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            <title>DIE LINKE. Fraktion im Stadtrat zu Leipzig: RSS-Feed</title>
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            <copyright>DIE LINKE. Fraktion im Stadtrat zu Leipzig</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 15:26:43 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-332360</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Jun 2019 19:14:00 +0200</pubDate>
                <title>Auch die Stadt Leipzig ist vom demografischen Wandel betroffen</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/auch-die-stadt-leipzig-ist-vom-demografischen-wandel-betroffen/</link>
                <author>Birgitt Mai</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Uns liegt heute der Teilfachplan Offene Seniorenarbeit vor, der Teilbereich der</p>
<p>Seniorenarbeit ist.</p>
<p>Bisher galt der Beschluss der RV vom 22.11.2012, der die „ Forderungen der Stadt</p>
<p>Leipzig zur Neuausrichtung der offenen Seniorenarbeit beinhaltete ( u.a. die</p>
<p>Einführung von 3 Leistungstypen).</p>
<p>Auch die Stadt Leipzig ist vom demografischen Wandel betroffen, seit Jahren steigt</p>
<p>der Anteil der älteren Menschen&nbsp; ab 65 Jahren stetig.Für das Jahr 2030 werden135600</p>
<p>Personen ab 65 Jahren&nbsp; bei uns leben ,das entspricht einem Anteil von 20,4% an der</p>
<p>Bevölkerung.</p>
<p>Dies erfordert natürlich eine inhaltliche Weiterentwicklung der Angebote der offenen</p>
<p>Seniorenarbeit – immer mehr Menschen leben im Alter allein oder von</p>
<p>Grundsicherung.</p>
<p>Angesichts dieses demografischen Wandels und der sozialen Entwicklung unserer</p>
<p>Gesellschaft ist Seniorenpolitik ein dringendes und wichtiges Thema. Beeinflussen</p>
<p>doch die Lebensbedingungen vor Ort in der Kommune die Qualität des Lebens im</p>
<p>Alter sehr stark. Nirgendwo zeigen sich die Veränderungen so deutlich wie in der</p>
<p>Kommune, dort wo die Menschen wohnen, arbeiten und zusammenleben.&nbsp;</p>
<p>Im Integrierten Stadtentwicklungskonzept 2030 werden die Herausforderungen der</p>
<p>wachsenden Stadt beschrieben und dabei sind auch die weiteren Anpassungen der</p>
<p>offenen Seniorenarbeit zu berücksichtigen.</p>
<p>Im 7. Altenbericht&nbsp; „ Sorge und Mitverantwortung in der Kommune – Aufbau und</p>
<p>Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften“ geht es um eine nachhaltige</p>
<p>&nbsp;Seniorenpolitik in der Kommune. Denn hier entscheidet sich letztlich konkret, wie</p>
<p>&nbsp;die Forderung nach&nbsp; einem sinnerfüllten, selbstbestimmten Leben im Alter seine</p>
<p>Verwirklichung erfährt.</p>
<p>Wir brauchen sozialräumliche und zwar&nbsp; bedarfsgerechte Angebotsstrukturen&nbsp; offener</p>
<p>Seniorenarbeit, die zukunftsfähig sind. Entsprechend der demografischen und</p>
<p>sozialen Entwicklung&nbsp; sind in den meisten Ortsteilen schrittweise&nbsp; Anlaufstellen&nbsp; im</p>
<p>Sinne von Begegnungsstätten&nbsp; einzurichten.</p>
<p>Der Teilfachplan setzt sich aus 3 strategischen Zielen zusammen:</p>
<p>1. Quartiersnahe Kultur- ,Sport- und Freizeitangebote</p>
<p>2. Chancengleichheit&nbsp; in der inklusiven Stadt</p>
<p>3. Lebenslanges Lernen</p>
<p>Dabei soll an bewährte Strukturen&nbsp; angeknüpft werden.</p>
<p>Aufgaben sind u.a. Verbesserung des niedrigschwelligen Zugangs der Angebote,</p>
<p>Abbau von baulichen Barrieren, Ausrichtung an die im Alter an Bedeutung</p>
<p>gewinnenden Risiken wie Altersarmut und Vereinsamung, gleichmäßige Verteilung</p>
<p>der Angebote innerhalb der Stadt, Ausweitung des Einsatzes von Fachkräften.</p>
<p>Politik für ältere Menschen&nbsp; muss darauf zielen, deren Lebenssituationen so zu</p>
<p>gestalten, dass ihnen&nbsp; ein selbstständiges und mitverantwortliches Leben ermöglicht</p>
<p>wird, dass sie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben haben.</p>
<p>Packen wir es an und erfüllen den Teilfachplan Offene Seniorenarbeit&nbsp; mit Leben ,</p>
<p>tragen wir einer hochwertigen Seniorenpolitik Rechnung.</p>
<p>Dabei dürfen wir aber nicht die Mitverantwortung des Bundes und des Landes außer</p>
<p>Acht lassen. Denn nur in diesem Dreiklang lassen sich die Herausforderungen</p>
<p>bewältigen.&nbsp;</p>
<p>Lassen Sie mich dem Sozialamt Dank sagen für die umfangreiche Arbeit bei der</p>
<p>Erarbeitung dieser Vorlage.</p>
<p>Auch der Seniorenbeirat hat sich umfänglich mit dem Antrag beschäftigt und einen</p>
<p>Änderungsantrag dazu verfasst.</p>
<p>Werte Stadträtinnen und Stadträte , ich bitte Sie, diesem ÄA die Zustimmung zu</p>
<p>geben.</p>
<p>Meine Fraktion stimmt der Vorlage als auch den ÄA zu.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p><em>Rede zur Drucksache DS 06949 "Teilfachplan Offene Seniorenarbeit 2019".</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-145292</guid>
                <pubDate>Wed, 18 Mar 2015 11:43:00 +0100</pubDate>
                <title>Erhalt des Ökobades in Lindenthal</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/erhalt-des-oekobades-in-lindenthal/</link>
                <author>Birgitt Mai</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es geht in unserem Antrag 053 um die Bereitstellung von Mitteln für das Ökobad <br>Lindenthal. Um den laufenden Badebetrieb zu erhalten und abzusichern, bedarf es einer dringenden Sanierung.
</p>
<p>Das Lindenthaler Bad hat eine lange Tradition. Als Freibad Lindenthal konnte es<br>2014 sein 90-jähriges Bestehen feiern. Seit Ende Juni 1924 erfreuen sich die Lindenthaler Einwohner an dem kühlen Nass vor ihrer Haustür. 1995 sollte das Bad geschlossen werden. Der Gemeinderat setzte sich damals für das Fortbestehen des Bades ein und so konnte es im September 1998 - nunmehr als Ökobad - wieder eröffnet werden.
</p>
<p>Im Eingemeindungsvertrag mit der ehemals selbstständigen Gemeinde Lindenthal ist zugesichert worden, das Bad zu erhalten. Ich zitiere aus dem Vertragsdokument:
</p>
<p>„Die Stadt Leipzig sichert den Erhalt und den Weiterbetrieb des Freibades in Lindenthal <i>zu." (</i> nachzulesen unter Paragraf 9, Absatz 8 ).
</p>
<p>Der Ortschaftsrat Lindenthal hat über Parteigrenzen hinweg der Änderung des Ein-<br>gemeindungsvertrages nicht zugestimmt. Mit einem klaren Votum wurde für den <br>Weiterbetrieb des Ökobades gestimmt. Die Einwohner von Lindenthal sind schon genug gebeutelt durch Fluglärm, Güterverkehr, durch zunehmenden Straßenverkehr und nicht zuletzt durch die Teststrecke von Porsche. Gerade deshalb sollte das Bad als Freizeit- und&nbsp; Erholungsort erhalten bleiben. Um dies zu gewährleisten, bedarf es einer zwingenden Sanierung. Auf alle Fälle müssen die 35-Meter-Rutsche und die&nbsp; Steganlage erneuert werden. Und dafür sollten Mittel im Haushalt eingestellt werden.
</p>
<p>Wenn der Antrag keine Mehrheit im Stadtrat findet, dann ist es auch eine Entscheidung gegen den Eingemeindungsvertrag. Die weitere Zukunft des Ökobades wäre damit infrage gestellt. Deshalb bitte ich darum, unserem Antrag Ihre Zustimmung zu geben.
</p>
<p><i>Redebeitrag zum Änderungsantrag von SR Birgitt Mai und SR Dr. Skadi Jennicke A 53 zum Entwurf des Doppelhaushaltes 2015/2016 - DS 000621</i>
</p>
<p><i></i></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-117186</guid>
                <pubDate>Wed, 11 Dec 2013 10:54:00 +0100</pubDate>
                <title>Rederecht sollten wir auch den Stadtbezirksbeiräten zubilligen</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/rederecht-sollten-wir-auch-den-stadtbezirksbeiraeten-zubilligen/</link>
                <author>Birgitt Mai</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In Anbetracht der bereits fortgeschrittenen Zeit und der noch vor uns liegenden Tagesordnung möchte ich nur kurz auf unsere Änderungsanträge eingehen. Zur Drucksache 2216 hat unsere Fraktion folgenden Ergänzungsvorschlag:
</p>
<p>Dem in der Anlage 1 zu beschließenden Punkt 4.2 Verfahren soll&nbsp; ein weiterer Passus als Ergänzung hinzugefügt werden: „Ein vom Stadtbezirksbeirat zu benennendes Mitglied erhält zu diesem Tagesordnungspunkt der Ratsversammlung Rederecht .“
</p>
<p>Jedem Einreicher eines Antrages wird zugestanden, seinen Antrag zu begründen und in der Debatte dazu zu sprechen. Dieses Rederecht sollten wir auch den Stadtbezirksbeiräten zubilligen. Deshalb bitte ich Sie, unserem Antrag zuzustimmen.
</p>
<p>Gleichzeitig möchte ich zur Drucksache V/2017 „Geschäftsordnung für die Stadtbezirksbeiräte“&nbsp; folgenden Ergänzungsvorschlag unterbreiten:
</p>
<p>§1 , unter 3. ergänzen durch Ortschaftsrätinnen/Ortschaftsräte an den Sitzungen des
</p>
<p>Stadtbezirksbeirates mit Rederecht, aber ohne Stimmrecht teilzunehmen.
</p>
<p>§ 3 wiederum im letzten Satz durch Ortschaftsräte zu ergänzen.
</p>
<p>Zur Begründung: In § 23 der Hauptsatzung „Gliederung des Stadtgebietes“ wird das Stadtgebiet in 10 Stadtbezirke eingeteilt. Die jeweiligen Ortsteile mit den dazugehörigen Ortschaftsräten sind diesen zugeteilt. Daraus ergibt sich, dass auch Anträge der Ortschaftsräte im Stadtbezirksbeirat mit beraten werden.
</p>
<p><i>Rede zu den&nbsp;DS V/2216 "Änderung der Verfahrensregelung zur Bearbeitung von Anträgen, Vorlagen, Anfragen und Wichtigen Angelegenheiten" und DS 2217 "Geschäftsordnung für die Stadtbezirksbeiräte".</i></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-34556</guid>
                <pubDate>Thu, 22 Nov 2012 10:54:00 +0100</pubDate>
                <title>Aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist ein Recht für Jedermann, egal welchen Alters</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/aktive-teilhabe-am-gesellschaftlichen-leben-ist-ein-recht-fuer-jedermann-egal-welchen-alters/</link>
                <author>Birgitt Mai</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In wenigen Wochen endet das Europäische Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012, an dem sich die Stadt Leipzig aktiv mit zahlreichen Veranstaltungen beteiligt hat. Damit endet aber nicht die Verantwortung für eine seniorenfreundliche und generationenübergreifende Kommunalpolitik. Aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist ein Recht für Jedermann, egal welchen Alters. Große Herausforderungen stehen vor uns. Wir<br>erleben eine Zunahme hochbetagter Menschen – laut Bevölkerungsprognose wird die Zahl der über 80-Jährigen Einwohner bis zum Jahr 2030 bundesweitum fast 60 % zunehmen. Deshalb stellt die Bewältigung der Folgen des demografischen Wandels eine große politische Zukunftsaufgabe dar.<br>Es gilt, sich für ein lebendiges Lebensumfeld vor Ort einzusetzen, der Stadtteil<br>soll ein lebenswerter Ort für alle sein.<br>Uns liegt heute der Antrag „Förderprogramm der Stadt Leipzig zur Neuausrichtung der offenen Seniorenarbeit vor. Er basiert auf der Grundlage des bereits im Sommer verabschiedeten 3. Altenhilfeplan und den Seniorenpolitischen Leitlinien. In den Maßnahmen 4.1 und 4.2 wurde damals bereits darauf hingewiesen, Leistungstypen der offenen Altenhilfe zu erarbeiten und unter Berücksichtigung vorhandener Strukturen zu prüfen, inwieweit quartiersbezogene und wohnortnahe Seniorenbüros eingerichtet werden können. (Antrag des Seniorenbeirats <br>zur Einrichtung von Seniorenbüros in allen Stadtteilen ).<br>Von Bedeutung ist auch die Schaffung eines AK „Offene Seniorenarbeit“&nbsp; - Vernetzung aller Akteure ist sehr wichtig, um eine effektive , ergebnisorientierte Arbeit zu erzielen.<br>Das im 1. Quartal 2012 eingerichtete Seniorenbüro hat gezeigt, dass der Bedarf einer solchen Stätte vorhanden ist. Ebenfalls zeigen das auch die Erfahrungen des Seniorenbüros in Großzschocher.<br>Die Teilnehmer der an diesem Montag stattgefundenen 2. Seniorenkonferenz der Stadt Leipzig haben das Fazit gezogen, dass Informationen über Angebote im kulturellen, sportlichen und geselligen Bereich für ältere Menschen, Möglichkeiten freiwilligen Engagements für Senioren und über Mehrgenerationshäuser noch nicht flächendeckend den älteren Menschen bekannt sind. Gleichzeitig wurde im AK, der sich dem Thema: “ Generationsübergreifende Arbeit im Stadtteil“ gewidmet hatte, festgestellt: am Gelde hängt es, nach Geld verlangt es. Deshalb ist auch zu begrüßen, dass die für die Förderung der<br>Seniorenarbeit vorgesehenen Haushaltsmittel erhöht werden. Nach der Verabschiedung dieses Antrages ist die Öffentlichkeitsarbeit sehr wichtig: Flyer, Presse, Internet etc, um alle Seniorinnen und Senioren zu erreichen, damit die neu entstehenden Seniorenbüros&nbsp; bekannt gemacht und besucht werden, da sie die Schlüsselfunktion im System offener Angebote im jeweiligen Stadtteil übernehmen (Anlaufstelle, Koordinierungs- und Vernetzungspunkt). <br>Packen wir es an und erfüllen das Förderprogramm mit Leben und tragen damit<br>einer qualitativ hochwertigen Seniorenpolitik Rechnung.<br>Meine Fraktion wird diesem Antrag ihre Zustimmung geben.<br>Der Seniorenbeirat hat sich sehr intensiv mit der Vorlage beschäftigt. Es liegt uns ein Ergänzungsantrag dazu vor. Werte Stadträtinnen und Stadträte, ich bitte auch um Zustimmung zu diesem Antrag.
</p>
<p><i>Rede zur DS V/2563 "Förderprogramm der Stadt Leipzig zur Neuausrichtung der offenen Seniorenarbeit".</i></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 21 Mar 2012 10:54:00 +0100</pubDate>
                <title>Der letzte Altenhilfeplan aus dem Jahre 2003 bedurfte einer gründlichen Weiterentwicklung</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/reden/aktuell/detail/news/der-letzte-altenhilfeplan-aus-dem-jahre-2003-bedurfte-einer-gruendlichen-weiterentwicklung/</link>
                <author>Birgitt Mai</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ich beginne meinen Diskussionsbeitrag mit einem Spruch von Lew Tolstoi :
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wie es der Jugend Freude bereitet,<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; sich ihres Wachstums bewusst zu werden,<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; muss es für das Alter eine Freude sein,<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die einengenden Grenzen fallen zu sehen.
</p>
<p>Uns liegt heute der 3. Altenhilfeplan 2012 und die seniorenpolitischen Leitlinien vor. 
</p>
<p>Der letzte Altenhilfeplan aus dem Jahre 2003 bedurfte einer gründlichen Weiterentwicklung. Denn es hat sich ein demografischer Wandel in Deutschland vollzogen. Die Menschen werden immer älter und bleiben länger gesund. Das heißt, der Anteil der Erwerbsfähigen wird abnehmen und die Zahl der älteren Menschen deutlich steigen. Auch Leipzig bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. Waren es 2006 noch 21,8% der Bevölkerung, die 65 und älter waren, sind es 2010 schon 22,4% , also 117167 Rentner. Eine weitere prozentuale<br>Steigerung ist vorauszusehen. Dies hat natürlich zur Folge, dass für die Stadt Leipzig höhere Herausforderungen anstehen. Deshalb ist es auch notwendig, wie es im Altenhilfeplan heißt, die demografischen und mit der Alterung der Bevölkerung verbundenen Entwicklungen in Leipzig aufzuzeigen und rechtzeitig Maßnahmen einzuleiten, die den Erfordernissen einer qualitativ hochwertigen Seniorenpolitik in der Zukunft Rechnung trägt. Dabei dürfen wiraber auch nicht die Augen davor verschließen, dass bereits eine zunehmende Altersarmut um sich greift.<br>Neben einer kinder- und familienfreundlichen Stadt wollen wir auch eine altenfreundliche Stadt sein. Leipzig&nbsp; -&nbsp; eine Stadt, in der man gerne alt wird. Das heißt, die Infrastruktur muss dem steigenden Anteil älterer Menschen angepasst werden. <br>Wichtig ist es aber auch, eine entsprechende Prognose zur Höhe der Mittel zur Förderung der offenen Altenhilfe aufzuzeigen. Es darf nicht sein, dass die Fördermittel der Stadt bei drastischem Anstieg der Zahl der Hochbetagten weiter abgesenkt wird. Dringende Bedarfe dürfen nicht unberücksichtigt bleiben. Bei einer verantwortungsvollen Planung muss also darüber nachgedacht werden, wofür weitere Mittel bereit gestellt werden können und müssen (im Hinblick natürlich auf die Situation der stark angespannten kommunalen Haushalte und des damit eingeschränkten Handlungsspielraums).<br>Im engen Zusammenhang mit dem Altenhilfeplan steht&nbsp; der Antrag A 179 des Seniorenbeirats: die Einrichtung eines Seniorenbüros 2012 als Modellprojekt im Stadtteil Grünau. Wichtig ist es gerade für Senioren, vor Ort einen Ansprechpartner zu haben und keine weiten Wege in Kauf nehmen zu müssen Durch dieses&nbsp; Büro sollen&nbsp; sie die Akteure der Altenhilfe kennen lernen, bei Defiziten in der Versorgung mit Altenhilfeleistungen soll regulierend eingewirkt werden und nach und nach soll ein soziales Netz der Altenhilfe entstehen. Natürlich kann dieses Büro in Grünau erst ein Anfang sein Betrachtet man die einzelnenStadtteile, dann zeigt sich auch in anderen Stadtteilen ein hoher Anteil an älteren und alten Menschen. Nach entsprechender Evaluierung muss auch in anderen Stadtteilen gehandelt werden (siehe Ergänzungsantrag der Grünen). <br>In den nächsten Monaten und Jahren kommt es darauf an, im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern die Seniorenpolitischen Leitlinien mit Leben zu erfüllen und weiterzuentwickeln. <br>Unsere Fraktion wird dieser Vorlage und den Anträgen zustimmen.<br>Lassen sie mich meinen Beitrag auch mit einem Dichterspruch beenden:
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Eben wenn man alt ist,<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; muss man zeigen, dass man<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; noch Lust zu leben.<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Johann Wolfgang Goethe<br>
</p>
<p><i>Rede zur DS V/1922 "3. Altenhilfeplan Leipzig 2012 und Seniorenpolitische Leitlinien".</i></p>]]></content:encoded>
                
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