stadt gehörende befinden sowie eine geordnete verkehrliche und &nbsp;stadttechnische Erschließung gesichert werden soll, wird innerhalb der Grenzen&nbsp;des B-Plangebietes ein Umlegungsverfahren mit dem Ziel durchgeführt, künftig ausreichend dimensionierte öffentliche Straßen und barrierefreie Wege und die stadttechnische Erschließung der Grundstücke im öffentlichen Raum zu sichern. Der anfängliche Aufwand schafft zeitnah hohe Planungssicherheit und sichert für die zugeteilten Grundstücke uneingeschränkte und schnelle Verfügbarkeit.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Auch soll dadurch ein durchgängig im öffentlichen Eigentum befindlicher Uferweg entlang der Nordseite des Karl-Heine-Kanals mit beidseitiger direkter Anbindung an die Lützner-&nbsp;&nbsp;und die Groitzscher Straße sowie eine Wegeverbindung durch das Plangebiet zwischen Karl-Heine-Kanal und Wiprechtstraße ermöglicht werden. Noch heute können unkompliziert Bauvorhaben im B-Plangebiet Nr. 1 beidseits der heutiger Prager Straße zwischen Riebeckstraße und Gerichtsweg geplant und realisiert werden, weil durch über 100 Umlegungsteilbeschlüsse Anfang der 1990-er Jahre nachhaltig bedarfsgerechte Grundstückszuschnitte hergestellt worden waren und ein ausreichend dimensionierte und realisierte Straßenraumzuschnitte optimale zukunftsfähige Bedingungen für die einzelnen Mobilitätsarten sichert.</p>
<p>Erfahrungen der letzten Jahre wie erst kürzlich bei der ehemaligen Sternburgbrauerei Lützschena besagen, dass bei Umgestaltungsarealen mit grundlegenden Nutzungsänderungen und mit unter Denkmalschutz&nbsp; stehenden &nbsp;Gebäuden oder der Berücksichtigung besonderer Ansprüche wie bei Kindertagesstätten durch Einbindung der Genehmigungsbehörden in städtebaulichen Gutachterverfahren bereits in dieser frühen Phase gemeinsam nach genehmigungsfähigen Lösungen gesucht werden kann, wodurch nachträgliche Planungsanpassungen oder langwierige &nbsp;Auseinandersetzungen in den Genehmigungsverfahren vermieden werden können. Deshalb regen wir für das B-Plangebiet ein städtebauliches Gutachterverfahren an. Außerdem ist es sinnvoll eine Veränderungssperre zu beschließen. Wegen der überschaubaren Anzahl von Wohnungen im B-Plangebiet kann unterstellt werden, dass der Investor selbst keine Kindertagesstätte errichtet. Deshalb sollte er sich finanziell an der Errichtung einer Kita auf einer im städtischen Eigentum verbleibenden Grundstücksfläche auf dem B-Planareal beteiligen. Da der Investor und auch finanzielle Vorteile durch die Nutzungsänderungen erwirbt, sollte er sich auch an der Schaffung von&nbsp; Gemeinschaftseinricungen und bezahlbarem Wohnungen nach Kriterien der Kosten der Unterkunft beteiligen. Zeitlich müssen aber die Instrumente so eingesetzt werden, um Verfristungen zu vermeiden.</p>
<p><em>Rede zur Beschlussvorlage VI-<strong> </strong>DS-6156 Bebauungsplan Nr. 410 "Lützner Straße/Karl-Heine-Kanal"; Stadtbezirk Alt-West, Ortsteil Neulindenau; Aufstellungsbeschluss“ .</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-328318</guid>
                <pubDate>Wed, 15 May 2019 15:28:00 +0200</pubDate>
                <title>Zügig planen und Schnellschüsse vermeiden</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/die-reduzierung-b-plangebiet-und-unser-vorschlag-machen-den-weg-frei-fuer-einen-schnelleren-bau-der-21/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Ursprungsantrag hatten die Stadträtin Lange und Stadtrat Lehmann in Reaktion auf den im Februar 2019 durch das Amt für Stadtgrün und Gewässer verfügten Abriss der Kegelbahn auf dem Baalsdorfer Dorfanger beantragt, diese durch&nbsp; Bereitstellung zusätzlicher Brauchtums-Mittel wiederherzustellen. Da angeblich die Baalsdorfer&nbsp; nicht informiert waren, wollten sich die Stadträte Lange und Lehmann schnellstmöglich der Sache annehmen. Entgegen der Annahme, wonach auch der Ortschaftsrat Engelsdorf nicht umfassend informiert wurde, ist dem ausführlichen Verwaltungsstandpunkt zu entnehmen, dass dies erfolgte und vom Bauhof vorgeschlagen worden war, auf der Grundfläche der ehemaligen Kegelbahn Gehölzpflanzungen vorzunehmen. Der nachfolgende Hick-Hack um einen Ersatzaufbau einer Kegelbahn oder Gehölzpflanzungen unterstreicht die Notwendigkeit, wonach solche nachhaltigen baulichen Maßnahmen&nbsp; mit den betroffenen Einwohnern von Baalsdorf und dem zuständigen Ortschaftsrat Engelsdorf bedacht und der tatsächliche Bedarf sowie die Interessen ausdiskutiert werden müssen. Um Schnellschüsse zu vermeiden, wurde deshalb Anfang März eine zweite Neufassung eingereicht, wonach&nbsp; unter Beteiligung der Baalsdorfer Bürgerinnen und Bürger - vor allem der Kinder und Jugendlichen - durch das Amt für Stadtgrün und Gewässer ein Nutzungs- und Gestaltungskonzept für den Baalsdorfer Dorfanger, einschließlich neuer Großgrünbepflanzung, erarbeitet und eine schrittweise Umgestaltung für 2021/22 angestrebt werden soll. Eile für Entscheidungen ist trotzdem gefragt, da konzeptionslose Baum- und andere Gehölzpflanzungen auf dem frei gewordenen Angerbereich andere Nutzungen verhindern, zumindest behindern würden. Wie auch in anderen Ortsteilen ist ein Dorfanger&nbsp; zentraler Begegnungsort mit vielfältigen Nutzungen, so z. B. mit Spielplatzangeboten oder für Ortsteilfeste. Auf Grund der Größe ist auf dem Baalsdorfer Dorfanger ebenso eine großzügige Grünflächengestaltung möglich. In der Stadt wurden in all den Jahren Platzgestaltungen unter breiter BürgerInnenbeteiligung, vor allem mit Kindern und Jugendlichen, organisiert. Solche Plätze werden dann nach ihrer Umgestaltung sehr intensiv genutzt. Beispielhaft sind aktuell der bereits neu gestaltete Spielplatz Märchenwiese in Marienbrunn oder der Karl-Heine-Platz in Lindenau, dessen Umgestaltung begonnen hat.</p>
<p>Dies sieht die Verwaltung offensichtlich jetzt ebenso. Deshalb werden wir den zustimmenden Alternativvorschlag übernehmen und zur Abstimmung stellen. Danach wird die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Ortschaftsrat Engelsdorf sowie den Baalsdorfer Vereinen und Bürgern bis zum Herbst 2019 einen Vorschlag für die Neugestaltung des Baalsdorfer Angers und für weitere Pflanzmaßnahmen im Ortsteil erarbeiten. Dass dieser Vorschlag nachfolgend entsprechend den finanziellen Möglichkeiten umgesetzt werden soll, interpretieren wir so, dass einzelne Maßnahmen aus diesem Konzepte bereits zeitnah umgesetzt werden sollen.</p>
<p>Stimmen Sie deshalb der 2. Antragsneufassung in der Fassung des Verwaltungsstandpunktes zu.</p>
<p><em>Rede zur 2. Neufassung des Antrags Nr. VI-A-06939 „Wiederherstellung der Kegelbahn auf dem Baalsdorfer Dorfanger“ der Stadträte C. Lange und S. Schlegel.</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Wed, 17 Apr 2019 19:15:00 +0200</pubDate>
                <title>Areal Nonnenmühlgasse wichtiges Quartier von Zentrum-Süd    </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/die-reduzierung-b-plangebiet-und-unser-vorschlag-machen-den-weg-frei-fuer-einen-schnelleren-bau-der-20/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion DIE LINKE teilt uneingeschränkt die Intentionen des Stadtbezirksbeirates Mitte, eine funktional vielfältige, attraktive und auch eine stadtstrukturelle sowie architektonisch ansprechende und vielfältige Innenstadt zu entwickeln. Dazu gehören neben dem Zentrum auch die Quartiere in Zentrum-Südost und Zentrum-Süd um und auf dem Areal des Wilhelm-Leuschner-Platz dazu.&nbsp;<br> Es dürfen dabei aber auch nicht bereits bestehende bzw. im Verfahren befindliche Bau- und Bauplanungsrechte und stadtstrukturelle Strategien in Frage gestellt. werden. Was die architektonische Gestaltung angeht fanden und finden städtebauliche Gutachterverfahren, Architektur und Fassadenwettbewerbe statt. Bewährt hat sich auch das seit 2008 bestehende Gestaltungsforum der Stadt Leipzig, in dem Investoren und Architekten auf Aufgaben auf Augenhöhe mit stimmberechtigten Architekten, Fraktionsvertreter und beratende Bürger über anspruchsvolle aber nicht zwingend teure Lösungen für Gebäude in der Innenstadt sowie Magistralen beraten. Für eine mittelfristige und in der Öffentlichkeit breit diskutierte Vorhaben und Quartiersentwicklungen haben sich Workshops bewährt, in denen oft auch Vertreter der Stadtbezirksbeiräte hinzugezogen werden. Ursprünglich war vom Stadtbezirksbeirat Mitte angenommen worden, dass das Stadtquartier Nonnenmühlgasse zum Gesamtareal Wilhelm-Leuschner-Platz gehört. Die angrenzenden Quartiere und das Areal Wilhelm-Leuschner-Platz wurden immer wechselseitig betrachtet, haben aber fast immer Eigenentwicklungen. Während Anfang der 1990-er Jahre, wie schon vorher Ideen für Freiräume, Bebauungen und Nutzungen entwickelt wurden, mündet diese für das Quartier Nonnenmühlgasse zeitnah in ein Bebauungsplanverfahren bis zum bereits 1996 beschlossenen rechtskräftigen Bebauungsplan Nr. 16.1 „City-Süd, Nonnenmühlgasse“, der seit dem umgesetzt wird und beispielweise maßgebend auch für den Neubau der Probsteikirche Trinitatis war. Während Kirchtürme allgemein an der Ostseite stehen, wurde dieser an der Westseite errichtet, um die Sichtachse zwischen Neues Rathaus mit Turm zur Achse Straße des 18. Oktober freizuhalten. Die geforderten Leitlinien gibt es bereits mit der Erhaltungssatzung Leipziger Innenstadt. Unbenommen sollten aber die Entwürfe für die noch zu errichtenden Gebäude, so nicht Wettbewerbe stattfinden oder im Gestaltungsforum beraten werden, auch im Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau sowie im Stadtbezirksbeirat vorgestellt werden. Eines gesonderten zusätzlichen Beschlusses bedarf es dazu aber nicht.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p><em>Rede zur wichtigen Angelegenheit des Stadtbezirksbeirat Mitte VI-WA-06916 „Erweiterung Geltungsbereich der städtebaulichen Masterplanung Wilhelm-Leuschner-Platz“.</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-326547</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Apr 2019 15:15:00 +0200</pubDate>
                <title>Neben dem Gewerbepark auch Wohnungen und eine Schule in Stahmeln bauen </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/die-reduzierung-b-plangebiet-und-unser-vorschlag-machen-den-weg-frei-fuer-einen-schnelleren-bau-der-18/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Trotz gutem Erinnerungsvermögen kann ich mich nicht erinnern, dass es um einen Antrag ein solches Kuddelmuddel gegeben hat, wie beim Antrag Nr. 5670 „Bebauungsplan Nr. 354 Gewerbepark Stahmeln“ des Ortschaftsrates Lützschena-Stahmeln. In der ersten Fassung des Antrags wurde die vollständige Aufhebung des als Vorhaben- und Erschließungsplan&nbsp; beschlossenen B-Planes E 77 für das Gewerbegebiet zwischen Eisenbahntrasse und Neue Hallesche Straße im Norden zur Hallesche Straße im Süden gefordert. Trotz der sachlichen Diskussion im Ortschaftsrat am 17. Oktober unter aktiver Teilnahme der Stadträte Geisler und Schlegel, dem seit 23. Oktober vorliegenden 1. Änderungsantrages und Verwaltungsstandpunkte über Möglichkeiten der Umsetzbarkeit des Anliegens brachten die nachfolgenden Neufassungen des Antrags und Änderungsanträge sowie mehrfachen Vertagungen im Stadtrat keinen substanziellen Erkenntniszuwachs.&nbsp; So war schon vergangenes Jahr bekannt, dass der derzeitige Bebauungsplanentwurf auf einen ursprünglich B-Plan der ehemals selbstständigen Gemeinde Stahmeln zurück geht, der auch von der späteren Gemeinde Lützschena-Stahmeln nicht verändert wurde und 1999 unter der Nummer E 77 – E steht für B-Pläne eingemeindeter Ortsteile - als verbindliche Bauleitplanung von der Stadt Leipzig übernommen wurde. Er ging auch in die vorbereitende Bauleitplanung wie den Flächennutzungsplan oder das Nordraumkonzept ein. Die Grundstückseigentümer berufen sich auf einen Vertrauensschutz, der bisher auch durch das Verwaltungsgericht nicht infrage gestellt wurde. Die Stadtverwaltung soll aber auch ihre Rechte im Rahmen Bauplanungsrechtes wahrnehmen.</p>
<p>Dies wurde auch im Änderungsantrag 1 berücksichtigt, in dem es heißt: „Unter Beibehaltung der städtebaulichen und Nutzungsstruktur&nbsp; im nördlichen und mittleren Bereich und bei Einordnung eines in Ost-West-Richtung verlaufenden Grünzuges soll im südlichen Bereich straßenbegleitend mit der Halleschen Straße mit dem Vorhabenträger und Eigentümer ein allgemeines Wohngebiet mit Prüfung eines Schul- und/oder Kitastandortes als Kompromiss ausverhandelt werden.&nbsp; Ein trennender mittig gelegener Grünzug soll für notwendige Ausgleichsmaßnahmen beider Baugebiete genutzt werden.“</p>
<p>Nichts Neues besagt der Schnellschuss der Freibeuter: Der Oberbürgermeister wird beauftragt, nach Rechtskraft des Satzungsbeschlusses zum Bebauungsplan Nr. 354 "Logistikpark Stahmeln" ein Planänderungsverfahren mit dem Ziel einzuleiten, für den südlichen Teil des Plangebiets Wohnbebauung und Kita- sowie Schulbau zu ermöglichen. Er hat nicht nur den Mangel, dass der Vorschlag nur wiederholt wird, sondern er setzt bereits voraus, dass der bzw. die Investorengruppe dem folgt. Diese haben aber bisher noch nicht einmal eine Umnutzung des südlichen Teils in Aussicht gestellt. Keine Rede davon, dass die Gewerbe und Wohnfunktion durch geeignete Maßnahmen zu trennen sind. Der Ortschaftsrat legt sogar noch einen drauf, in dem „unverzügliches“ Handeln, also ohne schuldhafte Verzögerung die Rede ist. Wie verträgt sich das damit, dass auf Wunsch des Ortschaftsrates der Antrag widerholt von den Tagesordnungen der Fachausschüsse und des Stadtrates abgesetzt wurde? Sonst verabscheuen Liberale Enteignung wie Teufelszeug. Hier wird sie mittelbar gefordert, unabhängig davon, dass die Stadt diese nur vornehmen könnte, wenn es in der Umgebung keine anderen geeigneten Standorte für Schulen bzw. Kitas gibt. Untersuchungen&nbsp; finden &nbsp;aber bereits statt. Was die Kita mit guter Verkehrsanbindung und Bedarf aus der Nachbarschaft angeht, wurde ein idealer Standort mit einem städtebaulichen Vorschlag&nbsp; im Rahmen des Wettbewerbs zur Neugestaltung des Areals Alte Sternburgbrauerei Lützschena innerhalb bestehender und künftiger kompakter&nbsp; Wohnungsneubebauung im Dezember gefunden. Das konnte im Oktober so noch nicht bekannt sein. Vorstellungen und erste Untersuchungen gibt es auch betreffend der Schule, beispielsweise durch Ergänzungsbauten an den bestehenden. Diese ist aber ebenso innerhalb&nbsp; umgebender Wohnungsneubebauung im südlichen Teil des in Rede stehenden B-Plangebiets bei gütiger Einigung nicht ausgeschlossen. Stimmen Sie deshalb dem am weitesten gehenden Änderungsantrag 1 zu und öffnen Sie den Weg für eine einvernehmliche Einigung mit dem Investor bzw. der Investorengruppe.</p>
<p><em>Rede zum Antrag A 05670 „Bebauungsplan Nr. 354 Gewerbepark Stahmeln“ &nbsp;des Ortschaftsrates Lützschena-Stahmeln.</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 17 Apr 2019 10:15:00 +0200</pubDate>
                <title>Neue Kitas dort bauen, wo Kinder wohnen  </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/die-reduzierung-b-plangebiet-und-unser-vorschlag-machen-den-weg-frei-fuer-einen-schnelleren-bau-der-19/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion DIE LINKE teilt die Inhalte des Verwaltungsstandpunktes zum Antrag Nr. VI-A-06449 „Bau einer Kita auf dem agra-Gelände“ der CDU-Fraktion. Auch anerkennen wir, wenn sich alle Fraktionen im Stadtrat Gedanken zu Standorten für weitere dringend benötigte Kindergärten und Kinderkrippen in Leipzig machen. Aber es offenbarte sich in den Diskussionen zum Antrag die fehlende förmliche Beschlussfassung über das nur als Informationsvorlage vorliegende Mittelfristige Entwicklungskonzept des agra-Areals in Leipzig-Dölitz. Unser Änderungsantrag greift die Inhalte des Verwaltungsstandpunktes auf, präzisiert aber einzelne und ersetzt den CDU-Antrag.</p>
<p>Wir treten dafür ein, die Entwicklungsvorstellungen für das agra-Veranstaltungsgelände&nbsp; weiter zu diskutieren und zu qualifizieren. Bis 30. September diesen Jahres soll das fortgeschriebene Mittelfristige Entwicklungskonzept des agra-Areals in Leipzig-Dölitz als Beschlussvorlage ins Verfahren gebracht werden. &nbsp;Eine solche Beschlussvorlage, die wir schon 2017 gefordert hatten, soll Grundlage für eine langfristige Rahmenplanung für das Gesamtareal werden und auch denkbare langfristige Nutzungen für kulturelle, Ausstellungs- und Messeveranstaltungen in Teilbereichen sowie Erholungsflächen im Rahmen des Grünen Rings berücksichtigen.</p>
<p>Dabei sollen auch Standorte für Gemeinbedarfseinrichtungen unter Beachtung besonderer spezifischer Anforderungen wie bei Kindergärten und –krippen untersucht werden. &nbsp;Bekanntlich wurden Im Rahmen der stadträumlichen Neustrukturierung der Leipziger Messeveranstaltungen durch Beschlussfassung der Leipziger Stadtverordnetenversammlung bzw. Stadtrat neben dem Bau der Neuen Messe mit Erweiterungsoptionen auch der Erhalt des agra-Parks als Messe-, Ausstellungs- und Kulturstandort festgeschrieben. Im Gegenzug wurde dauerhaft auf Messeveranstaltungen auf der Alten Messe und in den Innenstadtmessehäusern verzichtet. Diese Rahmenplanung soll langfristig und nicht nur wegen der mittel- bis langfristigen Mietverträge bis 2030 für die Hallen und Freiräume im agra-Park angelegt sein. Offen ist für uns weiterhin wie durch Instandhaltung und Instandsetzung die&nbsp; Vermietungsfähigkeit der Hallen und Pavillonbauten in den kommenden Jahren gesichert werden soll. Zu hinterfragen ist der Bedarf an Kita-Plätzen für Leipziger Kinder, da es zum einen in der Nachbarschaft in der Bornaischen Straße bereits eine Kita mit rund 165 Kindergarten- und Kinderkrippenplätze im Neubau und weiteren 45 im Altbau gibt und zum Stadtgebiet südlich des Straßenbahnhofes nur die Straße Am Eichwinkel mit wenigen &nbsp;&nbsp;Einfamilienhäusern zum Stadtgebiet von Leipzig gehört. Da auch Markkleeberg bevölkerungsmäßig wächst, sollte bei einem in Markkleeberg Ost ungedeckten Bedarf an Kitaplätzen geprüft werden, ob angrenzend im südöstlichen Bereich des agra-Geländes ein geeigneter Standort der Stadtverwaltung von Markkleeberg zum Bau einer Kindertagesstätte zur Verfügung gestellt werden könnte. Für uns ersetzt eine solche Kita aber nicht den Bedarf an wohnungsnahen Kindergarten- und Kinderkrippenplätzen beidseits der Eigenheimstraße in Dölitz, wie auf dem bereits ausgewiesenen und benötigten Standort Eigenheimstraße. Wir machen uns vorsorglich den Verwaltungsstandpunkt zu eigen.</p>
<p><em>Rede zum Antrag VI-A 06449 "Bau einer Kita auf dem agra-Gelände" der CDU-Fraktion.</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-323855</guid>
                <pubDate>Wed, 13 Mar 2019 19:53:00 +0100</pubDate>
                <title>Privat muss sich in Leipzig bei der Wohnstandortentwicklung beweisen</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/die-reduzierung-b-plangebiet-und-unser-vorschlag-machen-den-weg-frei-fuer-einen-schnelleren-bau-der-17/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren Stadträte, verehrte Zuhörer, &nbsp;</p>
<p>wie auch beim Eutritzscher Freiladebahnhof muss sich privat, welches angeblich per sè alles schneller und billiger macht, auch bei der städtebaulichen Entwicklung des multifunktionalen Stadtquartiers Stadtraum Bayerischer Bahnhof noch beweisen. Ich erinnere nur an das neu zugeordnete Baufeld 8, südlich der Kurt-Eisner-Straße, wo der Investorenwettbewerb zum Bau einer 4-zügigen Oberschule noch kein Ergebnis gebracht&nbsp; hat. Seit dem ersten Städtebaulichen Wettbewerb und einem Gutachterverfahren für das Baufeld 5 nordöstlich am Dösner Weg für eine Kita und Wohnquartiere zur Genehmigung nach § 34 Baugesetzbuch, also ohne ein förmliches Bebauungsplanverfahren, hat sich auf dem Areal praktisch nichts getan. Am Bayerischen Bahnhof klappen nicht einmal die Türen, weil es keine gibt. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Nicht vertrauensfördernd ist auch die Weiterveräußerung großer Teile des Quartiers an einen anderen Investor, wieder ohne Information an die Stadt. Auch beim ursprünglichen Verkauf des Bahnareals hatte die staatseigene Deutsche Bahn trotz laufender Verhandlungen mit der Stadt, dieses in mafiöser Weise ohne Ankündigung an die Stadtbau AG verkauft. &nbsp;An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, im Besonderen an Herrn Rupp, für die straffen und ergebnisorientierten Verhandlungen, die zu dieser Veränderungsvereinbarung geführt haben.&nbsp; Ein Grund zum Jubeln – mitnichten.&nbsp; Wie dem Masterplan Eutritzscher Bahnhof stimmen wir auch dieser Vorlage&nbsp; nur unter dem Vorbehalt zu, dass die bisherigen „roten Haltelinien“ eingehalten werden. Dazu gehört für uns der seit Jahren offene Verkauf der Fläche 7 zur Arrondierung des neu zu bauenden Schulcampus östlich der Bahn zwischen Taro- und Semmelweisstraße an die Stadt. Wir stimmen dem Antrag der SPD zu, wonach im Gebiet für entfallene Sportfreiflächen Ersatz, z. B. durch Stapelung auf Gebäudedächern zu schaffen ist.&nbsp;Eine weitere „rote Haltelinie“ ist für uns eine zukunftsfähige sozialgerechte Lösung für die Distillery, auch wenn dies eines privatrechtlichen Vertrags bedarf. Es darf nicht sein, dass es sich mit Verweis darauf, dass sich Musikklub Freiladebahnhof und Distillery möglicherweise zusammen tun, der eine auf den anderen Investor verlässt und die Klubkultur auf der Strecke bleibt. Eine „rote Haltelinie“ ist auch die Sicherung des 30 %-igen Anteils der Wohnfläche für Sozialwohnungen, da der Investor einen erheblichen Planungsgewinn aus der durch die Stadt in Bauleitverfahren vollzogenen Umwidmung von Gewerbe in Wohnbauflächen vollzieht. Bauleitplanung ist eines der wenigen Instrumente, durch die eine Kommune Einfluss auf private Investitionen im Interesse der Stadtgesellschaft&nbsp; hat. &nbsp;</p>
<p>Die Stadt ist mit dem bereits erwähnten und vor Jahren organisierten städtebaulichen Gutachterverfahren für eine Bebauung zwischen Dösner Weg und Bahntrassen für eine Kita und Wohnquartiere und der in Aussicht gestellten Genehmigung nach § 34 Baugesetzbuch sowie der Bereitschaft für Teilbebauungspläne&nbsp; in Vorleistung gegangen. Unsere Zustimmung soll der Stadtverwaltung das Mandat für weitere ergebnisorientierte Verhandlungen geben. Nur bei Erfüllung dieser Voraussetzungen können der Investor oder die Investoren mit einer Zustimmung für eine sich auf diese Masterplanung gründenden Bebauungsplanung rechnen.</p>
<p>Redebeitrag zur Vorlage 6753 "Städtebaulicher Vertrag zur Entwicklung des Quartiers Stadtraum Bayerischer Bahnhof", 1. Änderungsvereinbarung</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-320542</guid>
                <pubDate>Wed, 13 Feb 2019 18:53:00 +0100</pubDate>
                <title>Entwicklung multifunktionales Quartier Matthäikirchhof </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/die-reduzierung-b-plangebiet-und-unser-vorschlag-machen-den-weg-frei-fuer-einen-schnelleren-bau-der-15/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die städtebauliche Entwicklung eines multifunktionalen Stadtquartiers auf dem Areal des Matthäikirchhof im Stadtzentrum unter breiter Bürgerbeteiligung ist seit Jahren ein Anliegen auch der Linksfraktion. Erinnert sei nur an den Vorschlag für eine Schule. Diesem folgte die Fraktion Bündnis 90/Grüne mit dem Vorschlag für eine Kita. Im Oktober 2017 beschloss der Stadtrat auf Antrag der Linksfraktion die Entwicklung des Bereiches Matthäikirchhof mit einer breiten Bürgerbeteiligung. Dadurch sollte eine geordnete Entwicklung des letzten freien Stadtquartiers innerhalb des Zentrumsringes gestartet werden. Das Areal soll in den kommenden Jahren, einschließlich der Erinnerungsstätten an die friedliche Revolution in der Runden Ecke und unmittelbar angrenzend auch durch kooperative Bauleitverfahren, schrittweise entwickelt&nbsp; werden. Wie die anderen Stadtquartiere im Leipziger Stadtzentrum soll auch der Matthäikirchhof vielfältige Funktionen und Nutzungen unter Verzicht auf Kulissenarchitektur aufweisen. Auch dieser Beschlussfassung war bereits eine öffentliche Debatte vorausgegangen. Bekanntermaßen war dieses Areal einst die Wiege unserer heutigen Großstadt und ist deshalb der Stadt&nbsp;lieb und teuer auch finanziell im wahrsten Sinne des Wortes. Wie das übrige Stadtzentrum soll es für seine Bürgerinnen, Bürger und Gäste vielfältig erlebbar sein. Auch an dieser Stelle soll der Wohnflächenanteil mindestens 30 % betragen soll, einschließlich einem Drittel förderfähiger und geförderter Sozialwohnungen, die dringend benötigt werden. In einem städtebaulichen Wettbewerb soll unter anderem die Gestaltung des Übergangs zum Richard-Wagner-Hain als Teil des Ringgrüns mit dem Richard-Wagner-Denkmal gelöst werden. Im vergangenen Jahr unterstützte auch die &nbsp;den Projektantrag für den Matthäikirchhof und den Südfriedhof diese in die Liste als Nationale Projekte des Städtebaus aufzunehmen. Auch zu diesem Zeitpunkt gab es keine Informationen zum Stand des Verfahrens. Deshalb haben wir den Antrag für einen Sachstandsbericht in Verfahren gebracht. Wir übernehmen den zustimmenden Verwaltungsstandpunkt mit der Bitte um zeitliche Verschiebung bis zum 30. Juni. Wir verknüpfen dies mit der Erwartung, dass bis zu diesem Zeitpunkt die im Verwaltungsstandpunkt aufgeführte Projektstruktur steht, die Geschäftsstelle ihre Arbeit aufnimmt und die Aussagen zu Inhalten des städtebaulichen Verfahrens und zu künftigen Nutzungen vorliegen. Deshalb bitten wir um Abstimmung im Sinne des Verwaltungsstandpunktes.</p>
<p><em>Rede zum zum Antrag DS VI-A0 6562 der Fraktion DIE LINKE&nbsp;„Sachstandsbericht zur Entwicklung des Quartiers Matthäikirchhof".<br> &nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-321658</guid>
                <pubDate>Wed, 13 Feb 2019 06:53:00 +0100</pubDate>
                <title>Ziele der Stadtentwicklung gelten auch für den Grundschul- und Kitastandort Gerichtsweg  </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/die-reduzierung-b-plangebiet-und-unser-vorschlag-machen-den-weg-frei-fuer-einen-schnelleren-bau-der-16/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>1993 wurde im Ergebnis eines Bürgerforums von der damaligen PDS-Fraktion erstmalig ein B-Planverfahren initiiert, das die Umwidmung des damaligen nicht mehr genutzten Bahngeländes Eilenburger Bahnhof in einen Park mit durchgehendem Grünzug und nicht vordergründig eine Bebauung zum Ziel hatte. In den folgenden Jahren wurde der B-Plan erstellt und beschlossen. Es folgte im Ergebnis eines Wettbewerbs von Landschaftsarchitekten die Freiraumplanung. Diese Planung wurde auf nationale Ebene mit einem Preis gewürdigt. In den Folgejahren erfolgten die Umsetzung und eine Erweiterung bis an den ehemaligen Osteisenbahn Ring. Zukünftig wird der Lene-Voigt-Park Bestandteil des „Grünen Bogens“ sein, der sich vom ehemaligen Johannisfriedhof über den ehemaligen Eilenburger Bahnhof, dem Abschnitt Sellerhäuser Bogen über die Nordspange bis in den Bereich Hauptbahnhof Brandenburger Straße geführt.</p>
<p>Richtigerweise muss es in unserem Änderungsantrag für den Punkt 7 heißen: „Die städtebauliche Einordnung der vorgesehenen Schul- Kita- und Sporthalle am Gerichtsweg&nbsp; soll im Rahmen eines vereinfachten städtebaulichen Gutachterverfahrens unter Beachtung der Festsetzungen und Ziele des Bebauungsplanes Eilenburger Bahnhof für den heutigen Lene-Voigt-Parks erfolgen. Angesichts der Eile der Realisierung Vorhabens sollte auf ein aufwändiges jahrelanges förmliches&nbsp; Architekturwettbewerbsverfahren nach der Richtlinie für Architekturwettbewerbe (RPW) verzichtet werden, wie dies von der Fraktion Bündnis 90 vorgeschlagen wird.</p>
<p>Selbstverständlich sollten, wie im Punkt 8 vorgeschlagen, alle Flächen im Eigentum der Stadt verbleiben und nur nutzungsbezogene Pachtverträge geschlossen werden<br> Als neuen Punkt 9 haben wir vorgeschlagen, funktionsüberlagerte Gebäudekubaturen zu planen und zu bauen, um möglichst viel Freiraum für Freiflächen für Kita und Grundschule sowie Schulsportfreiflächen zu erzielen.</p>
<p>Damit soll gemäß dem Punkt 10 Der Charakter eines durchgehenden Grünzugs&nbsp; bis zum Gerichtsweg beibehalten werden und Gebäude, wie die Sporthalle aus der Mittelachse verschoben werden. Stattdessen können in diesem Grünzugbereich die Freiflächen für Schule und Kita eingeordnet werden.</p>
<p>Diese Freiflächen können vorzugsweise in der verlängerten Freiraumachse des Lene-Voigt-Parks realisiert werden und sollte auch zeitlich befristet öffentlich genutzt werden können.</p>
<p>Im Rahmen eines Workshops Ende Januar wurden Möglichkeiten von Funktionsüberlagerungen, das heißt die vertikale Stapelung verschiedener Nutzungsarten -&nbsp; als machbar und notwendig herausgearbeitet. Leipzig verfügt selbst seit Jahrzehnten über einschlägige Erfahrungen, wie Wohnen und Einzelhandel am Brühl. In der vor einigen Jahren abgerissenen Basiszone im Wohnhochhaus Wintergartenstraße gab es neben einem Einkaufsmarkt &nbsp;eine Kita, eine Großgaststätte und ärztliche Arbeitsplätze. Standardisiert gab es in Wohngebäuden in den Erdgeschosszonen neben Einzelhandel auch&nbsp; Gastronomie, Service- und Dienstleistungseinrichtungen. Auch gestapelte Sporthallen sind kein Novum und wurden für das Heisenberggymnasium oder als Spezialsporthallen für das Sportgymnasium gebaut. Gestapelte Hallen mit je zwei 3-Feld Sporthallen sind für den Schulcampus Ihmelsstraße und für den Campus Grünau im WK 7 vorgesehen.&nbsp; In den kommenden Monaten geht&nbsp; schrittweise die Kombination Kindertagesstätte und Förderschule für Behinderte in der Curiestraße in Nutzung.</p>
<p><em>Rede zur Drucksache&nbsp;DS 06749 "Planungsbeschluss - Neubau Grundschule, Sporthalle und Kita am Gerichtsweg (Bestätigung gem. § 78 SächsGemO in Anlehnung an § 81 (5) SächsGemO)"<br> &nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-320131</guid>
                <pubDate>Wed, 30 Jan 2019 18:53:00 +0100</pubDate>
                <title>Frieden muss frühzeitig erlernt werden </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/die-reduzierung-b-plangebiet-und-unser-vorschlag-machen-den-weg-frei-fuer-einen-schnelleren-bau-der-13/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wichtig, dass sich das Leipziger Jugendparlament nachdrücklich für gute Lernbedingungen in den Schulen stark macht und sich dabei für bessere Computerausstattungen, intakte Schulen und Schulsporthallen sowie Sanitäranlagen einsetzt. Zu würdigen ist auch der Einsatz für Trinkbrunnen, Schmetterlingswiesen oder Papierkörbe. Da zukünftig die heutige junge Generation Verantwortung für die Gesellschaft, für unsere Stadt, das Land und die ganze Erde tragen wird, gehört, müssen auch Frieden und Völkerverständigung frühzeitig erlernt werden. Auch wenn es den heute Verantwortung tragenden Generationen gelungen ist, seit über 70 Jahren einen Weltkrieg zu verhindern, so gibt es doch nunmehr auch in Europa verstärkt kriegerische und gewaltsame Auseinandersetzungen und mitunter wird auf Eskalation statt auf Deeskalation gesetzt. Zu solchen Brennpunkten gehört auch die Ukraine. Da ist es wichtig, dass neben dem Erfahrungsaustausch von Fachleuten vor allem junge Menschen freundschaftliche Kontakte pflegen und sich bei Erfahrungsaustauschen kennenlernen. Im Rahmen der partnerschaftlichen&nbsp; Begegnungen der Akteure der Stadtbezirke Kiew-Darnitzky und Leipzig-Grünau wurde auch der Wunsch geäußert, dass Schülerinnen und Schüler beider Städte sich bei Besuchen kennenlernen und&nbsp; Erfahrungen auf Augenhöhe austauschen. Deshalb war der Ursprungsantrag initiiert worden. Mit dem Änderungsantrag soll erreicht werden, dass nicht nur allseits interessierende Fragen auf hoher Ebene der Jugendparlamente, sondern auch konkrete Fragen direkt zwischen Schülervertretern der Schulen in Kiew-Darnitzky und Leipzig-Grünau, aber auch anderer Stadtbezirke, thematisiert werden.</p>
<p><em>Rede zum Änderungsantrag &nbsp;HH-Antrages 0127/19/20 "Finanzmittel zur Organisierung eines Erfahrungsaustausches der Jugendparlamente von Kiew und Leipzig"<br> &nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-320132</guid>
                <pubDate>Wed, 30 Jan 2019 11:53:00 +0100</pubDate>
                <title>Senioren bedürfen der Aufmerksamkeit der Stadtgesellschaft </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/die-reduzierung-b-plangebiet-und-unser-vorschlag-machen-den-weg-frei-fuer-einen-schnelleren-bau-der-14/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wie menschlich eine Stadtgesellschaft ist, widerspiegelt sich in ihrem Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Senioren. Während in den ersten Lebensjahren die Menschen langsam über Familien, Kindergarten, Schule und Berufsausbildung in die Welt der Erwachsenen und auch in die Arbeitswelt hinauswachsen, verlieren nicht wenige Ältere nach Beendigung des Berufslebens schneller oder langsamer ihre sozialen Kontakte zur Gesellschaft.</p>
<p>Damit es nicht zur Ausgrenzung kommt, hatte der Stadtrat mit übergroßer Mehrheit im November beschlossen, dass alle Seniorinnen und Senioren ab dem 75. Lebensjahr einmal im Rahmen eines präventiven Hausbesuches auf freiwilliger Basis über die vielfältigen, sozialen, kulturellen Angebote, von Betreuung bis hin zur Pflege, informiert und ermutigt werden, die verschiedenen Angebote und Dienste zu nutzen. Dabei sollen natürlich &nbsp;bestehende Strukturen nicht ersetzt werden. Vielmehr sollen mit diesem niedrigschwelligen Angebot Eigenständigkeit erhalten, Einsamkeit vorgebeugt und Gesunderhaltung unterstützt werden, so dass die Älteren möglichst lange selbstbestimmt ihr Leben in der eigenen Wohnung gestalten können. Deshalb hatte der Seniorenbeirat mit dem Ursprungsantrag beantragt, dass in den städtischen Haushalt 2019/2020 finanzielle Mittel zur Organisation flächendeckender präventiver Hausbesuche für ältere Menschen ab 75 Jahre in Höhe jährlich 80.000 € eingestellt werden. Schon in diesem Jahr sollten Erfahrungen gesammelt werden, welche die Grundlage zur Beantragung einer Förderung aus dem Präventionsgesetz entsprechend der Landesrahmenvereinbarung zur Umsetzung des Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention sein soll.</p>
<p>Der Verwaltungsstandpunkt&nbsp; empfiehlt dagegen, dafür nur 40.000 Euro pro Jahr in den Haushalt einzustellen. Mit seiner Neufassung des HH-Antrags schlägt der Seniorenbeirat vor, es in diesem Jahr bei den 40.000 Euro zu belassen, da organisationsbedingt noch ein paar Wochen ins Land geht bis ein Konzept dafür vorliegt und mit den Besuchen begonnen. wird. Bis zu einer angestrebten anteiligen 50 %-Förderung des Landes und dem Aufbau eines Netzes von Ehrenamtlichen, welche diese Besuche durchführen können, wird die bisher von der Verwaltung vorgesehenen Höhe als zu niedrig eingeschätzt.&nbsp;</p>
<p>Der Seniorenbeirat hat mich deshalb beauftragt alternativ über die die Neufassung des HH-Antrages 0010/19/20 "Finanzmittel zur Organisierung präventiver Hausbesuche für ältere Menschen" zum Verwaltungsstandpunkt abstimmen zu lassen.</p>
<p><em>Rede zur Neufassung des HH-Antrages 0010/19/20 "Finanzmittel zur Organisierung präventiver Hausbesuche für ältere Menschen" </em></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-318921</guid>
                <pubDate>Wed, 23 Jan 2019 18:53:00 +0100</pubDate>
                <title>Bauelementevorfertigung auf verkehrsgünstigen Gewerbearealen  </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/die-reduzierung-b-plangebiet-und-unser-vorschlag-machen-den-weg-frei-fuer-einen-schnelleren-bau-der-11/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Leipzig gehört zu den am schnellsten wachsenden Großstädten in Deutschland vor allem was die Bevölkerung, aber auch und die Schaffung von Arbeitsplätzen in Wirtschaft, Verwaltung oder Wissenschaft und Forschung angeht. Dynamisches Wachstum gibt es durch die Vernetzung auch in weiteren Kommunen in der Region Mitteldeutschland vor allem im Umfeld von Wirtschaftszentren. 　</p>
<p>In den zurückliegenden Jahren ist der Bedarf an kurzfristig zu erstellenden Gebäuden und baulichen Anlagen im Wohnungs- und Gewerbebau sowie für öffentliche Bauten in der Stadt und der Region stark angewachsen. Dieser wachsende Bedarf in der Region kann derzeit nur unter Inkaufnahme weiter Transportwege gedeckt werden. Dem Nachfragedruck nach einer Vielzahl neuer bezahlbarer Wohnungen und Einrichtungen des Gemeinbedarfs ist hinsichtlich Tempo und Kosten nur mittels typisierter und seriell hergestellter Bauelemente in Klein- oder Großserie oder auch Einzelfertigung zeitnah beizukommen. Trotzdem sollen flexibel gestaltete Gebäude entstehen, die differenzierten Nutzungsanforderungen sowie unterschiedlicher Kubaturen oder Standortbedingungen gerecht werden. Dies ist insbesondere bei innerstädtischen Bauten wie bei Lückenschließungen sowie im Anpassbau an bestehende Gebäude bedeutsam. So kamen beispielsweise Fertigteilkonstruktionen beim Bau von Asylbewerberunterkünften auch mit längerer Nutzungsdauer oder bei Ergänzungsbauten für Klassenzimmer an Schulen zum Einsatz, um kurzfristig den zusätzlichen Unterrichtsraumbedarf für die DAZ-Klassen zu decken. In den 1990-er Jahren wurde gern von einem Bauboom gesprochen, der aber nur an einer ungewohnten Anzahl von Baukränen festgemacht wurde, die damals ausreichend zur Verfügung standen. Den wirklichen Bauboom gibt es erst seit den letzten Jahren mit den innerstädtischen Lückenschließungen oder auf dem Entwicklungsgebiet Alte Messe sowie den universitären und Forschungsbauten. 　</p>
<p>Deshalb hatten wir im September vergangenen Jahres den Antrag gestellt, dass die Stadt städteplanerisch eine zeitnahe Entwicklung von Gewerbearealen für eine verkehrsgünstige Ansiedlung von Vorfertigungsstätten für Bauelemente mit Nähe zu Autobahnauf- und abfahrten sowie mit Anbindungen an das innerstädtische Hauptstraßennetz befördert, um den Bedarf in der Stadt und der Region verkehrs- und preisgünstig abdecken zu können. Durch den Autobahnring sind auch viele leistungsfähige Autobahnknoten sowie Auf und Abfahrten um Leipzig herum neu entstanden oder wurden ausgebaut. Diese zentrale Lage Leipzigs sowie die fachspezifischen Forschungs- und Lehreinrichtungen und Planungsbüros dürften die Entwicklung der Bauindustrie im vergangenen Jahrhundert stark befördert haben. 　</p>
<p>Auch wenn sich großformatige Bauelemente selten über Schienenwege transportieren lassen, so dürften doch Gleisanbindungen insbesondere für Massenbaustoffe und kleinere Bauteile interessant sein. Insofern sind wir über den ablehnenden und rückwärts gewandten Verwaltungsstandpunkt verwundert. Aber vielleicht fehlt der Verwaltung auch der sprichwörtliche Plan. Befinden sich doch seit Jahren Fachpläne des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes in der Erarbeitung oder im Verwaltungsumlauf.　</p>
<p>So wurde die Stadtverwaltung durch einen einstimmigen Stadtratsbeschluss schon 2016 auch zur Fortschreibung des Fachplans Wirtschaft und Arbeit verpflichtet worden. Bis heute ist nicht einmal ein Entwurf bekannt. Außer für den Nordraum gibt es keine stadträumlichen Strategien zur Entwicklung von Gewerbestandorten. Dass dies gut durchdacht sein will, wird auch die heutige Debatte um die Erweiterung des Kiestagebaus in Rückmarsdorf zeigen. 　</p>
<p>Gleich wie der Stadtrat heute beschließt, das Leben wird die Notwendigkeit erzwingen, wenn die Stadt als Wirtschaftsstandort im Wettbewerb auch innerhalb der Region nicht auf der sprichwörtlichen Strecke bleiben will. Dies wäre insofern fatal, wenn diese Zusammenhänge schon heute bekannt sind. Erinnert sei nur an das Thema Nachnutzung vorhandener in industrieller Bauweise errichteter Schulgebäude, sollten diese doch in großer Zahl abgerissen und durch neue ersetzt werden, wodurch nicht nur Werte menschlicher Arbeit ohne Not zerstört wurden, sondern auch Jahre verstrichen, was uns heute auf die Füße fällt.</p>
<p><em>Rede zum Antrag der Fraktion DIE LINKE A 06351 „„Verkehrsgünstige Gewerbeareale zur Bauelementevorfertigung““<br> &nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 23 Jan 2019 12:53:00 +0100</pubDate>
                <title>Auf zu neuen Ufern am Goerdelerring  </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/die-reduzierung-b-plangebiet-und-unser-vorschlag-machen-den-weg-frei-fuer-einen-schnelleren-bau-der-12/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion DIE LINKE akzeptiert und unterstützt die kostenintensiven innerstädtischen Gewässerfreilegungen nur dann, wenn sie der Stadt für heute und morgen einen Zugewinn bringen und wenn sie für Bewohner und Gäste attraktiv und uneingeschränkt erlebbar sind. So wie die heutige Bevölkerung und ihre Gäste nicht wie im Mittelalter in Lehmkaten wohnen wollen, sollten gleiche Maßstäbe auch an den Gewässererhalt und -ausbau angelegt werden.&nbsp;Die meisten innerstädtischen Fließgewässer sind Kunstgewässer, die entweder vollständig neu gestaltet, zumindest aber in der Vergangenheit den jeweiligen &nbsp;Bedürfnissen angepasst wurden. Die Bezeichnungen wie Mühlgraben oder Floßplatz bezeugen dies. Historische Stadtpläne belegen, dass es auch entlang des Goerdelerrings einen die&nbsp; Stadtwehranlagen begleitenden Graben gab. Somit kann die neue Trasse die Erinnerung an beide Gewässerläufe wachhalten, ohne in das Ringgrün einzugreifen. Die Gewässerführung des Pleißemühlgrabens war in der Vergangenheit wiederholt Thema intensiver Fachdiskussionen – so bereits 1992 in einem Hochhausworkshop, &nbsp;1994 im Rahmen eines städtebaulichen Realisierungswettbewerbes, 2012 im Gestaltungsforum sowie im Rahmen von Stadtratsentscheidungen zur Sanierung der Hauptfeuerwache. Schon 1994 gab es einen Entwurf, der vorschlug, den Pleißemühlgraben mitten durch das Hochhaus durch eine Öffnung zu führen. Technisch ist das zwar machbar, aber &nbsp;die immensen Mehrkosten für Fundamente und im Rohbau sind wirtschaftlich nicht zumutbar. &nbsp;Daher ist es schlichtweg gelogen, Fachpolitikern, die an all den Beratungen teilgenommen haben, zu unterstellen, sie hätten sich nicht mit der Thematik befasst. Angesichts von Zusatzkosten in zweistelliger Millionenhöhe sowie der aktuellen Herausforderungen beim Kita- und Schulbau muss es vorrangiges Ziel sein, dass die vorgesehene Lösung der Stadt langfristig vielfältigen Zugewinn bringt und mit grünen Ufern attraktiv und uneingeschränkt erlebbar ist. Auf eine 70%-ige Förderung zu verweisen, ist unredlich, da auch dieser Kostenanteil von den Steuerzahlern&nbsp; aufzubringen wäre. Zu Recht könnten viele sagen, die Leipziger spinnen oder anders gesagt, Größenwahn ohne Augenmaß. Dabei zeichnete&nbsp; Leipzig in den zurückliegenden Jahren Augenmaß auch bei Großprojekten aus. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Für eine Wohnbebauung an einer verkehrsbelasteten Straße ist eine begrünte, vielfältig nutzbare Hoffläche gleichberechtigter Anspruch wie in anderen Wohnquartieren. Ebenso berechtigt ist das Interesse der LWB an einer &nbsp;Bebauung in einem lärmabgeschirmten Hof, eventuell mit einer Kita. Deshalb kann Geschichte nicht alleiniger Maßstab sein, dem tunnelblickartig alles unterzuordnen ist. Und ich warne davor, die Nutzungsanforderungen der Hauptfeuerwache als Feuerwehrstützpunkt &nbsp;für das Zentrum und die Stadtteile zu unterschätzen. Der Gesetzgeber fordert zu Recht Eingriffszeiten für Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge von unter 10 Minuten. &nbsp;Hubschrauberlandeplatz, Garagenplätze für Spezialrettungsfahrzeuge und Werkstätten in zentraler Lage können ganz schnell überlebensnotwendig werden, um so mehr vor dem so oft bemühten Hintergrund der wachsenden Stadt. Und die Abwägung der zusätzlichen Baukosten in Höhe von 12,5 Mio. Euro zur Möglichkeit, für die gleiche Summe 600 bis 700 Kitaplätze zu schaffen, sollte schon erlaubt sein.</p>
<p>Billig in Hinsicht auf Erlebbarkeit und Kosten wäre eine Sanierung des unterirdischen Flussabschnitts, wodurch &nbsp;am Dittrichring das Ringgrün erhalten würde. Doch Verwaltung, Stadtrat und Stadtgesellschaft sind sich einig, dass der Pleißemühlgraben zwischen Käthe-Kollwitz-Straße und Goerdelerring in Offenlage gebaut werden soll. Aber allein diese Vernunftsvariante kostet&nbsp; schon 18,5 Mio. Euro, was vergleichsweise 900 Kita-Plätzen entspricht. Wo bleibt der Aufschrei der Stiftung für Baukultur, wenn ein in Deutschland einmaliges Gebäude der Bauhaustradition an einem solch prominenten Standort mit notwendigen eingeschossigen Hallen zur Schauseite der Stadt verbaut wird.</p>
<p>Sehr geehrte Stadtratskolleginnen und –kollegen, wir sind der Auffassung, dass Flussläufe für die Leipziger und Gäste unmittelbar erlebbar sein sollen und nicht über Hinterhöfe zwischen privaten Grundstücken geführt werden. Ebenso soll das Hochhaus Goerdelerring unmittelbar am Straßenrand stehen. Deshalb soll es auch am Goerdelerring heißen:&nbsp; Auf zu neuen Ufern und einseitiges Denken überwinden!&nbsp; Bleibt zu wünschen, dass es eventuell einem Leipziger Büro beim Architekturwettbewerb für die Gestaltung des Gewässerlaufs gelingt, den Entwurfsauftrag zu erhalten.</p>
<p><em>Rede zur Drucksache&nbsp;DS 5826 „Offenlegung Pleißemühlgraben zwischen Käthe- Kollwitz-Straße und Ranstädter Steinweg – Trassenfestlegung“<br> &nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
                
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