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            <title>DIE LINKE. Fraktion im Stadtrat zu Leipzig: RSS-Feed</title>
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            <copyright>DIE LINKE. Fraktion im Stadtrat zu Leipzig</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 15:28:35 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-162453</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Dec 2014 13:35:00 +0100</pubDate>
                <title>Für das Schönefelder Gymnasium eine Brücke schlagen  </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/aufmacher/presse-kopie-1/detail/news/fuer-das-schoenefelder-gymnasium-eine-bruecke-schlagen-2/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Tue der Stadt Bestes“ - darauf wurden die neuen Stadträte am 18. Dezember vom Oberbürgermeister in der konstituierenden Stadtratssitzung, aber auch von Pfarrer Giele und Pfarrer Stief in der Nikolaikirche eingeschworen. Das trifft auch auf die Bedingungen für die Schülerinnen und Schüler des künftigen Schönefelder Gymnasiums ebenso zu wie auf die Friedhofsnutzung. <br>&nbsp;<br>Dem Hick-Hack um eine Fußgängerbrücke zwischen den Schulgebäuden auf dem Standort des in der Sanierung befindlichen Gymnasiums in Schönefeld überdrüssig schlagen Steffen Wehmann, Stadtrat im Wahlkreis Nordost und Siegfried Schlegel, Sprecher für Stadtentwicklung und Bau vor, dass der neu konstituierte&nbsp; Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau bereits im Januar einen Ortstermin zusammen mit den zuständigen Ämtern der Verwaltung, der Denkmalbehörde und der Bildungsagentur durchführt. In den letzten Ausschusssitzungen des Fachausschusses Stadtentwicklung und Bau, wo mehrfach das Thema aufgerufen wurde, ergab sich, dass bisher zwar „viel gesummt wurde, aber kein Honig fliest“. Dabei gibt es bereits einen Stadtratsbeschluss zur Schulsanierung mit einem Fußgängerbrückenneubau.&nbsp; In einem solchen eng begrenzten Stadtraum, in dem zeitgleich emotional höchst unterschiedliche Nutzungen stattfinden, sollten Lösungen gefunden werden, um eine Entflechtung zwischen Schulbetrieb und Zugang zu Trauerveranstaltungen auf dem Friedhof zu erreichen. <br>Bei dem anzuberaumenden Ortstermin mit den beteiligten Ämtern und Behörden sollte die Denkmalpflege erläutern, warum eine solche schon aus funktionalen Gründen zurückgesetzte und aus Witterungs- und Schallschutzgründen verglaste Brücke gestalterisch nicht vorstellbar sein soll. Es gibt zahlreiche weltweit berühmten Gebäude, welche funktional bedingt An- oder&nbsp; Ergänzungsbauten erhalten haben, ohne dass dies stört.&nbsp; Ein transparenter gläserner Baukörper, der sich gestalterisch zurück nimmt, lässt sich mit jedweder Fassadengestaltung kombinieren, wie auch eine Kugelform mit anderen Formen. Außer wenn man unmittelbar vor der Gebäudelücke steht oder vorbeifährt, ist die in die Grundstücktiefe und auch gestalterisch zurück gesetzte Brücke überhaupt nicht sichtbar. Damit bleibt das Gebäudeensemble der beiden Schulgebäude und der Trauerhalle weiterhin erlebbar. Schon in einigen Jahren wird man meinen, dass eine solche Brücke schon immer dazu gehörte. Für das Schönefelder Gymnasium sollte deshalb nicht nur baulich, sondern auch zwischen allen Betroffenen und Beteiligten eine sprichwörtliche Brücke geschlagen werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-162452</guid>
                <pubDate>Mon, 15 Dec 2014 09:33:00 +0100</pubDate>
                <title>Soziokulturelle Strategie für Grünau? Fehlanzeige!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/aufmacher/presse-kopie-1/detail/news/soziokulturelle-strategie-fuer-gruenau-fehlanzeige-2/</link>
                <author>Dr.  Skadi Jennicke, Dr. Ilse Lauter, Sören Pellmann</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits am 1. Dezember 2014 verwies die Fraktion DIE LINKE auf die gefährliche Vermischung mehrerer soziokultureller Baustellen in Leipzig. <br>Die Situation hat sich seitdem nicht verändert, sondern eher verschärft. <br>Es fehlt ein soziokulturelles Konzept für den Stadtteil Grünau, das sich am ebenfalls ausstehenden integrierten Stadtteilkonzept orientierten sollte. Seit Monaten arbeitet man in der Verwaltung an einem Betreiberkonzept für den Offenen Treff Völkerfreundschaft, an einem Plan für das Bildungszentrum Grünau mit Stadtbibliothek und VHS –bislang ohne Ergebnis, zumindest ist keines davon öffentlich. Unterdessen wird offenkundig versucht, das Grünauer KOMM-Haus per Dauer-Evaluation ausbluten zu lassen und seit dem Sommer gibt es keinen Betreiber des Gohliser Buddehauses. Das sind eine Menge Lücken und Leerstellen. Und die drohen jetzt gefährlich miteinander vermengt zu werden. <br>Die Fraktion DIE LINKE erneuert ihre Forderung nach einer zeitnahen integrierten und nachhaltigen Lösung für die Soziokultur in Grünau, die auf die sich verändernden soziodemographischen Bedingungen in diesem Stadtteil zugeschnitten ist und alle Partner auf Augenhöhe einbezieht. Dazu gehört auch eine ämterübergreifende Zusammenarbeit, die diesen Namen verdient und nicht darin mündet, sich wechselseitig Kosten zuschieben zu wollen. <br>Die Fraktion DIE LINKE hat vor diesem Hintergrund eine Anfrage für die Ratsversammlung im Januar eingereicht. </p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-162451</guid>
                <pubDate>Fri, 12 Dec 2014 11:08:00 +0100</pubDate>
                <title>TTIP: Keinen Angriff auf die Demokratie zulassen – Fraktion DIE LINKE regt Resolution der Ratsversammlung zum geplanten Freihandelsabkommen an </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/aufmacher/presse-kopie-1/detail/news/ttip-keinen-angriff-auf-die-demokratie-zulassen-fraktion-die-linke-regt-resolution-der-ratsversammlung-zum-geplanten-freihandelsabkommen-an-1/</link>
                <author>Dr. Skadi Jennicke</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit wird hinter verschlossenen Türen und völlig intransparent von der EU-Kommission eine „Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft“ (TTIP) zwischen den USA und der EU verhandelt. Ziel des Abkommens ist die weitere umfassende Deregulierung und Liberalisierung von Handelsbeziehungen und Dienstleistungen. Die Bundesregierung wähnt sich auf der Zielgeraden und übt öffentlichen Druck aus, das Abkommen zügig abzuschließen, wie zuletzt etwa Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel1.<br>&nbsp;<br>Die Unterzeichnung dieses Abkommens wird erhebliche Konsequenzen auch für die Kommunen und ihre Aktivitäten im Rahmen der Daseinsvorsorge beinhalten. Die bisher noch festgeschriebenen Ausnahmeregelungen hinsichtlich des öffentlichen Versorgungsbereiches und der Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheit, Finanzen, Verkehr oder Leiharbeit sollen offenbar aufgehoben werden. <br>Innerhalb dieser Megazone sollen die Regelungen von ausländischen Investoren aus ihrem eigenen Heimatland im Partnerland gelten. Fallen die Standards im Heimatland niedriger aus, dann müssen diese im Partnerland anerkannt werden. Handelsbarrieren wie z. B. Produkt- und Qualitätsstandards werden abgebaut (Chlorhühnchen, Hormonfleisch). <br>Ein weiterer Kritikpunkt aber ist der sogenannte Investorenschutz, ein Sonderklagerecht für Unternehmen. Dieses soll erweitert werden, und für öffentliche Ausschreibungen soll das Prinzip der Inländerbehandlung festgeschrieben werden. Damit steht zu erwarten, dass sog. nichttarifäre Handelshemmnisse und Regulierungen massiv reduziert werden. Teil beider Abkommen soll ein spezielles Investorenklagerecht gegen Staaten sein, um ggf. Schadenersatz durchsetzen zu können. Klagegründe sind dabei nicht mehr nur Wettbewerbsbeschränkungen oder Enteignungen, sondern entgangene Gewinne aufgrund von Gesetzen, Vorschriften und Richtlinien. 
</p>
<p>Die Klagen von ausländischen Konzernen wegen entgangener Gewinnerwartungen aufgrund von inländischen Hemmnissen werden vor Schiedsgerichten verhandelt, die nicht öffentlich tagen, deren Urteile völkerrechtlich verbindlich sind und gegen die es keine Revisions- bzw. Berufungsmöglichkeiten mehr gibt. 
</p>
<p>DIE LINKE hatte im Juli diesen Jahres einen Antrag eingereicht, der den Oberbürgermeister auffordert, sich gegen TTIP zu positionieren. Das hat er bereits als Unterzeichner der Resolution des Deutschen Städte- und Gemeindetages getan. In einer Neufassung schlägt die Fraktion DIE LINKE nun eine Resolution der Ratsversammlung vor, in der sich deren Mitglieder unmissverständlich gegen TTIP und seine Risiken positionieren. Mit der Resolution bekennt sich der Stadtrat zur kommunalen Selbstverwaltung und stärkt die Position des Städte- und Gemeindetages. Sie wurde in ähnlicher Form bereits von den Kommunalvertretungen in mehreren Kommunen verabschiedet. 
</p>
<p>Eingeschlossen ist die Forderung, dass die kommunale Daseinsvorsorge von den Marktzugangs- und Inländergleichstellungsverpflichtungen im TTIP und allen weiteren Freihandelsabkommen ausgenommen und das Kapitel zum Investitionsschutz komplett gestrichen wird.
</p>
<p>Eine vergleichbare Resolution hat unter anderem der Rat der Stadt Worms bereits<br>einstimmig verabschiedet. 
</p>
<p>Die Forderung nach Aufklärung über mögliche Folgen für die kommunale Daseinsvorsorge in den betreffenden Ausschüssen hat die LINKE auch in der Neufassung angeregt.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-162450</guid>
                <pubDate>Thu, 11 Dec 2014 12:52:00 +0100</pubDate>
                <title>Absetzung der Vorlage &quot;STEP Verkehr&quot; ist ein Schlag ins Gesicht aktiver  Bürgerbeteiligung und gelebter Demokratie</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/aufmacher/presse-kopie-1/detail/news/absetzung-der-vorlage-step-verkehr-ist-ein-schlag-ins-gesicht-aktiver-buergerbeteiligung-und-geleb-2/</link>
                <author>Jens Herrmann-Kambach</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Absetzung des Stadtentwicklungsplanes Verkehr und öffentlicher Raum in der gestrigen Stadtratssitzung ist für die Fraktion DIE LINKE ein Schlag ins Gesicht all jener Bürgerinnen und Bürger, welche sich im Rahmen des Bürgerwettbewerbs „Ideen für den Stadtverkehr“ mit über 600 Hinweisen, Vorschlägen und Ideen eingebracht haben. Leider gab der Oberbürgermeister dem Druck der Fraktionen CDU und SPD nach und vertagte die nunmehr seit drei Jahren vorbereitete und diskutierte Vorlage. 
</p>
<p>Seit 2011 haben zahlreiche ehrenamtliche Teilnehmer ihre Ideen am Runden Tisch Verkehr eingebracht und gemeinsam um Kompromisslösungen gerungen. Gutachter haben mit fundierten Beiträgen die Diskussion zum neuen STEP Verkehr begleitet und immer wieder angestoßen. Zahlreiche Bürger haben ihre Zeit an Samstagen „geopfert“, um aktiv an Workshops zu einzelnen Themen des STEP beteiligt zu sein. Und nicht zuletzt haben engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung kompetent gearbeitet und sogar teilweise ihre Freizeit für diese aktive Bürgerbeteiligung eingebracht. Ehrenamtlich tätige Stadträte haben mitgewirkt in der Annahme, eine glaubwürdige und berechenbare Stadtpolitik im Interesse der gesamten Bürgerschaft zu betreiben. 
</p>
<p>Die jetzt von der CDU-Fraktion aufgeführten Gründe für die Absetzung der Vorlage sind schlicht&nbsp; Heuchelei. Statt den Kammern und Wirtschaftsvertretern den STEP Verkehr sachlich zu erläutern und darzustellen – so z. B., dass die im Rahmen des Klimaschutzprogramms der Stadt Leipzig schon beschlossene Zielstellung des Modal-Split für 2025 eben nicht den Wirtschaftsverkehr beinhaltet – wurden bewusst Unsicherheiten bestärkt und Unruhe erzeugt. Dies kann nur einen Grund haben: Man will keine Stärkung des Umweltverbundes, keine Klima- und Lärmschutzprogramme, man will eine autogerechte Stadt! 
</p>
<p>Dass dies jedoch letztlich keine wirtschaftsfördernde Entwicklung umsetzen kann, wird verkannt. Das Resultat einer autogerechten Stadt, einer ungebremste Zulassung des individuellen Autoverkehrs bei einer anvisierten Einwohnerzahl von 600.000, sind hoffnungslos verstopfte Straßen, die Belegung jeder freien Parkfläche, verschlechterte Umweltbedingungen und Lebensqualität. Wie&nbsp; sich unter diesen Bedingungen die Wirtschaft entwickeln kann, erschließt sich wohl nur der Kompetenz von CDU, FDP und SPD.&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Mon, 08 Dec 2014 09:39:00 +0100</pubDate>
                <title>Voodoo-Zauber ist keine Entwicklungsstrategie für das Klinikum St. Georg!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/aufmacher/presse-kopie-1/detail/news/voodoo-zauber-ist-keine-entwicklungsstrategie-fuer-das-klinikum-st-georg-2/</link>
                <author>William Grosser</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion DIE LINKE im Stadtrat zu Leipzig fordert:</p><ol><li>Der Beschluss zur Schließung der Erweiterten Ambulanten Physiotherapie (EAP) des Klinikums St. Georg muss rückgängig gemacht werden! </li><li>Die betriebsbedingten Kündigungen von 10 Kolleginnen und Kollegen sind ebenfalls sofort zurückzunehmen.</li></ol><p>Aufgrund der Petition V/P 124/13 beschloss die Leipziger Ratsversammlung&nbsp; am 21. Mai 2014, dass in allen städtischen Eigengesellschaften oder Mehrheitsbeteiligungen betriebsbedingte Beendigungskündigungen bis 2018 ausgeschlossen werden. 
</p>
<p>Auf einer Betriebsversammlung des Städtischen Klinikums St. Georg im Jahr 2013 schloss Burkhard Jung noch, damals im Oberbürgermeisterwahlkampf, betriebsbedingte Kündigungen kategorisch aus. 2014 billigt und verteidigt Burkhard Jung, dass die Geschäftsführung des Städtischen Klinikums St. Georg noch nicht einmal einen Monat verstreichen lässt, um den Ratsbeschlusses auszuhebeln.&nbsp; 
</p>
<p>Unter der missbräuchlicher Benutzung einer Klausel, die Ausnahmen vom Kündigungsverbot zulässt, wenn „betriebliche Gründe keine andere Möglichkeit mehr für eine zwingend nötige Personalreduzierung bieten, insbesondere wenn die wirtschaftliche Existenz des Unternehmens massiv bedroht ist“, hat die Personalchefin des St. Georg weiteren 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ambulanten Behandlungszentrums, die bislang die Physiotherapie, Ergotherapie und Sporttherapie sichern, zum 31.12.2014 betriebsbedingt gekündigt. Obwohl diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch bis Ende des Jahres da sind und Lohn erhalten, zeigt das Betriebsergebnis des Klinikums, ganz im Gegensatz zur Begründung der betriebsbedingten Kündigungen, keineswegs wirtschaftlich existenzbedrohende Tendenzen, ganz im Gegenteil.&nbsp; Von einem massiven Bedrohungsszenario kann schon gar nicht die Rede sein. Warum also die Kündigungen? Warum sollen trotzdem Kolleginnen und Kollegen gehen? Warum sollen therapeutischen Leistungen für Wachkoma-Patienten und für Herzsportgruppen zukünftig auf dem Altar des Götzen Profit geopfert werden? 
</p>
<p>Noch vor Kurzem gab es tatsächlich im Erfolgsverlauf des Klinikums kritische betriebswirtschaftliche Momente. Sie zeigten aber vor allem die zwingende Notwendigkeit auf, dass die Geschäftsführung endlich zu einem strategischen und strukturierten Handeln übergehen muss. Es ist unbestritten, dass sich unser Bürgerkrankenhaus so aufstellen muss, dass es am Markt bestehen kann.<br>Aber offenbar sind weder Gesellschafter (Stadt Leipzig) noch die Geschäftsführung des Klinikums St. Georg darauf vorbereitet. Deshalb versuchen sie, Voodoo-Zauberern gleich, mit „Opferdarbietungen“ betriebswirtschaftlich notwendige Strukturoptimierungen zeitlich zu verschleppen. So kommen zum Beispiel solch kopflosen Maßnahmen zustande, wie die Schließung der Erweiterten Ambulanten Physiotherapie (EAP) zum 31.12.2014, eines betriebswirtschaftlichen Filetstücks, das bisher zum positiven Betriebsergebnis des Klinikums beigetragen hat. Das hat nichts, aber auch gar nichts, mit einem klugen und strategischen Vorgehen der Geschäftsführung zu tun. Es erinnert eher an einen düsteren Zauberkult, wo mit Stecknadeln in Puppen die Realität gemeuchelt werden soll. 
</p>
<p>Es entsteht der Verdacht, dass nach dem Motto verfahren werden soll: „Bewegung ist alles, das Ziel nichts!“ <br>Dabei ist man auch noch zu feige, offen mit betroffenen Patienten und mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angemessen zu kommunizieren. Dass die Geschäftsführerin die Gelegenheit einer Erklärung auf der Betriebsversammlung am 4.11.2014 nicht nutzte, sondern offenbar die Belegschaft fürchtete, indem sie mit Abwesenheit glänzte, unterstreicht die konzeptlose Betriebsführung. Diese Art der Führung ist offenbar im St. Georg schon länger gang und gäbe. Bereits 2013 zum Beispiel wurde einem Logopäden betriebsbedingt gekündigt. Er klagte sich übrigens erfolgreich zurück. 
</p>
<p>Auch jetzt haben einige der gekündigten Kolleginnen und Kollegen vor dem Leipziger Arbeitsgericht geklagt. Vier Klagen laufen noch, zweimal wurde sich verglichen, drei Kollegen werden abgefunden und gehen, und eine Stelle ist in den Verwaltungsbereich gewandert.&nbsp; Die Aussicht, dass die noch laufenden Prozesse im Sinne der Geschäftsführung des Klinikums beschieden werden, sind gering.&nbsp; 
</p>
<p>Die durch die Prozesse entstehenden Kosten sind eigentlich überflüssig, wie all diese Kündigungen. Der Imageschaden durch nicht mehr angebotene Leistungen der&nbsp; Sporttherapie, der Ergotherapie und der Logopädie ist aber kaum noch reparabel. 
</p>
<p>Ich fordere Herrn Jung auf, endlich umzudenken. Die Geschäftsführung des Klinikums ist vom Gesellschafter zur Umkehr anzuweisen.&nbsp; Wie gesagt, es ist unser Leipziger Bürgerkrankenhaus! </p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-162448</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Dec 2014 15:10:00 +0100</pubDate>
                <title>Neue Fahrpreiserhöhungen des MDV belasten die Schwächsten unserer Stadt am stärksten! </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/aufmacher/presse-kopie-1/detail/news/neue-fahrpreiserhoehungen-des-mdv-belasten-die-schwaechsten-unserer-stadt-am-staerksten-2/</link>
                <author>Jens Herrmann-Kambach</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p class="western">Die durch Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung des MDV beschlossene Tariferhöhung zum 01.08.2015 belasten aus Sicht der Fraktion Die LINKE am meisten diejenigen, die aufgrund ihrer finanziellen Lage jeden Cent dreimal umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben. Dabei spielt die wiederholte Beibehaltung des Kindertarifs in der Zone 110 eine untergeordnete Rolle. Die Mehrzahl der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren nutzen die Schülercard bzw. die Schülermobilcard. Diese beiden Tarife wurden schon in diesem Jahr mit dem Hinweis der Überführung in ein MDV-Produkt und der damit einhergehenden Nutzungsmöglichkeit der S-Bahn deutlich erhöht. Auch 2015 sollen beide Produkte im Vergleich zum Produkt ABO Basis prozentual doppelt so stark erhöht werden. </p>
<p class="western">Die Erhöhung des Preises für die Monatskarte der Leipzig-Pass-Inhaber sprengt alle denkbaren Vorstellungen! Um ganze 17 % soll diese Fahrkarte nun erhöht werden. Die Hinweise, dass diese Karte in den letzten Jahren nicht oder nur gering teurer wurde und es doch die Möglichkeit der Nutzung des neu einzuführenden ABO-Produktes für Leipzigpass-Inhaber gibt, verhöhnt die Nutzer und verkennt komplett ihre wirtschaftliche Lage. </p>
<p class="western">Fakt ist doch, dass die wenigsten der Inhaber eines Leipzig-Passes stolz auf diesen Anspruch sind. Sie sind bestrebt, ihre Lage so zu verändern, um darauf verzichten zu können. Daher ist die Mindestbindung an das ABO für 12 Monate, wie es die beschlossenen Tarifbedingungen des MDV vorsehen, nicht zielführend. Denn diese Regelung verlangt von den Nutzern, beim „Verlust“ des Leipzig-Passes in ein höherwertiges ABO-Produkt umzusteigen oder die „gesparten“ 5,- € pro Monat nachzuzahlen. </p>
<p class="western">Wir erwarten, dass dieses Thema im Zusammenhang mit dem Antrag der Fraktion DIE LINKE nochmals intensiv beleuchtet wird. Gleichzeitig fordern wir den Oberbürgermeister der Stadt Leipzig auf, alles zu tun bzw. sicherzustellen, dass vor einer abschließenden Behandlung des Antrages im Stadtrat keine vollendeten Tatsachen durch den MDV geschaffen werden. Den MDV bitten wir im Interesse seines Fortbestandes darum, von sich aus das Genehmigungsverfahren erst nach der Beschlussfassung zum Antrag einzuleiten.</p>
<p class="western"><br><br></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-162447</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Dec 2014 15:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Künstliche Aufregung bei CDU und Bündnis 90 über die Streichung des Fahrplanbuches ist unverständlich  </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/aufmacher/presse-kopie-1/detail/news/kuenstliche-aufregung-bei-cdu-und-buendnis-90-ueber-die-streichung-des-fahrplanbuches-ist-unverstaendlich-1/</link>
                <author>Jens Herrmann-Kambach</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p class="western">Die Verlautbarungen der Fraktionen CDU und Bündnis 90/Die Grünen zum Thema Streichung des Fahrplanbuches für die Zone 110 überraschen doch sehr, denn den Aufsichtsratsmitgliedern aus beiden Fraktionen ist diese geplante und nun leider vollzogene Abschaffung durch den MDV schon seit längerer Zeit bekannt. Der Wegfall des Fahrplanbuches ab dem 14.12.2014 wurde auf der Aufsichtsratssitzung des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV) im Juli dieses Jahres beraten und bestätigt. Hätten die Vertreter beider Fraktionen an dieser Stelle Protest angemeldet und Widerstand geleistet, würde es dieses Angebot möglicherweise noch geben.</p>
<p class="western">Bereits in dieser Sitzung machte der v<b>erkehrspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE und Mitglied im Aufsichtsrat, Jens Herrmann-Kambach</b>, darauf aufmerksam, dass dies gerade für ältere Fahrgäste und für Fahrgäste, welche nicht über moderne Kommunikationsmittel verfügen, einen Rückschritt darstellt. Als Kompromiss wurde vereinbart, dass der MDV sogenannte Linienflyer verteilt und auf Wunsch eine Mappe mit den Flyern aller Linien der Zone 110 zusammenstellt und zuschickt. </p>
<p class="western">Über diesen Sachverhalt informierte Herr Herrmann-Kambach am 16.09.2014 die Mitglieder des Fachausschusses Stadtentwicklung/Bau des Stadtrates. In diesem Rahmen wurde darüber beraten, ob die Einstellung des Fahrplanbuches für die Zone 110 einen Verstoß gegenüber den Anforderungen des Nahverkehrsplanes darstellt. Dies wurde aufgrund Liniennetzflyer als Alternative nicht so gewertet. Andererseits aber wurde die Verwaltung beauftragt, den Wegfall des Fahrplanbuches im Seniorenbeirat zu thematisieren. </p>
<p class="western">Warum nun nach vollzogener Einstellung des Fahrplanbuches beide Fraktionen dagegen Sturm laufen, ist ein Rätsel! Offensichtlich will man sich nun mit reißerischen Pressemitteilungen in den öffentlichen Protest einreihen und dabei von der eigenen Verantwortung ablenken. Denn entweder haben die Mitglieder des MDV-Aufsichtsrates und des Fachausschusses Stadtentwicklung/Bau ihre Fraktionsmitglieder nicht entsprechend informiert oder es hat sie zum damaligen Zeitpunkt gar nicht interessiert. </p>
<p class="western"><br><br></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-162446</guid>
                <pubDate>Wed, 03 Dec 2014 13:34:00 +0100</pubDate>
                <title>Leipzig landesweit unterdurchschnittlich bei dezentraler Unterbringung</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/aufmacher/presse-kopie-1/detail/news/leipzig-landesweit-unterdurchschnittlich-bei-dezentraler-unterbringung-2/</link>
                <author>Juliane Nagel</author>
                <description>Sanierung der Massenunterkunft in der Torgauer Straße ist ein Schritt in die falsche Richtung</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>5,7 Millionen Euro will die Stadt Leipzig in die Erweiterung und Sanierung der Massenunterkunft in der Torgauer Straße 290 stecken. Über 500 asylsuchende Menschen sollen dort zukünftig untergebracht werden. 
</p>
<p>Stadträtin Juliane Nagel kritisiert diese Vorhaben: 
</p>
<p>Die Schließung der Massenunterkunft in der Torgauer Straße 290 war und ist ein Kernpunkt der Debatte um einen Paradigmenwechsel bei der Unterbringung von Asylsuchenden in Leipzig. Die Massenunterkunft im Leipziger Norden widerspricht dem von Zivilgesellschaft und Politik geforderten Ansatz der menschenwürdigen und integrativen Unterbringung. Neben den akuten baulichen Mängeln sind es vor allem die Lage im Gewerbegebiet am Stadtrand und die Ballung von mehreren Hundert Menschen an einem Ort, die auf Kritik stößt.
</p>
<p>Auch der Sächsische Ausländerbeauftragte Martin Gillo forderte immer wieder den Vorrang der dezentralen Unterbringung in eigenen Wohnungen sowie kleinteilige Gemeinschaftsunterkünfte für 50 bis maximal 100 Menschen.<br>&nbsp;<br>Das 2012 vom Stadtrat beschlossene Unterbringungskonzept wies den richtigen Weg hin zu Gemeinschaftsunterkünften für zirka 50 Menschen, die übers Stadtgebiet verteilt liegen. Davon gibt es inzwischen fünf, drei weitere sind in Planung. Darüber hinaus stieg die Zahl der Anträge auf eine eigene Wohnung seit 2012 massiv an, weil diese Möglichkeit unter den Betroffenen gezielt publik gemacht wurde und sich die Bewilligungspraxis des Sozialamtes verändert hat. 
</p>
<p>Die Antwort auf meine Kleine Anfrage an die Staatsregierung ergab, dass die Quote der dezentral, also in eigenen Wohnungen lebenden Asylsuchenden in Leipzig im Landesvergleich unterdurchschnittlich ist. In Dresden, Chemnitz, Nordsachsen oder der Sächsischen Schweiz liegt die Quote demnach weitaus höher als in Leipzig, wo 45 % der Asylsuchenden in Wohnungen untergebracht sind. (Drs. 6/199, MdL Juliane Nagel „Unterbringung von Asylsuchenden in Sachsen“
</p>
<p><a href="http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=199&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=6&amp;pos_dok=202" target="_blank" rel="noreferrer">http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=199&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=6&amp;pos_dok=202</a>)
</p>
<p>Die Schaffung neuer kleinteiliger Unterkünfte sowie die dezentrale Unterbringung muss einen klaren Vorrang vor Massenunterkünften haben. Auch die gestiegene Zahl von nach Leipzig zugewiesenen Asylsuchenden – insgesamt sollen bis Jahresende 1245 Flüchtlinge nach Leipzig kommen und damit zirka 200 weniger als prognostiziert – darf nicht dazu führen, selbst gesteckte und vom Stadtrat legitimierte Standards zu unterlaufen. 
</p>
<p>Die Stadt ist in diesem Sinne aufgefordert, gemeinsam mit ihrer Wohnungsbaugesellschaft LWB und anderen VermieterInnen und ImmobilienbesitzerInnen zur Erweiterung der Torgauer Straße alternative Wohnmöglichkeiten für Asylsuchende zu finden. Die Fraktion DIE LINKE schlug bereits im November 2013 vor, gemeinsam mit dem städtischen Wohnungsunternehmen LWB, mit Genossenschaften und dem privaten Wohnungseigentümerverband Haus und Grund entsprechende Wohnungskontingente zu schaffen. 
</p>
<p>Eine langfristige Fortführung der Torgauer Straße als Asylunterkunft wird nicht auf Zustimmung der LINKEN stoßen. </p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-162436</guid>
                <pubDate>Wed, 03 Dec 2014 04:37:00 +0100</pubDate>
                <title>Connewitzer Brücke in der Bornischen Straße bringt Entlastung für den ganzen Süden</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/aufmacher/presse-kopie-1/detail/news/connewitzer-bruecke-in-der-bornischen-strasse-bringt-entlastung-fuer-den-ganzen-sueden/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Verkehrsfreigabe der Connewitzer Brücke in der Bornischen Straße bringt Entlastung für den ganzen Süden Leipzigs, insbesondere in Lößnig, Marienbrunn und Connewitz. Auch die Straßenbahnnutzer profitieren von einer nunmehr ungehinderten Durchfahrt. Straßenbrücken über Eisenbahngleise sind für Planer und die Bauunternehmen immer eine besondere Herausforderung, da&nbsp;&nbsp; Sperrpausen der Bahn genau genutzt werden müssen. Zeitverzüge vervielfachen sich dann schnell, wenn zusätzliche Sperrzeiten gefunden werden müssen.&nbsp; Für die Mitglieder des Bau-Vergabegremiums sind die Bauvorhaben mit den Bau- und Finanzierungsbeschlüssen nicht erledigt, da sie noch über die Vergaben der Bauaufträge über 100.000 Euro an die Bauunternehmen&nbsp; entscheiden. Wenn auch selten, werden sie außerdem mit größeren Nachträgen in der Baudurchführung konfrontiert. Deshalb lassen sich die Stadträte im Bau-Vergabegremium auch regelmäßig über Bauabläufe ausgewählter Bauvorhaben informieren und betrachten ihre Arbeit erst nach Baufertigstellung als beendet. <br>Älteren Leipzigern sind die jahrelangen Sperrungen der Eisenbahnbrücken in der Richard-Lehmann-Straße und der Bornaischen Straße in den 1970-er Jahren in Erinnerung. Stadtrat Siegfried Schlegel erinnert sich bei der neu eröffneten „Connewitzer Brücke“ außerdem daran, dass er die Stahlbauteile der Vorgängerbrücke in den Werkhallen des Stahlbau Niesky 1978 im Rahmen einer Studentenexkursion der TU Dresden besichtigen konnte und damals extra gefragt hatte, ob es sich um die Brücke am Connewitzer Bahnhof über die Bahngleise handelt. Diese Stahlteile waren aus korrosionsträgem Stahl gefertigt, der zu dieser Zeit vielfach international verwendet wurde. Letztendlich wurden aber doch nicht die Haltbarkeitserwartungen erfüllt.&nbsp; Da Bürgerinnen und Bürger bei Nachfragen im Mai und Oktober bezweifelt hatten, dass die Brücke noch in diesem Jahr fertiggestellt wird und von den Fachleuten das Ziel Ende November für machbar gehalten wurde, ist die Freude groß, dass mit dem Rückbau der Baustellenprovisorien die Brücke freigegeben wurde und damit auch Wetten gewonnen wurden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-162445</guid>
                <pubDate>Mon, 01 Dec 2014 12:27:00 +0100</pubDate>
                <title>Baustellen in der Soziokultur könnten sich existenzgefährdend vermengen</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/aufmacher/presse-kopie-1/detail/news/baustellen-in-der-soziokultur-koennten-sich-existenzgefaehrdend-vermengen-2/</link>
                <author>Dr. Skadi Jennicke</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Zukunft von KOMM-Haus, Buddehaus und OFT Völkerfreundschaft ist derzeit mehr als ungewiss.
</p>
<p>Gegenwärtig häufen sich die Baustellen im Bereich des Kulturamtes. Da ist zum einen die Zukunft des KOMM-Hauses in Grünau, ein städtisch betriebenes Soziokulturelles Zentrum. Nachdem bereits in diesem Jahr eine halbe Stelle weggefallen ist, soll nun auch noch die zweite halbe Stelle zum Ende des Jahres gestrichen werden. Das KOMM-Haus ist dann nur noch mit einer Stelle besetzt, die alle Einmietungen und eigene Veranstaltungen abdecken soll. Das ist schlicht und ergreifend nicht möglich, ohne dass man Mitarbeiter verschleißt.<br>&nbsp;<br>Die zweite Baustelle ist ebenfalls seit mehreren Monaten bekannt: Das Heinrich-Budde-Haus in Gohlis. Auch das ist ein soziokulturelles Zentrum – gegenwärtig allerdings nur auf dem Papier. Bis zum Sommer diesen Jahres wurde es von einem Förderverein betrieben. Dieser verwandte einen Teil der Fördermittel statt für Miete auch für Nebenkosten wie etwa Heizung. Wer das Buddehaus kennt, weiß, dass das Haus in seiner Struktur und seiner Sanierungsbedürftigkeit enorme Energiesummen verschlingt. Nun steht es seit September ohne Betreiber da. Das Kulturamt evaluiert und plant dazu Zeit bis zum Sommer 2015 ein. 
</p>
<p>In beiden Fällen prüft das Kulturamt, inwiefern die jeweiligen Konzepte fachlich dem entsprechen, was für ein soziokulturelles Zentrum angemessen wäre. Die Antwort wird nicht überraschen: Wenn über Jahre Personal abgebaut wird, kann nur schwer nachhaltige soziokulturelle und stadtteilorientierte Arbeit wachsen.&nbsp; Darüber hinaus wird seit mehreren Jahren ein Bildungszentrum in Grünau unter Beteiligung von Volkshochschule und Stadtbibliothek geplant, in das möglicherweise das KOMM-Haus integriert werden könnte. Hier kommt eine weitere Baustelle hinzu: der Offene Freizeittreff "Völkerfreundschaft", für den neben dem Kulturamt auch das Jugend- und Sportamt zuständig ist. Das integrierte Betreiberkonzept liegt bis heute nicht vor, immer wieder wurden von der Verwaltung neue Termine gesetzt, im September 2014 fällte die Ratsversammlung dazu sogar einen Beschluss. 
</p>
<p>Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese kumulierte Problemlage für die eine oder andere Einrichtung existenzbedrohend wird. 
</p>
<p>Die Fraktion DIE LINKE fordert vor diesem Hintergrund das Kulturamt, aber auch alle weiteren beteiligten Ämter auf, sich zeitnah auf ein abgestimmtes Vorgehen zu verständigen und eine Strategie zu entwickeln, wie die zweifelsohne vorhandenen Bedarfe an soziokulturellen Angeboten sowohl in Grünau als auch in Gohlis gedeckt werden können. Das Hin- und Herschieben von Verantwortlichkeiten, wie es die Leipziger Stadtverwaltung so oft praktiziert, ist hier ebenso wenig zweckdienlich wie andernorts. <br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-162444</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Nov 2014 15:22:00 +0100</pubDate>
                <title>Kitas braucht die Stadt, wo sie benötigt werden</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/aufmacher/presse-kopie-1/detail/news/kitas-braucht-die-stadt-wo-sie-benoetigt-werden-2/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description>Anfrage der Fraktion DIE LINKE zur Ratsversammlung am 10. Dezember  </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Neue Kitas und Schulen werden nicht nur durch den stetigen Geburtenanstieg, sondern auch durch Zuzug von Familien mit Kindern erforderlich. So wie Grundschulen wohnungsnah vorhanden sein müssen, sollen auch Kitas für Eltern gut mit dem Arbeitsweg kombinierbar und der Weg nicht zu weit für die Kinder sein. Auf Grund der zahlreichen großen Gründerzeitwohnungen sowie den differenzierten Wohnungsgrößen aus DDR-Zeiten und vor allem dem Wohnungsneubau der letzten Jahre gibt es im Musikviertel sowie im ganzen Ortsteil Zentrum-Süd einen erheblichen Mehrbedarf an Kita-Plätzen. Da sich in den zentrumsnahen Quartieren zahlreiche kleinere Kitas in mehrgeschossigen Wohngebäuden befanden, wurden diese in den 1990-er&nbsp; Jahren als erste geschlossen. Zu beachten sind auch die zahlreichen Arbeitsplätze im Musikviertel und dass es bisher im angrenzenden Stadtzentrum keine Kindertagesstätte gibt. Seit 2012 steht deshalb auch das Quartier Haydn-, Grassi- und Ferdinand-Rhode-Straße für einen Kita-Standort im Focus. Dieses liegt zentral und es gibt zahlreiche städtische und LWB-Grundstücke. Die Fraktion DIE LINKE&nbsp;&nbsp; setzt sich deshalb für eine unverzüglichen Erwerb von unverschatteten Grundstücken mit Südlage im Innenhof des Quartiers durch Grundstückstausch mit zwei Eckgrundstücken an der nördlich gelegenen Haydnstraße beidseits des Standortes für den Kita-Neubau ein, um zeitnah mit dem Kita-Bau zu beginnen zu können. Der Grundstückseigentümer der Innenhofgrundstücke ist zu einem Tausch gegen die beiden Eckgrundstücke an der Haydnstraße bereit.&nbsp;&nbsp; 
</p>
<p>Mit einer Anfrage macht deshalb die Fraktion DIE LINKE Druck, um noch im Dezember 2014! eine Beschlussfassung des Grundstücksverkehrsausschusses zum Grundstückstausch zu erreichen.&nbsp; Kurzfristig sollte dann Anfang 2015 die Planung für eine Kita mit rund 100 Plätzen durchgeführt werden, um dann schnell mit dem Bau beginnen zu können. Maßstab könnten die beiden in diesem Jahr gebauten Einrichtungen Bornaische Straße 184 und Gohliser Straße 5 sein. Kitas brauchen die Eltern wohnortnah, auch wenn die Standorte selbst mit Herausforderungen verbunden sind.&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-162443</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Nov 2014 15:09:00 +0100</pubDate>
                <title>Temporäre Querungshilfe im Bereich Wolfgang-Heinze-Straße/Herderplatz wird zu dauerhafter Ampel</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/aufmacher/presse-kopie-1/detail/news/temporaere-querungshilfe-im-bereich-wolfgang-heinze-strasse-herderplatz-wird-zu-dauerhafter-ampel-1/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auf Antrag der StadträtInnen Juliane Nagel und Marco Götze wurde im Jahr 2011 die Errichtung einer Querungshilfe im Bereich Wolfgang-Heinze-Straße geprüft und im Ergebnis eine Bedarfsampel in Höhe Mathildenstraße errichtet. Diese sollte zeitlich auf den Zeitraum der Baumaßnahme <br>Bornaische Brücke beschränkt werden.<br>Die Initiative für den Antrag kam aus der Bewohnerschaft des Stadtteils Connewitz. Die Wolfgang-Heinze-Straße wird als Zubringer zur B 2 und den Autobahnen A 38 und A 14 stark durch <br>Autoverkehr genutzt. Durch die Umleitungsführung im Zusammenhang mit der Baumaßnahme Bornaische Brücke verstärkte sich das Verkehrsaufkommen noch weiter. Insbesondere im Bereich Herderplatz, der von Familien stark als Spielplatz und Aufenthaltsort genutzt wird, stellt das hohe Autoaufkommen ein Sicherheitsrisiko dar. 
</p>
<p>Kurz vor der Fertigstellung der Bornaischen Brücke fragte Stadträtin Juliane Nagel daher nach dem Erhalt der Querungshilfe in Höhe Herderplatz. <br>Die Antwort der Verwaltung ist erfreulich: die temporäre soll durch eine dauerhafte, signalgesicherte Querungshilfe ersetzt werden. <br>Stadträtin Juliane Nagel begrüßt diese Entscheidung. So wird der Sicherheit insbesondere von FußgängerInnen Rechnung getragen und im Bereich eines Spielplatzes eine Entschleunigung des Autoverkehrs gewährleistet. </p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-162442</guid>
                <pubDate>Wed, 26 Nov 2014 12:33:00 +0100</pubDate>
                <title>Fraktion DIE LINKE hat sich konstituiert und mit 18 Mitgliedern ihre Arbeit aufgenommen</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/aufmacher/presse-kopie-1/detail/news/fraktion-die-linke-hat-sich-konstituiert-und-mit-18-mitgliedern-ihre-arbeit-aufgenommen-2/</link>
                <author>Sören Pellmann</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. November nahm die zu den Stadtratswahlen am 25. Mai gewählte Fraktion DIE LINKE ihre Arbeit auf. Nach der erforderlichen Neuwahl in einem Wahlkreis besteht sie nunmehr aus 18 Mitgliedern. 
</p>
<p>Im Zuge der Vorstandswahlen wurde Sören Pellmann als Fraktionsvorsitzender (15/1/2) wiedergewählt. Zum neuen Fraktionsvorstand gehören darüber hinaus die Stellvertreter Dr. Skadi Jennicke (17/1/0) und Franziska Riekewald (14/1/3). Vervollständigt wird er durch die BeisitzerInnen Dr. Ilse Lauter (11/3/4)und Steffen Wehmann (16/1/1).
</p>
<p>Während der Beratung verständigten sich die Fraktionsmitglieder zugleich über die strategischen Eckpunkte ihrer kommunalpolitischen Arbeit. Hier suchen wir erneut die sachbezogene Zusammenarbeit mit allen im Stadtrat vertretenen demokratischen Parteien im Interesse der Bürgerinnen und Bürger Leipzigs. Auf der Basis des Kommunalwahlprogramms „Leipzig gemeinsam sozial und zukunftsfähig gestalten“ wird die Fraktion kritisch-konstruktiv in den kommenden Jahren an der Weiterentwicklung Leipzigs als weltoffene Metropole mitwirken. Dabei stehen die Fragen der sozialen Gerechtigkeit und ökologischen Nachhaltigkeit genauso im Mittelpunkt wie die Herausforderungen des regionalen Wirtschaftsstandorts und des demographische Wandels.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-162441</guid>
                <pubDate>Tue, 25 Nov 2014 12:18:00 +0100</pubDate>
                <title>Jeder hat das Recht auf eine Wohnung  </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/aufmacher/presse-kopie-1/detail/news/jeder-hat-das-recht-auf-eine-wohnung-2/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description>zum Friedensgebet am 17. November in der Nikolaikirche  </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wohnen ist ein Menschenrecht, und zugleich ist die Verhinderung von Wohnungslosigkeit eine kommunale Pflichtaufgabe. Dafür engagieren sich seit Jahren Frau Cordula Rosch für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Stadtrat Siegfried Schlegel für&nbsp; die&nbsp; Fraktion DIE LINKE neben den Vertretern von Trägern der Wohnungslosenhilfe.&nbsp; Dazu gehören Frau Gerit Schleusener vom Tagestreff Oase und Teekeller Quelle, Frau Alexandra Schwander von der Johanniter Wohngruppe für junge Männer, Frau Blanka Schuchardt vom Übernachtungshaus für wohnungslose Frauen des Advent-Wohlfahrtswerkes und Herr Rolf Knepper vom Wohn- und Nachbarschaftsprojekt "Funke" beim Blauen Kreuz des Diakonischen Werkes. Weiter arbeiten auch Herr Carlo Arena von der Bahnhofsmission Leipzig, Frau Barbara Enkel für das ambulant betreute Wohnen des Caritasverbandes Leipzig sowie Frau Claudia Keller (AK Reso e. V.) mit.&nbsp; Die Arbeitsgruppe widerspiegelt die ganze Breite der Wohnungslosenhilfe. Es werden Erfahrungen ausgetauscht und Aktivitäten koordiniert.<br>Neben Aktionen in Stadträumen gestaltet die AG einmal jährlich im Herbst ein Friedensgebet in der Nikolaikirche zusammen mit Pfarrer Stief und Kantor Wolf von der gastgebenden Nikolaigemeinde sowie Pfarrerin Siebert von der Michaelisgemeinde. Ging es in zurückliegenden Jahren um Themen wie Stigmatisierung von sozial Benachteiligten oder um Gewalt gegen Obdachlose, widmete sich das diesjährige Friedensgebet&nbsp; am 17. November den psychisch kranken und auffälligen Menschen, die nicht selten von Wohnungsverlust bedroht sind, weil sie mit der selbstständigen Meisterung ihres Lebens Probleme haben. Der städtische Psychiatriekoordinator, Herr Thomas Seyde, informierte darüber, wo Betroffene Unterstützung erfahren, wie Mitmenschen helfen können und über die vielfältigen krankheits- und gesellschaftsbedingten Ursachen. <br>Stets&nbsp; muss es Ziel sein, Betroffenen schon vor dem Verlust ihrer Wohnung ambulant zu helfen und sie bei der selbstbestimmten Organisation des Wohnens zu unterstützen. Odachlosenheime dürfen nur die letzte Hilfe sein, damit Betroffene&nbsp; ihre „dritte Haut“ behalten.&nbsp; Den in der Wohnungslosenhilfe tätigen Menschen gebührt deshalb großer Respekt der ganzen Stadtgesellschaft. </p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-162440</guid>
                <pubDate>Mon, 24 Nov 2014 08:51:00 +0100</pubDate>
                <title>Fraktion DIE LINKE beschloss Spendenmittel in Höhe von 1.280 Euro</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/aufmacher/presse-kopie-1/detail/news/fraktion-die-linke-beschloss-spendenmittel-in-hoehe-von-1280-euro-2/</link>
                <author>Rüdiger Ulrich</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In ihrer jüngsten Fraktionssitzung beschloss die Fraktion DIE LINKE Spendenmittel für verschiedene Projekte in Höhe von insgesamt 1.280 Euro. <br>Die Initiative ist eine Reaktion auf einen Stadtratsbeschluss zur Erhöhung der Aufwandsentschädigung für die Stadträtinnen und Stadträte aus dem Jahre 2000. Sie wurde von der damaligen PDS-Fraktion abgelehnt. Mit einem monatlichen Beitrag haben seither die Fraktionsmitglieder in einen speziellen Spendenfonds eingezahlt, aus dem zweimal jährlich Projekte aus den Bereichen Soziales und Gesundheit, der örtlichen Jugendhilfe und Kulturarbeit, des Kinder- und Jugendsports sowie der Mädchen- und Frauenarbeit unterstützt werden.<br>Die von der Fraktion derzeit geförderten Projekte sind u. a.:</p><ul class="list-normal"><li>Initiative "Aktives Gestalten" zur Durchführung einer "Fremdsprachigen Kinderfilmreihe";</li><li>Netzwerk Ältere Frauen zur Unterstützung der Jahresabschussveranstaltung für ehrenamtliche HelferInnen;</li><li>Dipetos Welt der Clowns e. V. zur Unterstützung des Clown-Museums;</li><li>Nächstenliebe e. V. für eine Weihnachtspäckchenaktion für Kinder in Osteuropa;</li><li>Henriette-Goldschmidt-Schule zur Erneuerung der Grabtafel von Henriette Goldschmidt auf dem Israelitischen Friedhof;</li><li>Galerie KUB - Forum für zeitbasierte Kunst und politische Kultur zur Unterstützung bei der Aufrechterhaltung der Vereinsarbeit.</li></ul>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-162439</guid>
                <pubDate>Tue, 18 Nov 2014 14:30:00 +0100</pubDate>
                <title>Ausbau Peterssteinweg und Karl-Liebknecht-Straße gemäß Ausführungsplanung ist selbstverständlich</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/aufmacher/presse-kopie-1/detail/news/ausbau-peterssteinweg-und-karl-liebknecht-strasse-gemaess-ausfuehrungsplanung-ist-selbstverstaendlich-2/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auf Grund der massiven Kritiken von Händlern und Gastronomen hat zeitgleich mit der Ausschussvorsitzenden, Frau Dr. Heymann, auch Siegfried Schlegel,&nbsp; Sprecher für Stadtentwicklung der&nbsp; Fraktion DIE LINKE&nbsp; vorgeschlagen, dass sich der Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau in seiner nächsten Sitzung am kommenden Dienstag erneut mit dem Bauvorhaben Peterssteinweg sowie Karl-Liebknecht-Straße (zwischen Martin-Luther-Ring und Körnerstraße) beschäftigt. 
</p>
<p>Der Straßenumbau war im Vorfeld der Bürgerschaft sowie den betroffenen Händlern und Gastronomen vorgestellt sowie Anregungen und Hinweise abgewogen worden. Dabei waren vielfältige Interessen von Straßenbahn-, Auto-, Rad- und attraktivem Fußgängerverkehr sowie die Nutzung von Randstreifen öffentlicher Fußwegbereiche für Gastronomiefreisitze oder Stellflächen für Auslagen abzuwägen sowie straßenverkehrsbehördliche Forderungen umzusetzen. 
</p>
<p>Die abgestimmten Ausführungsplanungen von Stadt und LVB waren auch Grundlage für die öffentlichen Ausschreibungen und Vergaben, welche die VOB-Bauverträge mit den bauausführenden Unternehmen begründen. Da Planungsänderungen nicht bekannt sind, ist davon auszugehen, dass wie bei allen Bauvorhaben nach Projekt gebaut wird. Das Projekt hat die Pläne des Bau- und Finanzierungsbeschlusses als Grundlage, welchen der Stadtrat gefasst hat. Deshalb soll in der Fachausschusssitzung geprüft werden, ob die Ausführungsplanung&nbsp; gemäß Stadtratsbeschluss erstellt wurde. Ansonsten gibt es keine Gründe, in die Bauausführung einzugreifen, was ohnehin nur der Stadtverwaltung und der LVB sowie dem Stadtrat durch Beschluss mit Konsequenzen zusteht. 
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-162438</guid>
                <pubDate>Mon, 17 Nov 2014 11:33:00 +0100</pubDate>
                <title>Elternvertreter Reimsbach hat recht - steuerfinanziertes Mittagessen für Kinder und Jugendliche </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/aufmacher/presse-kopie-1/detail/news/elternvertreter-reimsbach-hat-recht-steuerfinanziertes-mittagessen-fuer-kinder-und-jugendliche-2/</link>
                <author>Margitta Hollick</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Mindestlohn ist notwendig und muss kommen. Er wird in einigen Familien das Einkommen erhöhen. Aber gleichzeitig werden Preiserhöhungen angekündigt. Das Essen in Kindertagesstätten und Schulen wird teurer, weniger Familien erhalten die Unterstützung bei der Schülermobilcard, vermutlich werden auch die ÖPNV-Fahrpreise ab 1. August 2015 wieder erhöht.
</p>
<p>Ein Teil der Leipziger Familien mit Kindern, die knapp über dem SGB II-Satz liegen und den Leipzig Pass besitzen, ist besonders hart betroffen. Trotz Leipzig Pass keine Minderung bei der Schülercard und Kinderspeisung und&nbsp; jetzt noch die Erhöhung der Kinderspeisungskosten.
</p>
<p>Wir, die Fraktion DIE LINKE, wollen, dass mehr Kinder vor allem an der Schulspeisung teilnehmen und nicht weniger. Gesunde Ernährung erfordert ein kind- und jugendgerechtes Mittagessen und bringt auch Leistungsfähigkeit. 
</p>
<p>Bund, Land und Kommune sind gefordert, Möglichkeiten eines steuerfinanzierten Mittagessens für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Wir unterstützen die Forderung des Elternvertreters Herrn Reimsbach. Unsere Fraktion fordert, dass die Stadt im ersten Schritt allen Kindern mit Leipzig Pass dass Mittagessen zu den gegenwärtigen Bedingungen gewährt. Die Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket, welches der Bund bezahlt, müssen aufgestockt werden. Bundesfamilienministerin Schwesig (SPD)&nbsp; ist gefordert. Sonntagsreden brauchen die Eltern nicht. Das Steuereinkommen 2013 und auch 2014 der BRD sollte auch hier einen sozialen Ausgleich aller Familien ermöglichen. 
</p>
<p>Unsere Maximalforderung ist ein kostenfreies Mittagessen der Kinder und Jugendlichen in der Kita und Schule. Zunächst sollte es möglich sein, dass sozial benachteiligte Familien weiterhin ein kostengünstiges Mittagessen für ihre Kinder erhalten.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-162437</guid>
                <pubDate>Mon, 17 Nov 2014 11:31:00 +0100</pubDate>
                <title>Stadt will Skala in der Gottschedstraße verkaufen</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/aufmacher/presse-kopie-1/detail/news/stadt-will-skala-in-der-gottschedstrasse-verkaufen-2/</link>
                <author>Dr. Skadi Jennicke</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt plant den zeitnahen Verkauf der Skala in der Gottschedstraße, so ist aus Kreisen des Liegenschaftsamtes zu vernehmen. Dabei hat der Stadtrat sich dazu noch überhaupt nicht positioniert. <br>Die Fraktion DIE LINKE hat für die Ratsversammlung am kommenden Donnerstag eine Dringliche Anfrage dazu eingereicht. 
</p>
<p>Der Erlös aus dem Verkauf der ehemaligen Spielstätte des Schauspiel Leipzigs&nbsp; soll einen Teil der Kosten für den Umbau der Diskothek zu einer Zweitspielstätte im Hauptgebäude des Theaters refinanzieren. Noch im Juli, als die Stadt einen Planungsbeschluss zu diesem Bauvorhaben (DS V/3739) vorlegte, wurde der vierte Beschlusspunkt im Einvernehmen zwischen Stadträten und Verwaltung gestrichen. Eine Mehrheit wollte das Gebäude für eine kulturelle Nutzung sichern. Die Verwaltung war aber nicht in der Lage, eine rechtssichere Formulierung vorzuschlagen. Termine, eine solche vorzulegen, verstrichen ungenutzt. So wurde der Verkauf explizit nicht beschlossen.
</p>
<p>Seit Januar 2014 ist ein gemeinsamer Antrag der Fraktionen DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen im Verfahren (215/14), der ebenfalls den Verkauf zum Höchstgebot verhindern möchte. Es sollen vielmehr Modelle geprüft werden, die eine kulturelle Nutzung des traditionsreichen Hauses sichern. Immerhin war die einst als Kammerspiele und Neue Szene bekannte Spielstätte eine der ersten, die nach dem Krieg, Ende der vierziger Jahre, wieder als Theater genutzt wurde. Viele Leipziger verbinden mit diesem Ort wertvolle Erinnerungen. Zur Abstimmung kam dieser Antrag bislang nicht, weil sich auch hier die Verwaltung strikt verweigert, eine Position zu beziehen. Mehrere Termine zur Vorlage eines Verwaltungsstandpunktes sind bislang ergebnislos verstrichen. <br>In den Ausschüssen wurde auch die Möglichkeit der Erbbaupacht diskutiert. Dieses Modell wurde zuletzt favorisiert, weil die Situation auf dem immer enger werdenden Immobilienmarkt in Leipzig einen Verkauf einer städtischen Liegenschaft in dieser Lage eigentlich verbietet.&nbsp; 
</p>
<p>Wenn das Liegenschaftsamt in Abstimmung mit dem Dezernat für Kultur jetzt den Verkauf am Stadtrat vorbei hinter verschlossenen Türen einfach zur Tatsache machen will, würde sie eine ganze Menge Stadträte erheblich brüskieren. Offenkundig nimmt sie das billigend in Kauf – ist ihr ein schneller Verkaufserlös wichtiger als die Entwicklung einer nachhaltigen Strategie im Umgang mit öffentlichen Liegenschaften und nicht zuletzt auch mit Orten der Kulturentwicklung. 
</p>
<p>Anlässlich der Dringlichen Anfrage ist der Oberbürgermeister am Donnerstag aufgefordert, Farbe zu bekennen. </p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-162435</guid>
                <pubDate>Tue, 11 Nov 2014 13:43:00 +0100</pubDate>
                <title>Von der neuen Kongresshalle profitieren Stadt und Messe   </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/aufmacher/presse-kopie-1/detail/news/von-der-neuen-kongresshalle-profitieren-stadt-und-messe-2/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description>LVZ v. 10.11.2014 „Kongresshalle zwischen Baufortschritt und Geldsorgen“ </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Für <b>Siegfried Schlegel Sprecher für Stadtentwicklung</b> ist die Haltung des Freistaates nicht nachvollziehbar, als Mitgesellschafter der Leipziger Messe die finanzielle Beteiligung an der Ausrüstung und Ausstattung des neuen innerstädtischen Kongresszentrums „Kongresshalle am Zoo“ zu versagen. Beim Baubeschluss am 13. April vergangenen Jahres waren zwar Vorbehalte einer möglichen Nichtbetreibung des Kongresszentrums durch die Leipziger Messe bekannt. DIE LINKE hatte aber argumentiert, dass die Leipziger Messe einen Teufel tun wird, eine Konkurrenz in der Stadt ohne Einfluss zuzulassen.&nbsp; Auch wenn weniger manchmal mehr ist, darf es keine baufachlichen Einschränkungen für die Kongressnutzung mit rund 1.000 Teilnehmern geben, weil es Leipzig doch gerade für derartige Veranstaltungen an einer entsprechenden Baulichkeit in der Innenstadt mit guter Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel mangelt. Es ist üblich, dass Betreiber von solchen Einrichtungen Spezialausrüstung und Ausstattungen, wie Möbel entsprechend seinem Nutzungskonzept selbst vornimmt. 
</p>
<p>Was den Fertigstellungstermin im kommenden Jahr angeht, hatte die Fraktion DIE LINKE bei der Baubeschlussfassung betont: Auch wenn vorstellbar ist, die Kongresshalle teilweise für Veranstaltungen im Jahr des 1000-jährigen Stadtjubiläums 2015 zu nutzen, warnen wir davor, auf Krampf einen konkreten Fertigstellungstermin zu benennen.&nbsp; Das liegt nicht zuletzt daran, dass intensive Sanierungsarbeiten im Sockelaußenbereich und im Kellergeschoss notwendig sind, deren Ausmaß schlecht vorher bestimmbar ist. Vom Haushaltsvorbehalt noch ganz zu schweigen. Deshalb waren einzelne Stimmenthaltungen zugleich Ausdruck der Vorbehalte gegenüber einem Vorhaben „Was kostet die Welt? - Wir wollen sie kaufen - mit dem Geld der Stadt und steuerfinanzierten Fördermitteln.“ Mit Baukostenerhöhungen bis zu 10 % müssen seriös planende Bauherren und Planer rechnen. Sie sind auch nach DIN 276 zur Berechnung von Baukosten zulässig. Bei Sanierungen dürfen Bau-Ist-Kosten sogar gegenüber Kostenschätzungen (grober Überschlag, wenn nicht alle Randbedingungen klar sind) bzw. Kostenberechnung noch darüber liegen. Letzteres lag dem Baubeschluss vom April 2013 zu Grunde.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-162434</guid>
                <pubDate>Fri, 07 Nov 2014 12:44:00 +0100</pubDate>
                <title>Stadtspitze ist „fertsch“ mit dem Naturkundemuseum</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/aufmacher/presse-kopie-1/detail/news/stadtspitze-ist-fertsch-mit-dem-naturkundemuseum-2/</link>
                <author>Siegfried Schlegel</author>
                <description>LVZ v.  7.11.2014 „Naturkundemuseum bleibt am Goerdelerring: Umzug in den Bowlingtreff ist vom Tisch“ </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Aus den Verlautbarungen in der LVZ kann <b>Siegfried Schlegel, Sprecher für Stadtentwicklung&nbsp; und Stadtrat aus dem Wahlkreis Mitte</b>, nur entnehmen, dass die Bürgermeisterrunde mit OBM Jung an der Spitze endlich „fertsch“ ist mit dem Naturkundemuseum. Gemäß Stadtratsbeschlüssen sollten Variantenuntersuchungen fortgeführt werden, wie ein modernes Naturkundemuseum mit zeitgemäßem Konzept entwickelt werden kann.
</p>
<p>In der engeren Bewertung befand sich neben dem bisherigen Standort am Goerdelerring auch das ehemalige Bowlingzentrum auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Jeder, der mit Bauen zu tun hat, weiß, dass vor der Bauplanung die Nutzung klar sein muss. Die Besetzung des Direktorenpostens des Naturkundemuseum ist überfällig, damit dieser an der Erarbeitung der inhaltlichen Ausrichtung und des Museumskonzepts beteiligt werden kann. 
</p>
<p>Nunmehr soll ein Bau entstehen, in dem man dann das Naturkundemuseum irgendwie unterbringt. Über die Depots wird auch irgendwie und irgendwann nachgedacht. Jetziges Museum und Bowlingtreff sind beides städtische Immobilien in bester innerstädtischer Lage, für die attraktive Nutzungen gefunden werden müssen und die baulich zu ertüchtigen sind. Warum musste das Naturkundemuseum&nbsp; dann erst geschlossen werden? - Brandschutzmaßnahmen hätten auch abschnittweise im vorhandenen Gebäude umgesetzt werden können.<br>&nbsp;<br>Bevor irgendwelche Entscheidungen getroffen und etwas vom Tisch geschoben wird, ist erneut der Stadtrat zu beteiligen, der die endgültige Entscheidung treffen wird. Auch wenn nicht wenige Leipziger, darunter Freunde und Förderer, das bisherige Gebäude bevorzugen, so eint alle Interessierten, dass ein modernes Naturkundemuseum entstehen soll, das mit zeitgemäßer Präsentation auch neugierig machen darf.&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                
                
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