18. August 2010 William Grosser

Ziel soll sein, noch effektiver Hilfe anbieten zu können

Der Grat für ein wirtschaftliches Überleben von klein- und mittelständischen Unternehmen ist oft sehr schmal.
Gerade diese Unternehmen, oft Handwerksbetriebe, sind in der Wirtschaftskette das letzte Glied. Sie sind anfällig, wenn andere größere Unternehmen gerade mal husten, bekommen sie oft schon eine Lungenentzündung.
Mit unserem Antrag wollen wir erreichen, dass die durchaus zu lobenden Aktivitäten und Anstrengungen der Kammern und der Stadtverwaltung bezüglich der Nutzung von Krisenbewältigungsinstrumenten einer Analyse und Bewertung unterzogen werden und zwar von den Akteuren selbst.
Der Stadtrat soll aber über das Ergebnis informiert werden. 
Ziel soll es sein, noch effektiver Hilfe anbieten zu können.
In diesem Zusammenhang ist der ablehnende Verwaltungsstandpunkt unverständlich. Mit dem Antrag 42 unterstellt die Fraktion DIE LINKE weder der Stadtverwaltung noch den Kammern Untätigkeit.
Uns geht es vorrangig um eine Optimierung des Hilfeprozesses. Allein ein Krisenbewältigungsinstrument, nämlich den Runden Tisch in den Mittelpunkt zu setzen, ist uns zu wenig. Wir wissen, dass es seit Bestehen dieses Instrumentes etwa 1500 runde Tische gab.
Warum es aber beispielsweise die so genannten Turn-Around-Beratungen erst wieder seit mitte 2009 gibt, weiß der Stadtrat nicht.
Und was ist mit anderen Instrumenten, zum Beispiel Fördermöglichkeiten? Wie bewähren sie sich?
Wie soll es weitergehen, welche Erfolgsraten beziehen sich auf die einzelnen Instrumente?
Das sind alles Fragen, die offen sind.
Sehr geehrter Herr Albrecht, überdenken Sie bitte unter den vorgenannten Aspekten ihren Verwaltungsstandpunkt.
Bei der Terminisierung des Berichtes ist meine Fraktion kompromissbereit.
Sehr geehrte Stadträtinnen und Stadträte, bitte votieren Sie für unseren Antrag.

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